Corona Aktuell

Mitteilungen Gemeinde und Rhein-Neckar-Kreis

Impfen in Wilhelmsfeld
 
Wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass die Gemeinde Wilhelmsfeld für einen Vor-Ort-Impftermin für den Einsatz eines mobilen Impfteams in Wilhelmsfeld bereits auf einer Warteliste steht.
Sobald uns ein Impftermin zugesagt wird, werden wir Sie über das weitere Vorgehen auf unserer Homepage, Facebook und auch im Mitteilungsblatt informieren. Leider können wir bisher noch keine Aussage darüber treffen, wann dies möglich sein wird.
 
Die Gemeindeverwaltung
 

Seit letzten Mittwoch, dem 24. November gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung mit verschärften Regelungen. Aufgrund der stark gestiegenen Zahlen befinden wir uns in Baden-Württemberg bereits in der Alarmstufe II
Um das Ansteckungsrisiko für die Besucherinnen und Besucher und unsere Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten, ist deshalb ab Mittwoch, 1. Dezember 2021, der Besuch im Wilhelmsfelder Rathaus nur noch mit Termin möglich. Spontanbesuche sind nicht mehr möglich.
 
Termine können Sie mit den zuständigen Sachbearbeiterinnen telefonisch oder per Mail vereinbaren. Die Telefonnummern finden sie hier im Amtsblatt unter den wichtigen Telefonnummern.
Vielleicht lässt sich das ein oder andere Anliegen auch telefonisch klären. Sollte dies allerdings nicht möglich sein, bitten wir Sie zu Ihrem und zu unserem Schutz bei Ihrem Besuch folgendes zu beachten:

  • Im Vorraum des Rathauses darf sich nur 1 Person aufhalten.
  • Bitte halten Sie beim Warten außerhalb des Rathauses einen Abstand von mindestens 1,50 Metern ein.
  • Der Zutritt ist nur symtomfrei oder ohne Erkältungszeichen möglich.
  • Zu Ihrem und dem Schutz unserer Mitarbeiter bitten wir Sie eine medizinische Maske oder FFP2 zu tragen.

Die Gemeindeverwaltung
 

Dauerhafte Impfaktionen (DIA) an vier zusätzlichen Standorten in Wein-heim, Leimen, Hockenheim und Bammental / Insgesamt nun 20 Mobile Impf-teams im Einsatz

Der Rhein-Neckar-Kreis weitet seine in dieser Woche installierten dauerhaften Impfaktionen (DIA) aus: Weinheim, Leimen, Hockenheim und Bammental wer-den neue DIA-Standorte. Eine erneute Aufstockung der Mobilen Impfteams (MIT) durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württem-berg ermöglicht diese zusätzlichen Angebote. Dem Standort Heidelberg wurden zehn weitere MIT zur Verfügung gestellt. Somit stehen ab sofort insgesamt 20 Mobile Impfteams (einschließlich des Impfbusses Mannheim) für Einsätze im Rhein-Neckar-Kreis, Stadtkreis Heidelberg, Stadtkreis Mannheim sowie im nörd-lichen Landkreis Karlsruhe zur Verfügung. Insgesamt sind die 20 MIT somit für mehr als 1,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger zuständig.

„Die Aufstockung ist eine gute Nachricht und auch dringend notwendig, denn die Nachfrage nach Impfungen ist ungebrochen – nicht nur nach Booster-Impfungen, sondern auch – und das ist besonders erfreulich – nach  Erstimpfungen“, sagt Landrat Stefan Dallinger. „Die Rückmeldungen zeigen, dass unsere Idee, den Bürgerinnen und Bürgern in der Region ein wohnortnahes und zuverlässiges Impfangebot zu machen, genau richtig war. Daher haben wir uns entschieden, weitere DIA-Standorte im Rhein-Neckar-Kreis zu eröffnen und die erweiterten MIT-Kapazitäten bestmöglich zu nutzen“, so Dallinger weiter. Seit Schließung der Impfzentren und dem ausschließlichen Einsatz von MIT (1. Oktober) verzeichnet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, welches die MIT in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg für das Land koordiniert, insgesamt 14.130 Impfungen. Darunter waren 4.319 Erst-, 2.026 Zweit- und 7.785 Drittimpfungen (Stand: 18. November).

„Auch in Weinheim, Leimen, Hockenheim und Bammental wollen wir an mindestens drei Tagen in der Woche pro Termin bis zu 200 Impfungen anbieten. Unser Ziel ist es, in der übernächsten Woche, also Ende November/Anfang Dezember,
die zusätzlichen DIA in Betrieb zu nehmen. Parallel laufen Überlegungen, ob und an welchen Standorten zusätzliche Termine angeboten werden können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss. Geimpft wird jeweils in einem Zeitfenster zwischen 8.30 und 18 Uhr. Die genauen Standorte der vier neuen DIA lauten: Weinheim (3-Glocken-Center), Leimen (Alte Fabrik Leimen- St. Ilgen), Hockenheim (Stadthalle) und Bammental (Elsenzhalle).

Von allen MIT-Impfungen seit 1. Oktober entfallen übrigens knapp 1.600 auf die am 15. November gestarteten DIA, bei denen Impfungen nur nach Terminbuchung (Telefon: 06221/522-1881, online https://c19.rhein-neckar-kreis.de /impftermin) möglich sind. Der Großteil entfällt auf die Mobilen Impfaktionen (MIA), die weiterhin angeboten werden und für die keine Anmeldung nötig ist. In beiden Fällen müssen lediglich ein Ausweisdokument und falls möglich der Impfpass mitgebracht werden. „Um den Ablauf bei den DIA und MIA zu beschleunigen, können die Impfwilligen übrigens mithelfen. Wartezeiten können etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Aufklärungsbogen ausfüllt und zur Impfung mitbringt“, informiert der ärztliche Leiter Christoph Schulze. Das Doku-ment kann online unter https://www.impfen-bw.de/#/vorabregistrierung ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Bei allen Impfaktionen stehen die Vakzine der Hersteller BioNTech, Moderna so-wie Johnson & Johnson zur Verfügung. Für Auffrischimpfungen soll ein Mindest-abstand von sechs Monaten zur Grundimmunisierung eingehalten werden. Ab-weichend hiervon wird nach einer Immunisierung mit dem Vakzin von John-son&Johnson sowie Personen mit einer schweren Immunschwäche oder Immun-suppression bereits nach einem Monat eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen.

Eintritt der Corona-Alarmstufe ab dem 17. November 2021
 
Am Dienstag, 16. November 2021, wurden auf den landesweiten Intensivstationen am zweiten Werktag in Folge mehr als 390 Patientinnen und Patienten behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Damit wird in Baden-Württemberg die sogenannte Alarmstufe ausgerufen. In vielen Bereichen gilt deshalb ab Mittwoch, 17. November 2021, die 2G-Regel, beispielhaft sind hier Restaurants oder Veranstaltungen zu nennen. Dies bedeutet, dass hier beispielsweise nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben.
 
Der Eintritt der Alarmstufe ab dem 17. November bedeutet insbesondere für nicht-geimpfte und nicht-genesene Personen noch stärkere Einschränkungen als zuvor.
 
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen (Geimpfte und genesene Personen werden hierbei nicht mitgezählt)
  • im Einzelhandel gilt eine 3G-Regelung (dies bedeutet, dass für nicht-immunisierte Personen der Zutritt nur mit negativem Antigen-Schnelltest erlaubt ist). Ausgenommen von der 3G-Regel sind Geschäfte der Grundversorgung, Märkte im Freien sowie Abhol- und Lieferangebote
  • im Fitnessstudio, beim Vereinssport oder sonstigen sportlichen Aktivitäten in Sportstätten gilt in geschlossenen Räumen die 2G-Regelung, im Freien die 3G-Regelung mit PCR-Test-Pflicht

Die geltenden Regelungen der aktuellen Verordnung für verschiedene Lebensbereiche sind in einer Übersicht zusammengefasst:
https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/ZZ_Corona_Regeln_Auf_einen_Blick_DE.pdf
 
Weiterführende Informationen sowie häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie auf den Seiten der Landesregierung Baden-Württemberg:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/
 
 

Gesundheitsamt ändert Fall- und Kontaktpersonenmanagement: Positiv auf das Coronavirus getestete Personen werden nicht mehr routinemäßig kontaktiert

242 neue Corona-Fälle wurden gestern dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, übermittelt – ein Höchst-stand in diesem Jahr. Die landes- und bundesweit in den letzten Tagen stark ansteigenden Fallzahlen führen nun zu einer Änderung beim Fall- und Kontakt-personenmanagement in den baden-württembergischen Gesundheitsämtern, wie das zuständige Sozialministerium des Landes heute mitgeteilt hat.

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg sollen sich künftig noch stärker auf größere Ausbruchsgeschehen und den Schutz vulnerabler Gruppen, beispiels-weise in Alten- und Pflegeheimen, konzentrieren. Dies bedeutet, dass auch im Rhein-Neckar-Kreis und in der Stadt Heidelberg eine Kontaktaufnahme des Ge-sundheitsamts des Rhein-Neckar-Kreises mit positiv auf das Coronavirus getes-teten Personen und engen Kontaktpersonen ab sofort nicht mehr zwingend in jedem Fall erfolgt. Nichtsdestotrotz gilt für diese Personen die entsprechende Ab-sonderungspflicht, die auch weiterhin von den Behörden kontrolliert wird.

„Wir mussten zwar noch keine Überlastungsanzeige stellen, aber die Arbeit hat natürlich auch in unserem Gesundheitsamt in den vergangenen Wochen und Ta-gen stark zugenommen. Wir haben bereits signalisiert, dass auch bei uns die vollständige Ermittlung gefährdet sein könnte“, sagt Landrat Stefan Dallinger, der an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. „Wer Corona-typische Symptome verspürt – egal ob ungeimpft oder bereits immunisiert – sollte sich auf jeden Fall testen lassen. Bei einem positiven Ergebnis muss man sich auch ohne Aufforderung oder Bescheid des Gesundheitsamts zwingend in häus-liche Absonderung begeben.“

„Oberstes Ziel ist es, Ausbruchsgeschehen einzudämmen und den Schutz vul-nerabler Personengruppen sicher zu stellen“, sagte der Amtschef des Sozialmi-nisteriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, am Freitag (5. November) in Stuttgart. „Die Er-mittlung von Fällen und Kontaktpersonen muss daher dort gewährleistet werden, wo Personen besonders gefährdet sind, wie beispielsweise in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen.“

Es gelten folgende Empfehlungen und rechtlichen Regelungen:

- Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Da derzeit ebenso viele andere Erreger kursieren, kommen auch andere Ursachen in Betracht. Test-möglichkeiten für Personen mit Corona-Symptomen sind auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung zu finden. Unter der Adresse https://c19.rhein-neckar-kreis.de/termin kann online ein Termin im Reilinger Test-Center ge-bucht werden.
- Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltest oder PCR-Test müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Diese beträgt in der Regel 14 Tage. Wer keine Symptome hat und geimpft ist, kann sich nach fünf Tagen per PCR-Test freitesten und die Absonderung beenden, wenn das Ergebnis ne-gativ ist.
- Ungeimpfte Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen müssen ebenfalls für 10 Tage in Absonderung. Diese kann vorzeitig beendet werden durch einen negativen PCR-Test ab Tag 5 der Absonderung – für Schülerin-nen und Schüler und regelmäßig getestete Kita-Kinder genügt ein Antigen-Schnelltest – oder durch einen negativen Antigen-Schnelltest ab Tag 7 der Absonderung.
- Personen, die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten Kon-takte weitestgehend reduzieren und beim Auftreten von Symptomen ärztli-chen Rat einzuholen und sich testen lassen.
- Einrichtungen, in denen vulnerable Personen betreut werden, sollen beim Auftreten von Corona-Fällen das Gesundheitsamt kontaktieren.

7-Tages-Inzidenz seit fünf Tagen über einem Wert von 10: Im Rhein-Neckar-Kreis gelten ab Montag, 26. Juli, die Regelungen der Inzidenzstufe 2
 
Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Rhein-Neckar-Kreis Kreis seit fünf Tagen über einem Wert von 10 – dies hat das Gesundheitsamt soeben (Sonntag, 25. Juli) auf der Homepage www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen öffentlich bekanntgemacht. Somit verlieren die Lockerungen der Inzidenzstufe 1 ihre Gültigkeit und ab dem morgigen Montag, 26. Juli 2021, gelten die Regelungen der zweiten Inzidenzstufe (10 bis 35) der baden-württembergischen Corona-Verordnung.
 
Danach gelten im gesamten Kreisgebiet nach dem von der Landesregierung beschlossenen Stufenplan für sichere Öffnungsschritte unter anderem folgende Regelungen:

- Treffen: Mit maximal 15 Personen aus bis zu vier Haushalten erlaubt. Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder bis einschließlich 13 Jahre zählen ebenso wie Geimpfte und Genesene nicht zur Personenzahl hinzu.

- Private Veranstaltungen: Zum Beispiel Hochzeiten oder ähnliches dürfen im Freien (ohne Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) sowie in Innenräumen (mit Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) mit bis zu 200 Gästen (vorher: 300) begangen werden. Es besteht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Einhalten des Mindestabstands, aber es müssen ein Hygienelonzept erstellt und die Kontaktdaten erfasst werden.

- Öffentliche Veranstaltungen und Sportveranstaltungen: Detaillierte Re-gelungen siehe https://www.baden-wuerttem-berg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210723_Auf_einen_Blick_DE.PDF

- Gastronomie: Im Freien und in geschlossenen Räumen weiterhin keine Personenbeschränkung. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden. In geschlossenen Räumen herrscht ab morgen Rauchverbot.

- Diskotheken: Diskos müssen schließen.

- Freizeiteinrichtungen: Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen dürfen offen bleiben. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden.
 
Informationen zur neuen Corona-Verordnung inklusive des Stufenplans für sichere Öffnungsschritte:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/
 
Der genaue Wortlaut der Corona-VO:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

 

„RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis bringt Portal an den Start, auf dem sich Interessierte für kurzfristige Impfungen anmelden können / Auf die Warteliste kann sich jede/r eintragen – Voraussetzung ist lediglich ein Handy und eine E-Mail-Adresse
 
Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat als Betreiber von drei Impfzentren ein Internetportal an den Start gebracht, das es erlaubt, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren. „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ heißt die Aktion, durch die kurzfristig verfügbare Impfdosen schnell und einfach verteilt werden können.
 
„Es kommt leider immer öfter vor, dass angemeldete Impflinge nicht zu ihrem Termin im Impfzentrum erscheinen. Wenn das gehäuft passiert, müssen wir manchmal sehr viel telefonieren, damit aufgezogene Spritzen nicht verworfen werden müssen“, erklärt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der Impfzentren. Zudem kann die Altersbeschränkung im Rahmen der regulären Terminvereinbarungsmöglichkeiten bei den beiden Vektorimpfstoffen dazu führen, dass Impfwillige hierfür keine Termine buchen können, obwohl der Impfstoff im Impfzentrum vorhanden ist. „Wenn das über einen längeren Zeitraum der Fall ist, drohen Vakzine auch abzulaufen“, so Schulze weiter. Daher kam man im Landratsamt auch auf den Namen „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“.
 
Wer kann sich registrieren?
„Impfhelden“ – damit sind natürlich auch „Impfheldinnen“ gemeint – können nach Aufhebung der Priorisierung alle werden, die noch keine Impfung erhalten haben und die zeitlich flexibel und recht mobil sind. Das „Impfhelden“-Portal ist auf der Homepage des Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden verlinkt bzw. direkt unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden erreichbar.
 
Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer und E-Mail-Adresse.  Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann man das Impfzentrum, welches man schnell erreichen kann (also das Zentrale Impfzentrum in Heidelberg oder die Kreisimpfzentren in Weinheim und Sinsheim) auswählen sowie den Impfstoff, für den man registriert sein möchte. Wer ganz flexibel ist, kann sich auch für alle drei Impfzentren und/oder mehrere Impfstoffe melden. Dieser Vorgang wird von der Seite per E-Mail bestätigt. Sobald diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen wird über das „Impfhelden“-Portal eine SMS und E-Mail an die gelisteten Personen verschickt. Bestätigt eine Person den Termin nicht innerhalb von 15 Minuten oder lehnt aktiv ab, wählt das System die nächste Person auf der Liste aus, bis alle Impfdosen vergeben sind.
 
Welche Voraussetzungen sind nötig?
 
Die Personen
-              müssen mindestens 16 Jahre alt sein
-              dürfen noch keine Erstimpfung erhalten haben
-              müssen schnell auf dem Handy erreichbar sein
-              müssen schnell im Impfzentrum erscheinen können (ca. 30 Minuten)
-              müssen zum Termin ihren Personalausweis und ggf. Impfpass sowie bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen
 
„Der Start des Impfportals ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die noch keine Impfung erhalten haben und flexibel sind. Unsere drei Impfzentren achten seit Beginn der Impfkampagne genau darauf, dass grundsätzlich keine Impfdosen verfallen. Mit dem neuen Portal erreichen wir Impfwillige schneller und erleichtern zugleich die Abläufe in den Impfzentren“, freut sich Landrat Stefan Dallinger.
 
Kontakt:
 
Silke Hartmann
Pressesprecherin
Kurfürsten-Anlage 38 – 40
69115 Heidelberg
Tel. +49 6221 522-1421
E-Mail: s.hartmann(@)rhein-neckar-kreis.de
 
Ralph Adameit
Stv. Pressesprecher
Kurfürsten-Anlage 38 – 40
69115 Heidelberg
Tel. +49 6221 522-1773
E-Mail: r.adameit(@)rhein-neckar-kreis.de
 
Susanne Uhrig
Stellv. Pressesprecherin
Kurfürsten-Anlage 38 - 40
69115 Heidelberg
Tel. +49 6221 522-1222
E-Mail : s.uhrig(@)rhein-neckar-kreis.de
 
 
Aktuelle Nachrichten aus dem Rhein-Neckar-Kreis finden Sie unter
www.rhein-neckar-kreis.de

„Corona-Hotline“: Infotelefon des Gesundheitsamts ab sofort nur noch montags bis samstags erreichbar / Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Testtickets
 
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, passt wegen der sinkenden SARS-CoV-2-Fallzahlen und dem damit einhergehenden Rückgang der Anrufe die Zeiten für das eigens eingerichtete Infotelefon an. Ab sofort ist die Hotline unter der Telefonnummer 06221/522-1881 montags bis samstags erreichbar – dies nach wie vor zu den bekannten Zeiten (werktags von 7.30 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr).
 
In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert – seit deren Einrichtung wurden insgesamt schon mehr als 150.000 Anrufe bearbeitet. Mittlerweile ist das Anrufaufkommen jedoch vor allem an den Wochenenden deutlich gesunken. So gingen an den vergangenen beiden Sonntagen zusammen gerade einmal 31 Anrufe ein.
Wer befürchtet, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, kann die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes also weiterhin an sechs Tagen in der Woche erreichen. Zusätzlich wird dort auch abgeklärt, ob eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen mit typischen Corona-Symptomen, die in einem kreiseigenen Testzentrum mittels PCR-Testung getestet werden wollen, können nach wie vor die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin.
 
Übrigens sollten Personen, die mittels Antigen-Schnelltest positiv auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, möglichst schnell einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen.
 
Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis konstant unter 50: Weitere Lockerungen ab Sonntag, 30. Mai, möglich / Treffen mit bis zu 10 Personen erlaubt sowie Einkaufen ohne Termin und Nachweis möglich
 
Im Rhein-Neckar-Kreis könnten ab Sonntag, 30. Mai, weitere Lockerungen bei den Corona-Regelungen greifen. Voraussetzung dafür ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz auch am morgigen Samstag – und somit an fünf aufeinanderfolgenden Tagen – unter 50 liegt. Sollte dieser Grenzwert morgen nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) erneut unterschritten worden sein, wird dies noch am selben Tag vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises auf der Homepage öffentlich bekanntgemacht (www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen). Die Inzidenzwerte der letzten vier Tage inklusive dem heutigen Freitag lagen bei 48,5 (25. Mai), 42,3 (26. Mai), 33,2 (27. Mai) und 32,1 (28. Mai).
 
In diesem Fall gelten ab Sonntag, 30. Mai, im gesamten Landkreis folgende neuen Regelungen nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg:

  • Treffen: Im privaten und öffentlichen Raum sind Treffen mit bis zu 10 Person aus bis zu drei Haushalten möglich. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen ebenfalls nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu.
  • Einkaufen: Dies ist dann ohne vorherige Terminvereinbarung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung möglich. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in und vor den Geschäften und eine begrenzte Kundenzahl, die sich nach der Größe der Verkaufsfläche richtet. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind nicht erlaubt.
  • Freizeit: Außerdem gibt es Lockerungen bei Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. Besucherinnen und Besucher sollten sich am besten vorab auf den Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen zu den dort geltenden Vorgaben erkundigen.

 
Weiterhin bestehende Regelungen
Darüber hinaus gelten im Rhein-Neckar-Kreis weiterhin die Regelungen der sogenannten Öffnungsstufe 1, die am 19. Mai 2021 in Kraft getreten sind:
 

  • Gastronomiebetriebe dürfen innen und außen zwischen 6 und 21 Uhr öffnen
  • Öffnung von Hotels bzw. Beherbergungsbetrieben (Ferienwohnungen)
  • Öffnung von Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen
  • Zulässigkeit von Kulturveranstaltungen, insbesondere von Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen im Freien
  • Zulässigkeit von Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien
  • Öffnung von Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen für kleine Gruppen
  • Öffnung von kleineren Freizeiteinrichtungen im Freien (zum Beispiel Minigolfanlagen, Bootsverleih) für kleine Gruppen
  • Öffnung von Sportanlagen für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport im Freien für kleine Gruppen
  • Öffnung von Außenbereichen von Bädern

 
Für alle Einrichtungen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. In allen Einrichtungen gibt es Obergrenzen der zulässigen Teilnehmerzahl (Personen- oder Flächenbegrenzung). Der Zutritt ist nur für Personen mit einem Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich. Mehr Informationen gibt das Land Baden-Württemberg auf seiner Internetseite: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/. Dort finden sich ebenfalls die verschiedenen Öffnungsstufen für Stadt- und Landkreise.

Tücken der Technik: Inbetriebnahme des CovBot in der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes verzögert sich
 
Wegen technischer Probleme verzögert sich der Start des CovBot, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, mit. CovBot (Corona-Virus-Hotline-Assistent) heißt der digitale Sprachassistent, der von der Firma Aaron GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health der Berliner Charité entwickelt wurde und eigentlich in dieser Woche erstmals in der Corona-Hotline im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingesetzt werden sollte. Im Testbetrieb waren die Probleme bis zur geplanten Inbetriebnahme noch nicht aufgetaucht; an der Problembehebung wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Sobald der CovBot wie geplant eingesetzt werden kann, wird das Gesundheitsamt die Öffentlichkeit informieren.
 
Da der CovBot als Ergänzung und zur Entlastung der Hotline gedacht ist, hat der verzögerte Start keine Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Corona-Hotline 06221/522-1881 (montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr).

Hotline des Gesundheitsamtes mit neuem Service ab Mittwoch, 26. Mai:
Mithilfe eines Chat-Roboters können viele Fragen zu Corona und Impfen rund um die Uhr geklärt werden
 
Ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie bildet schon seit knapp 16 Monaten die Hotline des Gesundheitsamtes für Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg. Die Corona-Hotline, die unter der Nummer 06221/522-1881 erreichbar ist, wird nun durch einen neuen Service erweitert:
 
Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis setzt ab Mittwoch, 26. Mai, auf Unterstützung durch künstliche Intelligenz (KI), um die Menschen so schnell und gezielt über Fragen rund um Corona so gut wie nur möglich zu informieren: CovBot (Corona-Virus-Hotline-Assistent) heißt der digitale Sprachassistent, der von der Firma Aaron GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health der Berliner Charité entwickelt wurde. Der CovBot wird im Rahmen eines Forschungsprojekts, an dem das Gesundheitsamt teilnimmt, laufend weiterentwickelt. „Wir freuen uns, dass wir von der Charité für dieses Projekt ausgewählt wurden und bieten damit den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich rund um die Uhr zu informieren. Außerdem sorgen wir damit für eine Entlastung unserer Hotline-Mitarbeitenden“, erklärt Projektleiterin Dr. Daniela Bauke, die für den Betrieb und die fachliche Leitung der Corona-Hotline verantwortlich ist.
 
Der CovBot nimmt Anrufe rund um die Uhr ohne Wartezeit entgegen, erfragt das Anliegen und beantwortet einfache Fragen direkt in natürlicher Sprache. Gerade bei Fragestellungen, die wichtig sind und häufig gestellt werden, aber sehr einfach und schnell beantwortet werden können, kommt der CovBot zum Einsatz. Komplexe und individuelle Fragestellungen werden auf Wunsch der Anrufenden natürlich zu den üblichen Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline (montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr) an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeleitet.
 
Seitdem das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, am 27. Januar 2020 die zentrale Rufnummer 06221/522-1881 eingerichtet hat, wurden dort übrigens schon mehr als 150.000 Anrufe bearbeitet.

Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis fünf Werktage in Folge unter 100 – damit tritt ab Mittwoch die „Bundesnotbremse“ außer Kraft und erste Öffnungsschritte sind möglich
 
Die Woche beginnt im Rhein-Neckar-Kreis mit einer positiven Nachricht: Weil seit heute, Montag, im Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der Inzidenzgrenze von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, können ab Mittwoch, 19. Mai, erste Öffnungsschritte in Kraft treten. „Die Bundesnotbremse tritt damit außer Kraft und es gilt wieder die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“, erklärt die Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss. Die Landesregierung hat Ende vergangener Woche eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen und veröffentlicht.
 
Das Feststellen des Unterschreitens hat das Gesundheitsamt am heutigen Montag, 17. Mai, bereits auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ veröffentlicht. Da die Rechtsfolgen laut Infektionsschutzgesetz am übernächsten Tag nach dieser öffentlichen Bekanntmachung eintreten, tritt die sogenannte Bundesnotbremse kreisweit also ab Mittwoch, 19. Mai, außer Kraft – bis dahin gelten die bisherigen Regelungen.
 
Ab Mittwoch, 19. Mai, 0 Uhr, gilt dann im Rhein-Neckar-Kreis wieder die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Damit sind erste Öffnungsschritte für Hotels und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Galerien, Museen und Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten möglich. Details regelt die aktuelle baden-württembergische Corona-VO. Zudem entfallen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen.

Corona: Öffnungsschritte für Hotels und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen u.a.  frühestens am 19. Mai 2021 erwartet
 
Im Rahmen der Änderung der Corona-Verordnung hat die baden-württembergische Landesregierung am 13. Mai 2021 Öffnungsschritte für eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 festgelegt. Die Regelungen sind abhängig von der, durch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis.
 
Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis weiter unter 100 bleibt, wären frühestens ab Mittwoch, 19. Mai 2021, Öffnungen von Hotels und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Galerien, Museen und Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten möglich. Dabei gelten Test- und Hygienekonzepte sowie Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung. Die Bekanntmachung erfolgt durch das Gesundheitsamt.
 
Liegt die Inzidenz in einem Landkreis über 100, gelten nach wie vor die Regelungen der Bundesnotbremse. Nähere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/notbremse.

Regelungen der Landes-Notbremse treten im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch, 21. April, in Kraft
 
Die baden-württembergische Landesregierung hat die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Da im Rhein-Neckar-Kreis die Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner weiterhin überschritten wird, greift die in der Corona-Verordnung geregelte „Notbremse“. Das Feststellen des Überschreitens hat das Gesundheitsamt am heutigen Montag, 19. April, auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ veröffentlicht. Da die Rechtsfolgen laut CoronaVO am zweiten Werktag nach dieser öffentlichen Bekanntmachung eintreten, greifen die verschärften Regelungen kreisweit also ab Mittwoch, 21. April – bis dahin gelten die bisherigen Regelungen.
 
Folgende Regelungen gelten im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch, 21. April:
 
• Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. (Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit)
• Von 21 bis 5 Uhr gelten verpflichtende Ausgangsbeschränkungen. Die Wohnung oder Unterkunft darf nur in Ausnahmefällen verlassen werden.
• Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf sind unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen und einer verschärften Personenbeschränkung auf der Verkaufsfläche geöffnet.
• Geschlossen sind Bau- und Raiffeisenmärkte. Gartenmärkte bleiben offen.
• Sonstiger Einzelhandel darf weiterhin nur „Click & Collect“ anbieten. Lieferdienste bleiben möglich.
• Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten bleiben geschlossen.
• Sport darf nach wie vor im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.
• Der Betrieb von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegen oder ähnlichen Einrichtungen bleibt untersagt, ebenso wie der Betrieb von Sonnenstudios.
• Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht ab Mittwoch, 21. April, den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion. Kostenlose Bürgertests können hierfür verwendet werden.
• Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen weiterhin nur Online-Unterricht anbieten.
 
Für Schulen gilt grundsätzlich:
 
• Für alle Klassenstufen: Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen.
• Inzidenzunabhängige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.
• In Stadt- und Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt, muss am übernächsten Tag auf Fernunterricht umgestellt werden. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) G und K sind hiervon weiterhin ausgenommen.
• Die Testpflicht gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.
• Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 nur noch Notbetreuung anbieten.
 
Die Notbremse tritt außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft. Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg.

 

 

Bürgerinnen und Bürger mit vollständigem Impfschutz sind in Baden-Württemberg künftig von der Absonderungspflicht befreit

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wir setzen Empfehlungen des RKI um / Erleichterungen für Geimpfte“

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat vergangene Woche seine Empfehlungen zum Umgang mit geimpften Personen aktualisiert. Demnach ist für enge Kontaktper-sonen, die vollständig gegen COVID-19 geimpft sind, eine Ausnahme von der Pflicht zur Absonderung vorzusehen. Gleiches gilt für Personen, die bislang eine Impfstoffdosis erhalten und darüber hinaus in der Vergangenheit eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben.


„Wir setzen in Baden-Württemberg die Empfehlungen des RKI um. Die Landes-regierung wird nun die Corona-Verordnung Absonderung und die Corona-Ver-ordnung Einreise-Quarantäne entsprechend anpassen. Es wird eine Ausnah-meregelung in die jeweiligen Verordnungen aufgenommen, wonach sich ge-impfte, symptomlose Personen künftig nicht mehr in Absonderung begeben müs-sen, wenn sie Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten. Gleiches gilt für Einrei-sende aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag (12. April) in Stuttgart. Nach der RKI-Empfehlung gilt ein Impfschutz als vollständig, wenn seit der letzten vorgeschriebenen Impfdosis 14 Tage vergangen sind. Anerkannt werden alle in der EU zugelassenen Impf-stoffe. Die Änderungen werden diese Woche vorgenommen und sollen am nächsten Montag (19. April) in Kraft treten.


Weitere Änderungen im Hinblick auf geimpfte Personen ergeben sich für stationäre Einrichtungen der Pflege. Hier können bei einer Durchimpfungsrate von 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner wieder mehr Besuche ermöglicht werden. Die Hygienemaßnahmen, insbesondere die qualifizierte Maskenpflicht und die Testung vor Zutritt für Besucherinnen und Besucher gelten aber weiterhin fort.


Auf Betreiben einer gemeinnützigen Einrichtung im Landkreis Lörrach wird das Land dem Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) vom 06.04.2021 weitestgehend zustimmen. „Wir sind an einer für
alle Beteiligten zufriedenstellenden Einigung interessiert. Dabei gilt es, das Bedürfnis älterer geimpfter Menschen nach Normalisierung genauso im Blick zu behalten wie alle Erkenntnisse des Gesundheitsschutzes“, so Lucha.
Minister Lucha hatte bereits in der vergangenen Woche mit einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn darauf hingewiesen, dass wichtige Fragen im Umgang mit Doppeltgeimpften ungeklärt seien und darum gebeten, bis
heute Mittag eine Klarstellung für ein bundeseinheitliches Vorgehen zu erhalten.
Vor dem Hintergrund, dass diese Klarstellung durch den Bund noch immer nicht erfolgt ist, übernimmt das Land jetzt die Initiative. Die Gerichte haben zurecht auf den entsprechenden Handlungsbedarf hingewiesen.

 

 

„Notbremse“ greift nun auch im Rhein-Neckar-Kreis:

Gesundheitsamt stellt Überschreiten des 100er-Inzidenzwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen fest /
Vorerst keine nächtliche Ausgangssperre

Stand: 23.03.2021

Der Rhein-Neckar-Kreis muss aufgrund stark gestiegener Inzidenzzahlen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergreifen. Das Gesundheitsamt im Landratsamt hat festgestellt, dass im Landkreis laut Landesgesundheitsamt (LGA) die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 100 überschritten hat (20. März: 100,7; 21. März: 106,7; 22. März: 104,1). Das Feststellen des Überschreitens ist nach der der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekanntzumachen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ erfolgt – und dem Sozialministerium zu melden.

Das Überschreiten der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen. Die wegen der „Notbremse“ erforderlichen Regeln gelten ab Mittwoch, 24. März, 0 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt gelten im Kreis wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch zwischen einem Haushalt und höchstens einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder beider Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Der Einzelhandel darf kein „Click&Meet“ (Termine mit vorheriger Buchung) mehr anbieten. „Click&Collect“ (Abholangebote mit vorheriger Buchung) ist möglich. Der Betrieb von Sonnenstudios wird untersagt. Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben erlaubt. Friseurbetriebe dürfen ebenfalls geöffnet bleiben.

Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch im Amateur- und Freizeitsport müssen die Außen- und Innensportanlagen geschlossen bleiben. Individualsport auf weitläufigen Anlagen wie etwa Golf ist weiterhin möglich. Gruppensport im Freien ist nicht mehr erlaubt, es gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen. Diese aus der öffentlichen Bekanntmachung entstehenden Rechtsfolgen ergeben sich aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und gelten ab Mittwoch, 24. März.

„Erst am letzten Montag haben wir die ersten Lockerungsschritte zurücknehmen müssen, weil im Landkreis der 50er-Inzidenzwert überschritten worden war. Nur eine Woche später liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 – mit steigender Tendenz. Das zeigt leider, wie rasant das Infektionsgeschehen wieder an Fahrt aufgenommen hat. Die von Bund und Ländern für solche Fälle vorgesehen Notbremse war daher unvermeidlich“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Ob im Rhein-Neckar-Kreis auch wieder eine nächtliche Ausgangssperre erlassen werden muss, werde die weitere Entwicklung im Landkreis sowie die heutigen Beratungen zwischen Bund und Ländern zeigen.

 

 

 

 

Gesundheitsamt stellt Überschreiten des 50er-Inzidenzwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Rhein-Neckar-Kreis fest / Einige Lockerungsschritte müssen zurückgenommen werden

Stand: 15.03.2021

 

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat festgestellt, dass im Landkreis laut Landesgesundheitsamt (LGA) die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 50 überschritten hat (13. März: 56,7; 14. März: 57,8; 15. März: 64,0). Das Feststellen des Überschreitens ist nach der der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekannt zu machen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ erfolgt – und dem Sozialministerium zu melden. Das Überschreiten der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen.

Das Gesundheitsamt hat bei der Bewertung des Infektionsgeschehens gemäß § 20 Abs. 7 Satz 2 CoronaVO auch die „Diffusität des Infektionsgeschehens“ zu berücksichtigen, also ob und inwieweit insbesondere sogenannte „Cluster“ (größere zusammenhängende Ausbruchsgeschehen) für den Anstieg der 7-Tage-Inzidenz mitverantwortlich sind. „Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es derzeit jedoch keine größeren Corona-Ausbrüche, so dass sich das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden eher diffus darstellt. Daher müssen wir den in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehenen nächsten Schritt gehen“, erläutert Landrat Stefan Dallinger.

Konkret bedeutet dies: Ladengeschäfte dürfen nur betreten werden, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben wurden. Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen ebenfalls nur mit vorheriger Buchung besucht werden. Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport im Freien und in geschlossenen Räumen ist nur noch mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten bzw. Gruppen von maximal 20 Kindern bis ein-schließlich 14 Jahren zulässig. Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen müssen ihren Betrieb wieder komplett einstellen. Diese aus der öffentlichen Bekanntmachung entstehenden Rechtsfolgen ergeben sich aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und gelten ab Mittwoch, 17. März.

„Die erneuten Einschränkungen sind bedauerlich, aber das schnelle Über-schreiten des 50er-Inzidenzwerts zeigt leider deutlich, dass die Pandemie noch lange nicht vorüber ist. 37 Prozent aller aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis sind bereits auf die britische Coronavirus-Variante zurückzuführen. Es steht zu befürchten, dass sie wirklich ansteckender als der Wildtyp ist. Daher sind Kontaktreduzierungen nach wie vor das wirksamste Mittel um sich vor einer Ansteckung zu schützen“, so Landrat Dallinger abschließend.

 

 

 

 

Strategie zur Schnelltestung im Gebiet des GVV Schönau

Stand:

 

Die Datei zur Testung finden Sie hier.

 

 

 

 

Keine nächtliche Ausgangssperre mehr im Rhein-Neckar-Kreis: Landrats-amt hebt Allgemeinverfügung auf – mit Wirkung am Freitag um 0 Uhr

Stand 04.03.2021

 

Der Rhein-Neckar-Kreis hebt die derzeit geltende Allgemeinverfügung zur Um-setzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mit Wirkung vom 5. März 2021, 0 Uhr, auf. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unter-kunft im Landkreis auch nachts wieder gestattet ist. Es gelten ansonsten wei-terhin die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und beson-ders die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen)
Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf den Landkreis lag von Diens-tag, 2. März, bis Donnerstag, 4. März, laut Landesgesundheitsamt (LGA) je-weils unter 50 (02. März: 49,4; 03. März: 48,1; 04. März: 45,6). Entsprechend Ziffer I. 3. der Allgemeinverfügung hebt das Landratsamt diese auf, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, bezogen auf den Rhein-Neckar-Kreis, an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. Diese Voraussetzung liegt mit den heute bekanntgewordenen – und maßgeblichen – Zahlen des LGA vor. „Ich danke den Einwohnerinnen und Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis für ihr besonnenes Verhalten, welches diese Lockerungen ermöglicht und hoffe sehr, dass es gelingt, die Zahl der Neuinfektionen in den nächsten Wochen stabil zu halten oder sogar noch weiter nach unten zu bringen“, sagt Landrat Stefan Dallinger. „Es kommt aber weiterhin auf das Verhalten jedes Einzelnen an. Ich appelliere an alle, sich weiterhin solidarisch zu verhalten und die bekannten Hygieneregeln zu beachten. Nur so gelingt es uns gemeinsam, die gerade gewonnenen Freiheiten zu sichern und den Weg in unser altes Leben ohne Corona gemeinsam zu gehen.“

 

 

 

 

Sommertagszug fällt aus

Stand: 15.02.2021

 

Aufgrund derzeitiger Pandemiesituation muss leider auch der Sommertagszug in diesem Jahr abgesagt werden.

Wir hoffen sehr, dass die Umstände und Rahmenbedingungen den Sommertagszug im nächsten Jahr wieder möglich machen.

Die Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Gesundheitsamt: Corona-Hotline ab Montag, 8. Februar, mit neuen Erreichbarkeitszeiten / Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Testtickets

Stand: 01.02.2021

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, passt die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline der gesunkenen Nachfrage an. Ab Montag, 8. Februar, ist das seit über einem Jahr eingerichtete Infotelefon unter der Nummer 06221/522-1881 werktags von 7.30 bis 16 Uhr erreichbar, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr.

„Wir haben festgestellt, dass das Anrufaufkommen gerade am späten Nachmittag und frühen Abend sowie an den Wochenenden deutlich geringer geworden ist“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Wer befürchtet, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, kann die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes aber weiterhin täglich erreichen. Zusätzlich wird dort auch abgeklärt, ob eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen, die in einem der kreiseigenen Testzentren getestet werden wollen, können nach wie vor die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes.

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

 

 

 

 

Zahlen und Daten zur Infektionslage in der Region
Neues Online-Angebot des Rhein-Neckar-Kreises

Stand: 18.01.2021

 

Die tagesaktuellen Corona-Fallzahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Stadtgebiet Heidelberg stellt der Landkreis ab sofort digital in seinem neuen COVID-19-Dashboard zur Verfügung.
Das Dashboard visualisiert das Infektionsgeschehen auf Land- und Stadtkreis-ebene und stellt für die Öffentlichkeit detaillierte Daten in Form von interaktiven Charts und Karten dar. Technisch umgesetzt wurde es vom Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit dem Gesundheitsamt.
Das Covid-19-Dashboard ist über die Coronavirus-Infoseite des Landkreises www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus erreichbar. Zur Verfügung stehen wird in Kürze auch eine für mobile Endgeräte optimierte, inhaltlich reduzierte Ver-sion, damit die wesentlichen Daten auch über Smartphone und Tablet abgeru-fen werden können.

 

 

 

 

Corona-Infektionen frühzeitig erkennen

Gesundheitsamt empfiehlt Testung auch bei leichten Symptomen

Stand: 14.01.2021

Auch wer nur leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Halsschmerzen verspürt, sollte sich auf das Coronavirus testen lassen. Im Rhein-Neckar-Kreis stehen hierfür unter anderem folgende drei Testmöglichkeiten zur Verfügung: In Sinsheim in der ehemaligen Parsa-Halle (Breite Seite 3), im Drive-In-Testcenter in Reilingen und im als Drive-In/Walk-In konzipierten Abstrichzentrum auf dem Messegelände in Heidelberg.

Dort können sich auch Personen testen lassen, die über die Corona-Warn-App die Information über eine Risiko-Begegnung erhalten haben bzw. direkten Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten.

Insbesondere Risikopatienten wird empfohlen, sich unabhängig von der Schwere ihrer Symptomatik testen zu lassen. „Testen ist das einzige wirksame Mittel, um eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus frühzeitig zu erkennen und damit Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen“, betont Dr. Andreas Welker, stellvertretender Amtsleiter des Gesundheitsamts des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Die Behörde hält deshalb für Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg ein niederschwelliges Testangebot vor.

Für einen Testtermin ist die vorherige Terminvereinbarung über die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, 06221 522-1881 zwingend erforderlich. Erreichbar ist die Hotline von montags bis freitags von 07:30 bis 18:00 Uhr und am Wochenende von 09:00 bis 16:00 Uhr. Die drei Teststationen selbst sind auch samstags geöffnet, in Reilingen und Sinsheim besteht sogar an Sonntagen die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

Der PCR-Test erfolgt durch die Entnahme eines Abstrichs aus dem Nasen-, Mund-, Rachenbereich. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 48 Stunden vor. Die Testung ist für die betroffenen Personen kostenlos.

Weitere Informationen sind auf der Corona-Infoseite des Rhein-Neckar-Kreis, www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus, zusammengestellt.

 

 

 

 

Information zur Impfung gegen den Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: 11.01.2021

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nachfolgend möchten wir Ihnen eine kurze Information zum Impfgeschehen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geben:

In Baden-Württemberg werden die Bürgerinnen und Bürger über die Priorisierung, die Möglichkeit und die Terminierung der Impfung durch Öffentlichkeitsarbeit informiert. Es erfolgt keine persönliche Mitteilung über Impfmöglichkeiten bzw. Impftermine.

Ob Sie impfberechtigt sind, sowie alle anderen Informationen können Sie auf der Seite des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de abrufen.

Die Impfung in Impfzentren erfolgt nur mit Termin. Zur Terminvereinbarung melden Sie sich bitte telefonisch über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder online über www.impfterminservice.de/impftermine.

Die Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Einschränkungen im ÖPNV Fahrplan durch Corona bedingten Lockdown

Stand: 21.12.2020

Änderungen im Abend- und Spätverkehr sowie Umstellung auf Ferienfahrpläne im Busverkehr Im Verkehrsgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) wird es im Busverkehr verbundweit ab dem kommenden Wochenende 18. Dezember zu Einschränkungen im Abend- und Spätverkehr kommen. Zusätzlich wird im gesamten Verbundgebiet spätestens ab dem 21. Dezember auf den Ferienfahrplan umgestellt. Die Züge im Regional- und S-Bahn-Verkehr fahren weitest gehend wie bisher. Der Lockdown zwingt uns, wie auch im Frühjahr dieses Jahres, eine erneute Reduzierung des Bus- und Bahnangebotes im VRN durchzuführen.
Volkhard Malik, VRN-Geschäftsführer, erklärt: „Wir haben zusammen mit den Verkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern versucht, die Einschränkungen in den Fahrplänen mit Augenmaß umzusetzen. Wichtig war uns dabei, den Fahrgästen, die darauf angewiesen sind, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren, weiterhin ein sicheres und zuverlässiges Mobilitätsangebot zu bieten“.
Viele Verkehrsunternehmen stellen aufgrund der verhängten Ausgangsbeschränkung und der vorgezogenen Schulschließungen vorzeitig auf den so genannten „Ferienfahrplan“ um und dünnen spätabends und nachts das Angebot aus. Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen zum Ferienbeginn in den drei Bundesländern kommt es zu folgenden Einschränkungen:


Baden-Württemberg
Die Busse und Bahnen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) fahren ab dem 24. Dezember reduziert in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen wie an Sonntagen, die Nachtverkehre entfallen weitestgehend. Darüber hinaus entfallen ab sofort bei der rnv sämtliche Schulbusfahrten sowie Zusatzfahrten im Schülerverkehr.
Die BRN Busverkehr Rhein-Neckar GmbH und die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) schränken im Rhein-Neckar-Kreis bereits ab dem kommenden Wochenende 18. Dezember (Freitagnacht) ihr Fahrtangebot im Busverkehr an Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden ein.
Mannheim, 18. Dezember 2020
th-PR/61-20 (VRN)
Im Neckar-Odenwald-Kreis und im Main-Tauber-Kreis wird der gesamte Busverkehr ab dem kommenden Montag, 21. Dezember, auf den Ferienfahrplan umgestellt.
Der Rufbusverkehr der PalatinaBus in Sinsheim Nord im Verlauf der Linien 796 und 797 entfällt ab 21. Dezember 2020.
Sämtliche Einschränkungen im Spätverkehr gelten auch an Silvester.
Flächendeckend gelten die Einschränkungen und Umstellung auf den Ferienfahrplan bis voraussichtlich 10. Januar 2021.
Rheinland-Pfalz
Für die Dauer der Weihnachtsferien gilt ab dem 21. Dezember ebenfalls der Ferienfahrplan. Zudem entfallen ab dem Wochenende alle Spät- und Nachtverkehre ab ca. 23 Uhr. Ab 4. Januar 2021, dem offiziellen Schulbeginn in Rheinland-Pfalz, wird in vielen Bereichen (Ausnahme bilden die Stadtverkehre in Kaiserslautern und Pirmasens) wieder nach dem regulären Schulfahrplan unter Wegfall der Spät- und Nachtverkehre gefahren, damit die Schüler die Notbetreuungen mit dem ÖPNV erreichen können.
Die Stadt Kaiserslautern fährt bereits seit dem 16. Dezember 2020 nach dem Ferienfahrplan und wird ab dem 28. Dezember 2020 auf den Samstagsfahrplan umstellen. Die Nachtbusfahrten entfallen.
Die Stadt Pirmasens fährt bis auf weiteres nach dem Ferienfahrplan. Zusätzlich entfallen die Ruftaxilinien 2011, 2012 und 2013 um 23:45 Uhr ab Pirmasens Hbf.
Im Bereich der Kreisverwaltung Südwestpfalz sind die Ruftaxiangebote seit 02. November 2020 zwischen 21:00 Uhr bis 03:00 Uhr eingestellt. Betroffen sind hier die Linien 2551, 2552, 2553, 2555, 2556, 2561, 2562, 2563, 2571, 2575, 2576, 2577, 2581, 2582, 2585, 2586, 2587, 2590, 2591, 2592, 2593, 2594, 2595, 2596.
Am 24.12 und 31.12 wird nach dem Samstagfahrplan gefahren.
Hessen – Kreis Bergstraße
Im Kreis Bergstraße wird ab Samstag, 19. Dezember im Busverkehr bis zum Ferienende am 10. Januar 2021 der Ferienfahrplan angeboten. Darüber hinaus gibt es ab Freitag, 18. Dezember, Einschränkungen bis voraussichtlich 10. Januar 2021 im täglichen Spätverkehr und am Wochenende.
Auf allen Linien wird täglich spätestens ab 23 Uhr der Betrieb eingestellt. Zusätzliche Spätfahrten, die nur an Freitag- und Samstagabenden angeboten werden, werden komplett eingestellt. Die letzten Abfahrten aus den Städten Alsbach, Bensheim, Heppenheim und Weinheim erfolgen gegen 22 Uhr (Linien 646, 665, 667, 669, 681, 683, 684). Aus Viernheim und Worms finden die letzten Abfahrten gegen 21.30 Uhr statt (Linie 644), aus Hirschhorn bereits um 20.56 Uhr (Linie 685).
An Heiligabend und Silvester wird nach Samstagsfahrplan gefahren, es erfolgt jedoch ein früherer Betriebsschluss. An Heiligabend erfolgen die letzten Abfahrten aus den größeren Orten gegen 16 Uhr, an Silvester werden letzte Fahrtmöglichkeiten bis etwa 21 Uhr angeboten.
Ruftaxi-Grundangebot
Das Ruftaxi-Angebot im VRN stellt gerade bei den aktuellen Fahrplaneinschränkungen insbesondere in den Landkreisen Kusel, Neckar-Odenwald und Main-Tauber ein Grundangebot sicher.
In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich darauf hin, die jeweils in den Bundesländern bestehenden Ausgangsbeschränkungen zu beachten, die in Einzelfällen auch zu Abweichungen bei den im Fahrplan veröffentlichten Angeboten führen können. Bitte informieren Sie sich bei dringend notwendigen Fahrten rechtzeitig bei den jeweiligen Ruftaxiunternehmen.
Aktuelle Fahrplaninformationen – VRN-Service
Die Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die elektronischen Fahrplanmedien unter www.vrn.de oder der myVRN-App über die aktuelle Verkehrssituation und das mögliche Verkehrsangebot zu informieren.
Mund-Nasen-Schutz an Bahnhöfen, Haltestellen und in allen Bussen und Bahnen
Nach den Corona-Verordnungen der drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg gilt nach wie vor in allen Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und Bahnhöfen aus Infektionsschutzgründen die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Fahrgäste werden dringend gebeten, die geltende Maskenpflicht zu befolgen sowie die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen zu beachten.

 

 

 

 

Coronapandemie: Landratsamt und seine Außenstellen grundsätzlich ge-schlossen – Terminvereinbarungen möglich

Stand: 15.12.2020

Ab morgen, 16. Dezember 2020, gilt bis zum 10. Januar 2021 ein weiterer Lockdown. Darauf reagiert auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. „Das Haupthaus in Heidelberg und die Außenstellen der Kreisbehörde sind grundsätzlich geschlossen“, so Landrat Stefan Dallinger. Persönliche Behördenbesuche sind nur noch in Notfällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der komplette Dienstbetrieb im Hintergrund bleibt aufrechterhalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Kreisverwaltung telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichen können. Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden in den Außenstellen Sinsheim, Weinheim und Wiesloch bleiben geöffnet. Um vorherige Terminvereinbarung telefonisch, per E-Mail oder über die Behördennummer 115 und Einhaltung der AHA-Regeln vor Ort wird gebeten. „Ebenso bitten wir von derzeit nicht erforderlichen Vorsprachen Abstand zu nehmen“, sagt Stefan Dallinger weiter. Dies gelte auch für die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden. Vorgänge wie u.a. die Änderung von Halterdaten, technische Änderungen oder der Umtausch eines Führerscheins in einen Scheckkartenführerschein können vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage sicherlich verschoben werden. „Um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Kundinnen und Kunden vor Ansteckung zu schützen, haben wir uns für diesen Weg entschieden und bitten die Bevölkerung um Verständnis dafür“, so der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises abschließend.

Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kreisbehörde sowie die E-Mail-Adressen der Fachämter gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de. Ebenso ist die Behördennummer 115 Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar.

Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes 06221 522-1881 ist wie folgt erreichbar: Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 Uhr bis 16 Uhr. Die Erreichbarkeitszeiten über die Feiertage können unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus abgerufen werden.

Wir bedanken uns für die Veröffentlichung.

 

 

 

 

Sinsheim und Weinheim werden Standorte für Kreisimpfzentren / Rhein-Neckar-Kreis wird Betreiber des Zentralen Impfzentrums auf PHV in Heidelberg / Neues Test-Center in Sinsheim

Stand: 02.12.2020

 

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 02. Dezember 2020

Sinsheim und Weinheim werden Standorte für Kreisimpfzentren – der Rhein-Neckar-Kreis wird zudem im Auftrag des Landes Betreiber des Zentralen Impfzentrums auf PHV in Heidelberg / In Sinsheim geht zunächst in der kommenden Woche ein neues Test-Center an den Start

Jetzt ist es offiziell: Das Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg hat die beiden Großen Kreisstädte Sinsheim und Weinheim als Standorte für ein Kreisimpfzentrum (KIZ) bestätigt. KIZ sind genau wie ihre größeren Pendants, die ZIZ (Zentrales Impfzentrum), Teil einer vom Sozialministerium erarbeiteten Impfkonzeption. Ein ZIZ wird in Heidelberg auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village (PHV) eingerichtet, das vom Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes-Baden-Württemberg betrieben wird.

„Es freut mich sehr, dass das Sozialministerium genau wie beim ZIZ auch unserem Vorschlag bezüglich der beiden KIZ-Standorte gefolgt ist. Das Landratsamt wird in enger Zusammenarbeit mit den weiteren Akteuren, darunter die Uniklinik Heidelberg und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, alles dafür tun, damit wir unverzüglich mit den Impfungen für die Menschen in der Rhein-Neckar-Region beginnen können“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Er hat sich dafür eingesetzt, dass sowohl im Norden als auch im Süden des Rhein-Neckar-Kreises jeweils ein Kreisimpfzentrum errichtet werden kann.

Für die Kreisimpfzentren ist eine Betriebsbereitschaft ab Mitte Januar 2021 geplant. In Sinsheim laufen ohnehin schon die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme eines Abstrichzentrums auf dem Gelände der Firma Parsa. Bereits in der kommenden Woche soll im ersten Schritt das Test-Center – als Ersatz für das Test-Center an der GRN Klinik – in Betrieb gehen. Das Test-Center ist als Walk In geplant, das heißt, die zu testenden Menschen können sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad anreisen. Zutritt erhalten allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel. In einem zweiten Schritt wird in Sinsheim dann neben dem Kreisabstrichzentrum – räumlich getrennt, aber auf demselben Gelände – auch ein KIZ eingerichtet. Der zweite Standort für ein Kreisimpfzentrum wird in Weinheim sein.

In Heidelberg laufen unterdessen die Vorbereitungen auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village (PHV) für das Zentrale Impfzentrum (ZIZ). Wann in PHV mit den Impfungen begonnen wird, hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab. Ziel ist es, dass in den Zentralen Impfzentren Mitte Dezember Impfungen stattfinden könnten. Daher wurde zunächst die ausgesuchte Liegenschaft, der ehemalige Supermarkt („Commissary“) leergeräumt, ehe nun die Voraussetzungen für die Infrastruktur des Impfzentrums wie zum Beispiel die Impfkabinen geschaffen werden. Vorteil des Standorts auf PHV sind neben den ausreichend vorhandenen Parkmöglichkeiten die Nähe zur Heidelberger Universitätsklinik, deren Kühlmöglichkeiten und Logistik zur Verfügung stehen werden. Die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ.

„Heidelberg übernimmt Verantwortung. Es freut mich sehr, dass das gemeinsame Angebot von Stadt, Rhein-Neckar-Kreis und Universitätsklinikum beim Land auf offene Ohren gestoßen ist. Wir haben hier ein starkes Netzwerk an Partnern sowie eine herausragende ärztliche, medizintechnische und logistische Expertise. Gemeinsam setzen wir alles daran, dass bis Mitte Dezember ein reibungslos laufendes Impfzentrum auf Patrick-Henry-Village installiert wird. Wenn ein Impfstoff bereitsteht, wollen wir loslegen können“, sagt der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Bildhinweise (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

In Sinsheim laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme eines kombinierten, aber räumlich getrennten Abstrich- und Impfzentrums auf dem Gelände der Firma Parsa.

 

 

 

„AHA + L + A heißt die Formel der Stunde“ – Landrat Dallinger appelliert an die Menschen in der Region

Stand: 19.11.2020

Seit vor ziemlich genau einem dreiviertel Jahr der erste Corona-Fall im Rhein-Neckar-Kreis bestätigt worden war (27. Februar), hat sich das Leben vieler Menschen geändert – das Coronavirus bestimmt seitdem in weiten Teilen den Alltag unserer Gesellschaft. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. einer Maske beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Warteschlangen ist inzwischen genauso selbstverständlich geworden wie das Abstandhalten und das regelmäßige Waschen bzw. Desinfizieren der Hände.

„Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, dabei nicht nachzulassen und sich weiter an diese sogenannten AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen) zu halten. Nur mit viel Disziplin und durch gemeinsames und verantwortungsbewusstes Handeln können wir es schaffen, die derzeit bedenklich hohen Infektionszahlen wieder zu senken“, appelliert der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, an die Menschen in der Region. Er betont: „Neben AHA sind mit L (für regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen) und dem dritten „A“ für App (hiermit ist die Corona-Warn-App gemeint) zwei wichtige Bausteine im Kampf gegen das Coronavirus hinzugekommen.“

„AHA + A + L heißt jetzt die Formel der Stunde, die wir uns alle gut einprägen und im alltäglichen Leben verinnerlichen sollten“, so der Landrat weiter. Weiterhin bittet er darum, soweit wie möglich soziale Kontakte zu vermeiden. „Ich weiß selbst, dass der Verzicht auf Besuche bei Freunden und Verwandten vielen besonders schwerfällt – doch es ist zugleich die einfachste Möglichkeit, das Ansteckungsrisiko zu minimieren.“

Landrat Dallinger zeigt sich optimistisch, dass er – wie schon in der ersten Phase der Pandemie im Frühjahr – auf die gemeinsame Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger in der Rhein-Neckar-Region zählen kann. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto leichter lassen sich Infektionsketten unterbrechen – und das sei nun mal das Gebot der Stunde, um die Fallzahlen zu senken und somit das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu bewahren, so der Landrat abschließend.

 

 

 

 

Selbstisolation: Eigenverantwortlich handeln – Mitmenschen schützen und Gesundheitsämter unterstützen!

Stand: 06.11.2020

Kontakte reduzieren und zu Hause bleiben sind wichtige Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen die Gesundheitsbehörden auf eine Nachverfolgung von Kontakten infizierter Personen – liegen die Voraussetzungen vor, wird eine Quarantäne angeordnet. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.

Bei den derzeitigen extrem rasch steigenden Fallzahlen kann es jedoch vorkommen, dass Menschen über das private oder berufliche Umfeld die Information erhalten, dass sie Kontaktperson zu einer Person mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion sind, noch bevor sie vom Gesundheitsamt davon erfahren. „In einem solchen Fall sollte man sich rechtzeitig eigenverantwortlich in die sogenannte Selbstisolation begeben und weitere Kontakte im privaten oder beruflichen Umfeld möglichst meiden“, rät Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Das gleiche gelte für Personen mit Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, und andere „Verdachtsfälle“, die auf einen Testtermin oder auf ihr Testergebnis warten. Auch ein entsprechender Hinweis über die Corona-Warn-App sollte ernst genommen werden und dazu führen, sich in Selbstisolation zu begeben, bis der Sachverhalt geklärt ist.

„Natürlich kann das für einige Tage eine starke Einschränkung des persönlichen Alltags darstellen – aber genau dieses eigenverantwortliche Handeln brauchen wir in der jetzigen Phase. So schützen Sie Mitmenschen, unterstützen die Gesundheitsämter und tragen Ihren Teil dazu bei, dass Infektionszahlen zurückgehen und so die Krankenhäuser vor einer Überlastung bewahrt werden!“ lautet der Appell von Dr. Welker.

 

 

 

 

Gemeinsam durch die Krise

 

Liebe Wilhelmsfelderinnen,

Liebe Wilhelmsfelder, 

 

die Landesregierung hat am vergangenen Sonntag eine neue Corona-Verordnung erlassen. Mit dieser Verordnung wurden die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin aus der vergangenen Woche umgesetzt. Mit dem aus den Medien bekannten „Teil-Lockdown“ oder auch „Wellenbrecher-Lockdown“ soll der Anstieg der Infektionszahlen in der Bundesrepublik Deutschland auf ein geringeres Maß gesenkt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist der Schutz Ihrer Gesundheit und das Retten von Menschenleben.

Auch in Wilhelmsfeld stellt uns das Herunterfahren unserer Gesellschaft vor große Aufgaben und Herausforderungen. So ist es vielen unsere Vereine in den kommenden Wochen nicht möglich ihren Interessen nachzukommen und ihr Angebot aufrecht zu erhalten. Gewerbetreibende müssen eventuell um ihre Umsätze bangen und Kunst- und Kulturschaffende haben keine Möglichkeit ihre Angebote zu präsentieren.

Besonders hart von den Maßnahmen der Landesregierung sind erneut unsere Gastronomen betroffen. Nach der Schließung der Restaurants und Gaststätten ist es ihnen nur noch erlaubt Speisen zum Mitnehmen zu verkaufen oder zu liefern.

In vielen Fällen können diese Probleme existenzbedrohend sein.

Daher möchte ich Sie an dieser Stelle dazu aufrufen in den kommenden Wochen noch mehr zusammenzuhalten und die Wilhelmsfelder Gewerbetreiben, die Künstlerinnen und Künstler, die Vereinen und die Gastronomen zu unterstützen.

Lassen Sie sich in den kommenden Tagen Ihr Essen liefern, kaufen Sie Gutscheine Ihrer Lieblingsgeschäfte oder bedenken Sie unsere Gewerbetreibenden und Gastronomen bei der Auswahl Ihrer Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. Auch die Vereine freuen sich über Ihre Spende.

Helfen Sie mit, dass Wilhelmsfeld gut durch diese Zeiten kommt.

Sollten Sie Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Sie erreichen die Gemeindeverwaltung unter:

post(@)wilhelmsfeld.de oder unter 06220 – 509-0

Stehen wir diese Krise gemeinsam durch.

 

Herzlichst,

Ihr

Christoph Oeldorf

 

 

 

 

Coronabedingte Informationen zu Spielplätzen der Gemeinde

Stand: 02.11.2020

 

! Maximal erlaubte Anzahl an zur gleichen Zeit spielenden Kindern (+ 1 Begleitperson) !

 

Fliederweg: 5 Kinder                                                            

Sperberweg: 5 Kinder

Im Grund: 10 Kinder

Turngarten der Grundschule: 10 Kinder

Höhenweg: 15 Kinder

 

 

 

 

Bei positivem Coronavirus-Test das Ergebnis über die Warn-App mitteilen / Appell an Bürgerinnen und Bürger bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen

Stand: 27.10.2020

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist bislang rund 20 Millionen Mal heruntergeladen worden. Sie ist damit ein zentraler Bestandteil bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, denn sie unterstützt bei der Unterbrechung von Infektionsketten und der Nachverfolgung von Kontakten. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Die App kann ihrem Nutzer oder ihrer Nutzerin mitteilen, dass es zu einem Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist. Sie hat hier also eine Benachrichtigungsfunktion. Das Prinzip hinter der Corona-Warn-App ist einfach: Je mehr Leute sie nutzen, desto schneller lassen sich Infektionsketten unter-brechen. Damit die App ein Erfolg wird, braucht es tatkräftige Unterstützung – von Institutionen, Unternehmen, aber auch von Einzelnen, die möglichst viele Menschen erreichen und sich die App auf ihr Smartphone laden. Damit die App dies auch leistet, müssen infizierte Personen aber auch ihrerseits ein positives Testergebnis in der App mitteilen. Bundesweit geschieht dies aber nicht oft genug.

Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind zuletzt über ein Drittel der positiven Testergebnisse, die über die App verifiziert wurden, nicht geteilt worden. „Die Corona-Warn-App bringt nur dann ihren vollen Nutzen, wenn eine positiv getestete Person ihr Ergebnis über die App teilt. Nur so werden andere Menschen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten, über die Risikobegegnung informiert. Ein Rückschluss auf die Identitäten ist dabei in keinem Fall möglich. Alles verläuft anonym. Insofern bitten wir jeden, der ein positives Testergebnis hat, um die entsprechende Mitteilung in der Warn-App“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Für das Unterbrechen der Infektionsketten sind nur die positiven Testergebnisse relevant. Um Missbrauch zu verhindern, müssen positive Testergebnisse verifiziert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen QR-Code oder eine teleTAN, die in der App eingegeben werden müssen. Den QR-Code erhält die Nutzerin oder der Nutzer in der Regel bei der Probenentnahme für den Test. Mit Hilfe des QR-Codes kann der Test in der App registriert werden. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird es automatisch abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt. Die Nutzerin oder der Nutzer kann dann entscheiden, die eigenen Zufallscodes der letzten bis zu 14 Tage freizugeben und mögliche Risikokontakte zu warnen. Steht kein QR-Code zur Verfügung oder geht dieser verloren, kann die Nutzerin oder der Nutzer eine Hotline (0800 7540002) anrufen. Dort wird eine teleTAN zur Verifizierung des positiven Testergebnisses erzeugt. Diese muss in die App eingegeben werden. 

Fragen und weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es auf der Homepage des RKI unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Warn_App.html

Eine Grafik zur Funktionsweise der App findet man unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Funktion_Detail.pdf?__blob=publicationFile