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Mitteilungen Gemeinde und Rhein-Neckar-Kreis

Teltschik-Turm geschlossen

Stand: 19.01.2021

 

Da die Zahl der Besucher des Teltschik-Turms in den ver­gangenen Tagen gestiegen ist und die Abstandsregel gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Ba­den-Württemberg so nicht eingehalten werden kann, bleibt der Teltschik-Turm ab dem 21.01.2021 bis auf Weiteres geschlossen.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen beste Gesundheit.

 

 

Die Gemeindeverwaltung Wilhelmsfeld

 

 

 

 

 

Zahlen und Daten zur Infektionslage in der Region
Neues Online-Angebot des Rhein-Neckar-Kreises

Stand: 18.01.2021

 

Die tagesaktuellen Corona-Fallzahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Stadtgebiet Heidelberg stellt der Landkreis ab sofort digital in seinem neuen COVID-19-Dashboard zur Verfügung.
Das Dashboard visualisiert das Infektionsgeschehen auf Land- und Stadtkreis-ebene und stellt für die Öffentlichkeit detaillierte Daten in Form von interaktiven Charts und Karten dar. Technisch umgesetzt wurde es vom Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit dem Gesundheitsamt.
Das Covid-19-Dashboard ist über die Coronavirus-Infoseite des Landkreises www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus erreichbar. Zur Verfügung stehen wird in Kürze auch eine für mobile Endgeräte optimierte, inhaltlich reduzierte Ver-sion, damit die wesentlichen Daten auch über Smartphone und Tablet abgeru-fen werden können.

 

 

 

 

Corona-Infektionen frühzeitig erkennen

Gesundheitsamt empfiehlt Testung auch bei leichten Symptomen

Stand: 14.01.2021

Auch wer nur leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Halsschmerzen verspürt, sollte sich auf das Coronavirus testen lassen. Im Rhein-Neckar-Kreis stehen hierfür unter anderem folgende drei Testmöglichkeiten zur Verfügung: In Sinsheim in der ehemaligen Parsa-Halle (Breite Seite 3), im Drive-In-Testcenter in Reilingen und im als Drive-In/Walk-In konzipierten Abstrichzentrum auf dem Messegelände in Heidelberg.

 

Dort können sich auch Personen testen lassen, die über die Corona-Warn-App die Information über eine Risiko-Begegnung erhalten haben bzw. direkten Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten.

 

Insbesondere Risikopatienten wird empfohlen, sich unabhängig von der Schwere ihrer Symptomatik testen zu lassen. „Testen ist das einzige wirksame Mittel, um eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus frühzeitig zu erkennen und damit Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen“, betont Dr. Andreas Welker, stellvertretender Amtsleiter des Gesundheitsamts des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Die Behörde hält deshalb für Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg ein niederschwelliges Testangebot vor.

 

Für einen Testtermin ist die vorherige Terminvereinbarung über die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, 06221 522-1881 zwingend erforderlich. Erreichbar ist die Hotline von montags bis freitags von 07:30 bis 18:00 Uhr und am Wochenende von 09:00 bis 16:00 Uhr. Die drei Teststationen selbst sind auch samstags geöffnet, in Reilingen und Sinsheim besteht sogar an Sonntagen die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

 

Der PCR-Test erfolgt durch die Entnahme eines Abstrichs aus dem Nasen-, Mund-, Rachenbereich. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 48 Stunden vor. Die Testung ist für die betroffenen Personen kostenlos.

 

Weitere Informationen sind auf der Corona-Infoseite des Rhein-Neckar-Kreis, www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus, zusammengestellt.

 

 

 

 

 

Information zur Impfung gegen den Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: 11.01.2021

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

nachfolgend möchten wir Ihnen eine kurze Information zum Impfgeschehen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geben:

 

In Baden-Württemberg werden die Bürgerinnen und Bürger über die Priorisierung, die Möglichkeit und die Terminierung der Impfung durch Öffentlichkeitsarbeit informiert. Es erfolgt keine persönliche Mitteilung über Impfmöglichkeiten bzw. Impftermine.

 

Ob Sie impfberechtigt sind, sowie alle anderen Informationen können Sie auf der Seite des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de abrufen.

 

Die Impfung in Impfzentren erfolgt nur mit Termin. Zur Terminvereinbarung melden Sie sich bitte telefonisch über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder online über www.impfterminservice.de/impftermine.

 

Die Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Gesundheitsamt: Begrenztes Kontingent für Schnelltests leider schon vergeben

Stand: 22.12.2020

 

Über die Hotline des Gesundheitsamtes wurden bereits alle möglichen Testtermine für Reilingen, Sinsheim, Heidelberg und Eberbach vergeben. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot zu freiwilligen Schnelltests so gut von der Bevölkerung angenommen wurde“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes. Ohne ein zugewiesenes Testticket besteht aber keine Möglichkeit zum Test.

 

Ist das Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren und nur eine Momentaufnahme darstellen. Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

 

 

 

 

Einschränkungen im ÖPNV Fahrplan durch Corona bedingten Lockdown

Stand: 21.12.2020

Änderungen im Abend- und Spätverkehr sowie Umstellung auf Ferienfahrpläne im Busverkehr Im Verkehrsgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) wird es im Busverkehr verbundweit ab dem kommenden Wochenende 18. Dezember zu Einschränkungen im Abend- und Spätverkehr kommen. Zusätzlich wird im gesamten Verbundgebiet spätestens ab dem 21. Dezember auf den Ferienfahrplan umgestellt. Die Züge im Regional- und S-Bahn-Verkehr fahren weitest gehend wie bisher. Der Lockdown zwingt uns, wie auch im Frühjahr dieses Jahres, eine erneute Reduzierung des Bus- und Bahnangebotes im VRN durchzuführen.
Volkhard Malik, VRN-Geschäftsführer, erklärt: „Wir haben zusammen mit den Verkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern versucht, die Einschränkungen in den Fahrplänen mit Augenmaß umzusetzen. Wichtig war uns dabei, den Fahrgästen, die darauf angewiesen sind, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren, weiterhin ein sicheres und zuverlässiges Mobilitätsangebot zu bieten“.
Viele Verkehrsunternehmen stellen aufgrund der verhängten Ausgangsbeschränkung und der vorgezogenen Schulschließungen vorzeitig auf den so genannten „Ferienfahrplan“ um und dünnen spätabends und nachts das Angebot aus. Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen zum Ferienbeginn in den drei Bundesländern kommt es zu folgenden Einschränkungen:


Baden-Württemberg
Die Busse und Bahnen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) fahren ab dem 24. Dezember reduziert in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen wie an Sonntagen, die Nachtverkehre entfallen weitestgehend. Darüber hinaus entfallen ab sofort bei der rnv sämtliche Schulbusfahrten sowie Zusatzfahrten im Schülerverkehr.
Die BRN Busverkehr Rhein-Neckar GmbH und die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) schränken im Rhein-Neckar-Kreis bereits ab dem kommenden Wochenende 18. Dezember (Freitagnacht) ihr Fahrtangebot im Busverkehr an Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden ein.
Mannheim, 18. Dezember 2020
th-PR/61-20 (VRN)
Im Neckar-Odenwald-Kreis und im Main-Tauber-Kreis wird der gesamte Busverkehr ab dem kommenden Montag, 21. Dezember, auf den Ferienfahrplan umgestellt.
Der Rufbusverkehr der PalatinaBus in Sinsheim Nord im Verlauf der Linien 796 und 797 entfällt ab 21. Dezember 2020.
Sämtliche Einschränkungen im Spätverkehr gelten auch an Silvester.
Flächendeckend gelten die Einschränkungen und Umstellung auf den Ferienfahrplan bis voraussichtlich 10. Januar 2021.
Rheinland-Pfalz
Für die Dauer der Weihnachtsferien gilt ab dem 21. Dezember ebenfalls der Ferienfahrplan. Zudem entfallen ab dem Wochenende alle Spät- und Nachtverkehre ab ca. 23 Uhr. Ab 4. Januar 2021, dem offiziellen Schulbeginn in Rheinland-Pfalz, wird in vielen Bereichen (Ausnahme bilden die Stadtverkehre in Kaiserslautern und Pirmasens) wieder nach dem regulären Schulfahrplan unter Wegfall der Spät- und Nachtverkehre gefahren, damit die Schüler die Notbetreuungen mit dem ÖPNV erreichen können.
Die Stadt Kaiserslautern fährt bereits seit dem 16. Dezember 2020 nach dem Ferienfahrplan und wird ab dem 28. Dezember 2020 auf den Samstagsfahrplan umstellen. Die Nachtbusfahrten entfallen.
Die Stadt Pirmasens fährt bis auf weiteres nach dem Ferienfahrplan. Zusätzlich entfallen die Ruftaxilinien 2011, 2012 und 2013 um 23:45 Uhr ab Pirmasens Hbf.
Im Bereich der Kreisverwaltung Südwestpfalz sind die Ruftaxiangebote seit 02. November 2020 zwischen 21:00 Uhr bis 03:00 Uhr eingestellt. Betroffen sind hier die Linien 2551, 2552, 2553, 2555, 2556, 2561, 2562, 2563, 2571, 2575, 2576, 2577, 2581, 2582, 2585, 2586, 2587, 2590, 2591, 2592, 2593, 2594, 2595, 2596.
Am 24.12 und 31.12 wird nach dem Samstagfahrplan gefahren.
Hessen – Kreis Bergstraße
Im Kreis Bergstraße wird ab Samstag, 19. Dezember im Busverkehr bis zum Ferienende am 10. Januar 2021 der Ferienfahrplan angeboten. Darüber hinaus gibt es ab Freitag, 18. Dezember, Einschränkungen bis voraussichtlich 10. Januar 2021 im täglichen Spätverkehr und am Wochenende.
Auf allen Linien wird täglich spätestens ab 23 Uhr der Betrieb eingestellt. Zusätzliche Spätfahrten, die nur an Freitag- und Samstagabenden angeboten werden, werden komplett eingestellt. Die letzten Abfahrten aus den Städten Alsbach, Bensheim, Heppenheim und Weinheim erfolgen gegen 22 Uhr (Linien 646, 665, 667, 669, 681, 683, 684). Aus Viernheim und Worms finden die letzten Abfahrten gegen 21.30 Uhr statt (Linie 644), aus Hirschhorn bereits um 20.56 Uhr (Linie 685).
An Heiligabend und Silvester wird nach Samstagsfahrplan gefahren, es erfolgt jedoch ein früherer Betriebsschluss. An Heiligabend erfolgen die letzten Abfahrten aus den größeren Orten gegen 16 Uhr, an Silvester werden letzte Fahrtmöglichkeiten bis etwa 21 Uhr angeboten.
Ruftaxi-Grundangebot
Das Ruftaxi-Angebot im VRN stellt gerade bei den aktuellen Fahrplaneinschränkungen insbesondere in den Landkreisen Kusel, Neckar-Odenwald und Main-Tauber ein Grundangebot sicher.
In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich darauf hin, die jeweils in den Bundesländern bestehenden Ausgangsbeschränkungen zu beachten, die in Einzelfällen auch zu Abweichungen bei den im Fahrplan veröffentlichten Angeboten führen können. Bitte informieren Sie sich bei dringend notwendigen Fahrten rechtzeitig bei den jeweiligen Ruftaxiunternehmen.
Aktuelle Fahrplaninformationen – VRN-Service
Die Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die elektronischen Fahrplanmedien unter www.vrn.de oder der myVRN-App über die aktuelle Verkehrssituation und das mögliche Verkehrsangebot zu informieren.
Mund-Nasen-Schutz an Bahnhöfen, Haltestellen und in allen Bussen und Bahnen
Nach den Corona-Verordnungen der drei Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg gilt nach wie vor in allen Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und Bahnhöfen aus Infektionsschutzgründen die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Fahrgäste werden dringend gebeten, die geltende Maskenpflicht zu befolgen sowie die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen zu beachten.

 

 

 

 

Aktion „Stille Nacht, einsame Nacht? Muss nicht sein!“ des Landes: Kostenlose Antigen-Schnelltests zum Nachweis des Coronavirus auch in den beiden Test-Centern des Rhein-Neckar-Kreises möglich / Begrenztes Kontingent, Anmeldung über die Corona-Hotline

Stand: 21.12.2020

Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg stellt am 23. und 24. Dezember 2020 an rund 150 Standorten in über 120 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg insgesamt 80.000 kostenlose Antigen-Schnelltests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 aus der Notreserve des Landes zur Verfügung. „Wir wollen mit der Aktion erreichen, dass kein Mensch das Weihnachtsfest einsam und alleine verbringen muss“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Donnerstag (17. Dezember) in Stuttgart. Ein entsprechendes Angebot ist auch in den beiden Test-Centern des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen und Sinsheim sowie im Stadtgebiet Heidelberg verfügbar – wobei das Kontingent begrenzt ist.

 

Ziel der Aktion „Stille Nacht, einsame Nacht? Muss nicht sein!“ ist es, ein möglichst sicheres Weihnachtsfest für besonders gefährdete Personengruppen zu ermöglichen. Zudem soll die Bevölkerung für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus sensibilisiert werden. Das Angebot richtet sich somit in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen wie etwa Großeltern und Personen mit Vorerkrankungen. „Wir appellieren an die Menschen, wirklich verantwortungsbewusst und solidarisch mit diesem Angebot umzugehen. Eingeladen zur Testung sind nur all jene, die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen alte oder kranke Angehörige besuchen möchten, die sonst einsam und alleine wären. Wer sich für die Party mit Freunden „freitesten“ möchte, ist hier fehl am Platz“, sagte Minister Lucha.

 

Die Aktion soll Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit bei der Frage bieten, ob sie einen Weihnachtsbesuch in den Stunden nach dem Schnelltest bei ihren besonders gefährdeten Angehörigen machen können. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben. Es handelt sich bei dieser Aktion ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung.

 

Für Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg, für die das Gesundheitsamt ebenfalls verantwortlich ist, werden die Antigen-Schnelltests an den Test-Centern in Reilingen, Sinsheim und Heidelberg angeboten – und zwar am Mittwoch, 23. Dezember, von 16 bis 18 Uhr (Reilingen) bzw. 13 bis 18 Uhr (Sinsheim) und 14 bis 19 Uhr (Heidelberg) sowie an Heiligabend in Reilingen und Sinsheim jeweils von 7 bis 11 Uhr. „Das Kontingent an kostenlosen Antigen-Schnelltests, das zur Verfügung gestellt werden kann, ist allerdings begrenzt. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über unsere Hotline 06221 522-1881. Ohne Voranmeldung gibt es vor Ort auch keinen Antigen-Schnelltest“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

 

„Das DRK unterstützt diese Aktion sehr gerne“, sagt der Präsident des DRK Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg e.V., Jürgen Wiesbeck, „und wir freuen uns, dass die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis die Kapazitäten der Antigentests für die Region gemeinsam zur Verfügung stellen, nachdem die Kapazitäten des Landes ausgeschöpft sind.“

 

Die Stationen werden als Walk-In konzipiert. Die Personen laufen durch die Teststraße und warten nach dem Antigenschnelltest auf das Ergebnis. Fällt dieses positiv aus, wird direkt im Anschluss vor Ort ein PCR-Bestätigungstest durchgeführt. In diesem Fall ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.

 

Ist der Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt laut Sozialministerium bei ca. 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren und nur eine Momentaufnahme darstellen. Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

 

 

 

 

 

 

 

Coronapandemie: Landratsamt und seine Außenstellen grundsätzlich ge-schlossen – Terminvereinbarungen möglich

Stand: 15.12.2020

 

Ab morgen, 16. Dezember 2020, gilt bis zum 10. Januar 2021 ein weiterer Lockdown. Darauf reagiert auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. „Das Haupthaus in Heidelberg und die Außenstellen der Kreisbehörde sind grundsätzlich geschlossen“, so Landrat Stefan Dallinger. Persönliche Behördenbesuche sind nur noch in Notfällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der komplette Dienstbetrieb im Hintergrund bleibt aufrechterhalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Kreisverwaltung telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichen können. Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden in den Außenstellen Sinsheim, Weinheim und Wiesloch bleiben geöffnet. Um vorherige Terminvereinbarung telefonisch, per E-Mail oder über die Behördennummer 115 und Einhaltung der AHA-Regeln vor Ort wird gebeten. „Ebenso bitten wir von derzeit nicht erforderlichen Vorsprachen Abstand zu nehmen“, sagt Stefan Dallinger weiter. Dies gelte auch für die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden. Vorgänge wie u.a. die Änderung von Halterdaten, technische Änderungen oder der Umtausch eines Führerscheins in einen Scheckkartenführerschein können vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage sicherlich verschoben werden. „Um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Kundinnen und Kunden vor Ansteckung zu schützen, haben wir uns für diesen Weg entschieden und bitten die Bevölkerung um Verständnis dafür“, so der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises abschließend.

 

Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kreisbehörde sowie die E-Mail-Adressen der Fachämter gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de. Ebenso ist die Behördennummer 115 Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar.

 

Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes 06221 522-1881 ist wie folgt erreichbar: Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 Uhr bis 16 Uhr. Die Erreichbarkeitszeiten über die Feiertage können unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus abgerufen werden.

 

Wir bedanken uns für die Veröffentlichung.

 

 

 

 

Gesundheitsamt: Auch über die Feiertage wird gegen die Pandemie gekämpft / Gesonderte Erreichbarkeit der Hotline an den Feiertagen

Stand: 14.12.2020

 

An den bevorstehenden Feiertagen gelten für die Corona-Hotline und die Corona-Test-Center gesonderte Öffnungszeiten, gibt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises bekannt, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

 

Personen, die Fragen rund um das Coronavirus bzw. eine Testung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 haben, erreichen die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 an Heiligabend von 7.30 bis 14 Uhr und an den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie am Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr. Am Silvestertag (Donnerstag, 31. Dezember) sind die Mitarbeitenden von 7.30 bis 14 Uhr und am Neujahrstag (1. Januar) von 11 bis 18 Uhr erreichbar. Am Feiertag „Heilige Drei Könige“ (6. Januar) ist die Hotline von 9 bis 16 Uhr besetzt. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten (werktäglich 7.30 bis 18 Uhr, an den Wochenenden 9 bis 16 Uhr).

 

Generell wird im Gesundheitsamt, insbesondere in der Hotline, der Kontaktpersonennachverfolgung und der Ermittlung, über die Feiertage durchgearbeitet. „Ich danke allen Mitarbeitenden dort von ganzem Herzen für den unermüdlichen Einsatz“, lobt Landrat Stefan Dallinger.

 

Generell besteht auch an den Feiertagen die Möglichkeit sich testen zu lassen. Zutritt zu den Abstrichzentren erhalten allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. „Vor einer Testung ist daher eine telefonische Rücksprache mit unserem Gesundheitsamt zwingend erforderlich“, sagt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Andreas Welker.

 

Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte umgehend die Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 06221/522-1881 kontaktieren.

 

Weitere Informationen auch unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus.

 

 

 

Landesregierung und Kommunale Landesverbände verständigen sich auf gemeinsame Linie beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise

Stand: 11.12.2020

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich gestern Abend gemeinsam mit weiteren Vertretern der Landesregierung mit den Präsidenten der Kommunalen Landesverbände in einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz über die aktuelle Coronalage ausgetauscht und auf eine gemeinsame Linie beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise verständigt. Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass das Infektionsgeschehen dramatische Ausmaße angenommen habe und dringender Handlungsbedarf bestehe, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Landesregierung wird sich hierzu heute in einer Sondersitzung des Kabinetts beraten.

 

Ministerpräsident Kretschmann machte deutlich: „Die Lage ist leider alarmierend. Wir haben Anzeichen für eine erneute exponentielle Zunahme der Neuinfektionen, deshalb müssen wir zwingend die Maßnahmen drastisch verschärfen.“

Der Ministerpräsident bedankte sich bei den Kommunalen Landesverbänden, dass sie weitere einschneidende Maßnahmen unterstützen.

Landesregierung und Kommunale Landesverbände kommen gemeinsam zu der Einschätzung, dass ein harter Lockdown nach Weihnachten bis mindestens 10. Januar 2021 unerlässlich ist.

 

Er wird sich auf der für Sonntag anberaumten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin entsprechend dafür einsetzen. Sofern eine bundeseinheitliche Lösung nicht gefunden werden kann, hat Ministerpräsident Kretschmann angekündigt, dass er eine gemeinsame Lösung mit den Nachbarländern Baden-Württembergs anstreben wird.

 

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl ergänzte: „Die viel zu hohen Infektionszahlen machen harte Maßnahmen notwendig. Ich weiß, dass die Corona-Pandemie der Bevölkerung bereits viel abverlangt hat. Angesichts einer 7-Tage-Inzidenz, die landesweit über 160 liegt, muss es im Kampf gegen Corona jetzt aber härtere Einschnitte geben. Das ist notwendig, denn die Lage ist dramatisch: Es geht um das Leben von Menschen – das zu schützen ist unser oberstes Ziel. Deshalb ist mein dringender Appell, meine eindringliche Bitte an die Bevölkerung: Seien Sie vernünftig, seien Sie diszipliniert, halten Sie sich strikt an die geltenden Vorgaben und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf das absolut notwendige Minimum.“

 

 

Die Vertreter der Kommunalen Seite betonten, dass sie die Lageeinschätzung teilen und bereit sind, eine Verschärfung der Maßnahmen im Schulterschluss mit der Landesregierung mitzutragen.

 

Der Präsident des Gemeindetags, Roger Kehle, betonte: „Städte und Gemeinden stehen in diesen dramatischen Pandemiezeiten fest an der Seite des Landes. Die Zahl der Neuinfizierten, der Sterbefälle und die an die Grenzen gelangenden Kapazitäten in den Intensivstationen machen einen harten Lockdown unausweichlich. Nur damit kann die Grundlage für eine sinkende Inzidenz geschaffen werden, und nur so wird es gelingen, das rettende Ufer der Impfungen im Neuen Jahr zu erreichen.“ Allen sei bewusst, was diese Maßnahmen den Bürgerinnen und Bürgern gerade jetzt in der Weihnachtszeit abverlange. „Aber wir tun dies in der festen Überzeugung, dass es der einzig richtige Weg ist, um bis zur absehbaren Schutzwirkung des Impfstoffes nicht noch viel schwerwiegendere Folgen für die Gesundheit der Menschen, aber auch für die Wirtschaft, den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur zu riskieren“, so Kehle.

 

Als Präsident des Städtetags machte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz deutlich: „Die Städte halten eine Verschärfung der Corona-Bestimmungen für unumgänglich und sprechen sich einmütig für einen harten Lockdown von zwei bis drei Wochen aus. Angesichts der fortschreitenden Infektionsdynamik halten wir  landeseinheitliche Regelungen für notwendig. Schon jetzt sind die Entscheidungen zu treffen für einen ausreichend und definitiv bemessenen Lockdown, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie auch der Wirtschaft klare Perspektiven  aufzuzeigen.

 

Der Präsident des Landkreistags, Landrat Joachim Walter, erklärte: „Es ist unbedingt richtig, den harten Lockdown zum Jahreswechsel frühzeitig anzukündigen – so können sich alle noch gut vorbereiten. Auch lassen sich in dieser ohnehin entschleunigten Zeit die Negativfolgen für die Bildungschancen der Kinder wie auch für die Wirtschaft so gering halten wie sonst nie im Jahreslauf. Land und Kommunen müssen in der Zwischenzeit partnerschaftlich alles unternehmen, damit rechtzeitig mit dem Impfen begonnen werden kann und wir alle wieder Zuversicht schöpfen können.“  

 

 

 

OB, Landrat und Direktor des Universitäts-klinikums fordern harten Lockdown ab 19. Dezember

„Wir können der Entwicklung nicht 16 Tage lang zusehen“ – Mehrere Kliniken in Region am Limit

Stand: 10.12.2020

 

Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, und Professor Dr. Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg, fordern von Bund und Land einen harten Lockdown noch vor Weihnachten. Ab dem 4. Advents-Wochenende sollten Schulen, öffentliche Einrichtungen und Geschäfte mit Ausnahme von Angeboten des täglichen Bedarfs für drei Wochen schließen, also bis zum Ende der Schulferien am 10. Januar. Die Spitzen von Stadt, Landkreis und einer der führenden und größten Kliniken Deutschlands schließen sich damit dem Forderungskatalog der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in vollem Umfang an und gehen mit der Forderung nach Geschäftsschließungen ab dem 19. Dezember noch einen Schritt weiter.

 

OB Würzner: „Wir können der Entwicklung nicht noch 16 Tage lang zusehen.“

 

„Unsere Kliniken in Stadt und Region sind am Limit“, begründet OB Prof. Würzner seinen dringenden Appell an Bundes- und Landesregierung. „Auch wenn wir in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis noch unter der 7 Tage-Inzidenz von 200 sind, werden dennoch die Plätze knapp, auch auf den Intensivstationen. Es kommen gleich mehrere große Probleme zusammen: Es kommen jeden Tag zu viele neue Patienten. Gleichzeitig können weitgehend genesene Patienten nicht in Pflegeheime verlegt werden, weil viele Häuser aufgrund von Ausbruchsgeschehen sie nicht aufnehmen können. Und es gibt vermehrt Infektionen auch bei den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften. Es droht eine Überlastung unseres Klinik-Systems. Wir haben heute den 10. Dezember. Wir können dieser Entwicklung nicht noch 16 Tage lang zusehen. Ich appelliere dringend an die Bundes- und Landesregierung, möglichst schnell für drei Wochen in einen harten Lockdown zu gehen. Das ist hart, ohne Zweifel. Aber wenn wir uns nicht aktiv für diesen Schritt entscheiden, dann überlassen wir die weitere Entwicklung dem Virus. Damit legen wir das öffentliche Leben für weitaus längere Zeit lahm und sorgen für Situationen in und vor den Krankenhäusern, die niemand erleben möchte“

 

Landrat Dallinger: „Wir müssen dringend reagieren.“

 

„Die Lage ist ernst. Insbesondere der starke Anstieg der Fall- und Opferzahlen zeigt uns, dass wir dringend reagieren müssen“, so Landrat Stefan Dallinger und sagt weiter: „Die geplanten weiteren Einschränkungen tragen wir daher voll und ganz mit. Denn nur wenn wir den Einzelhandel und das Schulgeschehen schnellst möglich herunterfahren, wird es uns gelingen, die Pandemie einzudämmen.“ Weiter steht und fällt die Ausbreitung des Virus mit dem Verhalten der Menschen im privaten Umfeld. Daher appelliert der Landrat erneut eindringlich an die Bevölkerung: „Bitte bleiben Sie zuhause und vermeiden Sie Kontakte, wo es möglich ist.“Zitat Herr Dallinger

 

Prof. Ingo Autenrieth: „Auch das Universitätsklinikum Heidelberg kommt an seine Kapazitätsgrenzen.“

 

„Als Universitätsklinikum haben wir in der Region eine zentrale Bedeutung und Funktion hinsichtlich der Versorgung sowohl von schwerstkranken Nicht-Covid-Patienten als auch von Covid-Patienten. Umso wichtiger ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch das Universitätsklinikum Heidelberg an seine Kapazitätsgrenzen kommt. Wenn die Zahl der schwer erkrankten Covid-Patienten, die eine langfristige intensive Behandlung benötigen, weiterhin ansteigt, dann erreichen wir eine kritische Dimension, auch was die Versorgung von Nicht-Covid-Patienten betrifft. Der Beitrag jedes Einzelnen muss sein, verantwortungsvoll mit der Pandemie-Situation umzugehen und Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.“

 

 

Einigkeit im Städtetag Baden-Württemberg

 

Der Heidelberger Oberbürgermeister hat diese Linie am Mittwochnachmittag im Rahmen des Städtetags Baden-Württemberg auch mit den Oberbürgermeistern der Großstädte im Land abgestimmt. „Wir sind an der Basis. Wir müssen vor Ort Lösungen finden, ob wir zuständig sind oder nicht“, so Prof. Würzner. „Aber jetzt droht der Kollaps im Gesundheitssystem. Persönliche Appelle reichen nicht mehr. Bund und Land müssen das öffentliche Leben für drei Wochen runterfahren. Das kann nicht eine Stadt alleine lösen. Darüber sind wir uns im Städtetag absolut einig.“ Zugleich bringt Prof. Würzner diese Forderungen als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages in den bundesweiten Zusammenschluss der Städte ein.

 

Auch bei den Vorschlägen für die drei Weihnachtsfeiertage schließen sich Prof. Würzner, Landrat Dallinger und Prof. Authenrieth den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften an: Gerade an diesen Tagen haben Treffen mit den engsten Angehörigen und Bezugspersonen eine besonders große Bedeutung. Es sollten Treffen im engsten Kreis möglich sein.

 

 

 

 

 

 

Corona-Verordnung Absonderung – einheitliche Quarantäne und Isolationsregeln festgelegt

Stand: 10.12.2020

 

Seit Anfang Dezember sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg einheitlich geregelt. Diese legt die Corona-Verordnung Absonderung vom 1. Dezember 2020 fest. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv Getestete und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben. Die Dauer der Quarantäne beträgt generell zehn Tage. „Der Beginn der Quarantäne ist bei Haushaltskontakten der Beginn der Symptome des Indexpatienten bzw. das Datum der positiven Testung dieser Person. Bei allen anderen Kontaktpersonen das Datum des letzten Kontakts“, sagt die Leiterin des Ermittlungsteams im für die Stadt Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis zuständigen Gesundheitsamt, Dr. Anne Kühn. Zusätzlich wurde die sogenannte Cluster-Quarantäne Schüler eingeführt. In dieses Cluster Schüler fallen nur Schülerinnen und Schüler, die sich bei anderen Schülerinnen und Schülern im Klassen- oder Kursverband angesteckt haben, also keine Lehrkräfte, Kindergartenkinder oder auch keine Schülerinnen und Schüler, die privat untereinander Kontakt hatten. Die Einstufung übernimmt das Gesundheitsamt. Hier kann eine Verkürzung der Quarantäne durch einen negativen Test – als Nachweis gilt ein Antigen- oder PCR-Test, der frühestens an Tag fünf nach letztem Kontakt durchgeführt wird, beantragt werden. Die durchführende Stelle muss an den Getesteten eine Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen Testergebnisses übergeben, die dieser mit dem Antrag auf Verkürzung beim zuständigen Gesundheitsamt einreicht.

 

„Die Testung der Kontaktpersonen – optimal an Tag fünf bis sieben – ist eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, der wir im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg folgen“, erläutert Dr. Anne Kühn und sagt weiter: „Dies gilt für alle Kontaktpersonen der Kategorie I, nicht nur für Kinder, die Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.“ Dr. Kühn weißt noch einmal darauf hin, dass „zu Hause bleiben Menschenleben retten kann.“

 

 

 

 

Sinsheim und Weinheim werden Standorte für Kreisimpfzentren / Rhein-Neckar-Kreis wird Betreiber des Zentralen Impfzentrums auf PHV in Heidelberg / Neues Test-Center in Sinsheim

Stand: 02.12.2020

 

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 02. Dezember 2020

Sinsheim und Weinheim werden Standorte für Kreisimpfzentren – der Rhein-Neckar-Kreis wird zudem im Auftrag des Landes Betreiber des Zentralen Impfzentrums auf PHV in Heidelberg / In Sinsheim geht zunächst in der kommenden Woche ein neues Test-Center an den Start

Jetzt ist es offiziell: Das Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg hat die beiden Großen Kreisstädte Sinsheim und Weinheim als Standorte für ein Kreisimpfzentrum (KIZ) bestätigt. KIZ sind genau wie ihre größeren Pendants, die ZIZ (Zentrales Impfzentrum), Teil einer vom Sozialministerium erarbeiteten Impfkonzeption. Ein ZIZ wird in Heidelberg auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village (PHV) eingerichtet, das vom Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes-Baden-Württemberg betrieben wird.

„Es freut mich sehr, dass das Sozialministerium genau wie beim ZIZ auch unserem Vorschlag bezüglich der beiden KIZ-Standorte gefolgt ist. Das Landratsamt wird in enger Zusammenarbeit mit den weiteren Akteuren, darunter die Uniklinik Heidelberg und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, alles dafür tun, damit wir unverzüglich mit den Impfungen für die Menschen in der Rhein-Neckar-Region beginnen können“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Er hat sich dafür eingesetzt, dass sowohl im Norden als auch im Süden des Rhein-Neckar-Kreises jeweils ein Kreisimpfzentrum errichtet werden kann.

Für die Kreisimpfzentren ist eine Betriebsbereitschaft ab Mitte Januar 2021 geplant. In Sinsheim laufen ohnehin schon die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme eines Abstrichzentrums auf dem Gelände der Firma Parsa. Bereits in der kommenden Woche soll im ersten Schritt das Test-Center – als Ersatz für das Test-Center an der GRN Klinik – in Betrieb gehen. Das Test-Center ist als Walk In geplant, das heißt, die zu testenden Menschen können sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad anreisen. Zutritt erhalten allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel. In einem zweiten Schritt wird in Sinsheim dann neben dem Kreisabstrichzentrum – räumlich getrennt, aber auf demselben Gelände – auch ein KIZ eingerichtet. Der zweite Standort für ein Kreisimpfzentrum wird in Weinheim sein.

In Heidelberg laufen unterdessen die Vorbereitungen auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village (PHV) für das Zentrale Impfzentrum (ZIZ). Wann in PHV mit den Impfungen begonnen wird, hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab. Ziel ist es, dass in den Zentralen Impfzentren Mitte Dezember Impfungen stattfinden könnten. Daher wurde zunächst die ausgesuchte Liegenschaft, der ehemalige Supermarkt („Commissary“) leergeräumt, ehe nun die Voraussetzungen für die Infrastruktur des Impfzentrums wie zum Beispiel die Impfkabinen geschaffen werden. Vorteil des Standorts auf PHV sind neben den ausreichend vorhandenen Parkmöglichkeiten die Nähe zur Heidelberger Universitätsklinik, deren Kühlmöglichkeiten und Logistik zur Verfügung stehen werden. Die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ.

„Heidelberg übernimmt Verantwortung. Es freut mich sehr, dass das gemeinsame Angebot von Stadt, Rhein-Neckar-Kreis und Universitätsklinikum beim Land auf offene Ohren gestoßen ist. Wir haben hier ein starkes Netzwerk an Partnern sowie eine herausragende ärztliche, medizintechnische und logistische Expertise. Gemeinsam setzen wir alles daran, dass bis Mitte Dezember ein reibungslos laufendes Impfzentrum auf Patrick-Henry-Village installiert wird. Wenn ein Impfstoff bereitsteht, wollen wir loslegen können“, sagt der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Bildhinweise (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

In Sinsheim laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme eines kombinierten, aber räumlich getrennten Abstrich- und Impfzentrums auf dem Gelände der Firma Parsa.


 

 

 

 

 

Corona-Hotline des Gesundheitsamtes ab 30. November länger erreichbar

Stand: 23.11.2020

Das Infotelefon für Fragen rund um das Coronavirus, welches das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bereits seit Februar geschaltet hat, ist ab Montag, 30. November, wieder länger besetzt. Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg erreichen ab diesem Datum unter der Telefonnummer 06221/522-1881 montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 16 Uhr die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes.

 

„Durch die wieder stark angestiegenen Fallzahlen und das erhöhte Anrufaufkommen haben wir uns für eine personelle Aufstockung und eine Ausweitung der Zeiten unserer Corona-Hotline entschieden. Inzwischen rund 100.000 Anrufe unterstreichen die Wichtigkeit dieser Einrichtung als Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Landrat Stefan Dallinger, der sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für ihren Einsatz bedankt.

Unter der Servicenummer 06221/522-1881 berät das Gesundheitsamt unter anderem in den Fragen, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen, die über das Gesundheitsamt getestet werden wollen, müssen nach wie vor die Telefonhotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum.

 

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus. Hier findet sich auch ein Schaubild zur Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos für Verdachtsfälle.

 

 

 

„AHA + L + A heißt die Formel der Stunde“ – Landrat Dallinger appelliert an die Menschen in der Region

Stand: 19.11.2020

Seit vor ziemlich genau einem dreiviertel Jahr der erste Corona-Fall im Rhein-Neckar-Kreis bestätigt worden war (27. Februar), hat sich das Leben vieler Menschen geändert – das Coronavirus bestimmt seitdem in weiten Teilen den Alltag unserer Gesellschaft. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. einer Maske beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Warteschlangen ist inzwischen genauso selbstverständlich geworden wie das Abstandhalten und das regelmäßige Waschen bzw. Desinfizieren der Hände.

 

„Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, dabei nicht nachzulassen und sich weiter an diese sogenannten AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen) zu halten. Nur mit viel Disziplin und durch gemeinsames und verantwortungsbewusstes Handeln können wir es schaffen, die derzeit bedenklich hohen Infektionszahlen wieder zu senken“, appelliert der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, an die Menschen in der Region. Er betont: „Neben AHA sind mit L (für regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen) und dem dritten „A“ für App (hiermit ist die Corona-Warn-App gemeint) zwei wichtige Bausteine im Kampf gegen das Coronavirus hinzugekommen.“

 

„AHA + A + L heißt jetzt die Formel der Stunde, die wir uns alle gut einprägen und im alltäglichen Leben verinnerlichen sollten“, so der Landrat weiter. Weiterhin bittet er darum, soweit wie möglich soziale Kontakte zu vermeiden. „Ich weiß selbst, dass der Verzicht auf Besuche bei Freunden und Verwandten vielen besonders schwerfällt – doch es ist zugleich die einfachste Möglichkeit, das Ansteckungsrisiko zu minimieren.“

 

Landrat Dallinger zeigt sich optimistisch, dass er – wie schon in der ersten Phase der Pandemie im Frühjahr – auf die gemeinsame Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger in der Rhein-Neckar-Region zählen kann. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto leichter lassen sich Infektionsketten unterbrechen – und das sei nun mal das Gebot der Stunde, um die Fallzahlen zu senken und somit das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu bewahren, so der Landrat abschließend.

 

Bildunterzeile (Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist inzwischen selbstverständlich geworden: Auch Landrat Stefan Dallinger trägt Maske mit Rhein-Neckar-Kreis-Logo.

 

 

 

 

 

Selbstisolation: Eigenverantwortlich handeln – Mitmenschen schützen und Gesundheitsämter unterstützen!

Stand: 06.11.2020

 

Kontakte reduzieren und zu Hause bleiben sind wichtige Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen die Gesundheitsbehörden auf eine Nachverfolgung von Kontakten infizierter Personen – liegen die Voraussetzungen vor, wird eine Quarantäne angeordnet. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.

 

Bei den derzeitigen extrem rasch steigenden Fallzahlen kann es jedoch vorkommen, dass Menschen über das private oder berufliche Umfeld die Information erhalten, dass sie Kontaktperson zu einer Person mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion sind, noch bevor sie vom Gesundheitsamt davon erfahren. „In einem solchen Fall sollte man sich rechtzeitig eigenverantwortlich in die sogenannte Selbstisolation begeben und weitere Kontakte im privaten oder beruflichen Umfeld möglichst meiden“, rät Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Das gleiche gelte für Personen mit Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, und andere „Verdachtsfälle“, die auf einen Testtermin oder auf ihr Testergebnis warten. Auch ein entsprechender Hinweis über die Corona-Warn-App sollte ernst genommen werden und dazu führen, sich in Selbstisolation zu begeben, bis der Sachverhalt geklärt ist.

 

„Natürlich kann das für einige Tage eine starke Einschränkung des persönlichen Alltags darstellen – aber genau dieses eigenverantwortliche Handeln brauchen wir in der jetzigen Phase. So schützen Sie Mitmenschen, unterstützen die Gesundheitsämter und tragen Ihren Teil dazu bei, dass Infektionszahlen zurückgehen und so die Krankenhäuser vor einer Überlastung bewahrt werden!“ lautet der Appell von Dr. Welker.

 

 

 

 

Gemeinsam durch die Krise

 

Liebe Wilhelmsfelderinnen,

Liebe Wilhelmsfelder, 

 

die Landesregierung hat am vergangenen Sonntag eine neue Corona-Verordnung erlassen. Mit dieser Verordnung wurden die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin aus der vergangenen Woche umgesetzt. Mit dem aus den Medien bekannten „Teil-Lockdown“ oder auch „Wellenbrecher-Lockdown“ soll der Anstieg der Infektionszahlen in der Bundesrepublik Deutschland auf ein geringeres Maß gesenkt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist der Schutz Ihrer Gesundheit und das Retten von Menschenleben.

Auch in Wilhelmsfeld stellt uns das Herunterfahren unserer Gesellschaft vor große Aufgaben und Herausforderungen. So ist es vielen unsere Vereine in den kommenden Wochen nicht möglich ihren Interessen nachzukommen und ihr Angebot aufrecht zu erhalten. Gewerbetreibende müssen eventuell um ihre Umsätze bangen und Kunst- und Kulturschaffende haben keine Möglichkeit ihre Angebote zu präsentieren.

Besonders hart von den Maßnahmen der Landesregierung sind erneut unsere Gastronomen betroffen. Nach der Schließung der Restaurants und Gaststätten ist es ihnen nur noch erlaubt Speisen zum Mitnehmen zu verkaufen oder zu liefern.

In vielen Fällen können diese Probleme existenzbedrohend sein.

Daher möchte ich Sie an dieser Stelle dazu aufrufen in den kommenden Wochen noch mehr zusammenzuhalten und die Wilhelmsfelder Gewerbetreiben, die Künstlerinnen und Künstler, die Vereinen und die Gastronomen zu unterstützen.

Lassen Sie sich in den kommenden Tagen Ihr Essen liefern, kaufen Sie Gutscheine Ihrer Lieblingsgeschäfte oder bedenken Sie unsere Gewerbetreibenden und Gastronomen bei der Auswahl Ihrer Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. Auch die Vereine freuen sich über Ihre Spende.

Helfen Sie mit, dass Wilhelmsfeld gut durch diese Zeiten kommt.

Sollten Sie Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Sie erreichen die Gemeindeverwaltung unter:

oder unter 06220 – 509-0

Stehen wir diese Krise gemeinsam durch.

 

Herzlichst,

Ihr

 

Christoph Oeldorf

 

 

 

 

 

Coronabedingte Informationen zu Spielplätzen der Gemeinde

Stand: 02.11.2020

 

! Maximal erlaubte Anzahl an zur gleichen Zeit spielenden Kindern (+ 1 Begleitperson) !

 

Fliederweg: 5 Kinder                                                            

Sperberweg: 5 Kinder

Im Grund: 10 Kinder

Turngarten der Grundschule: 10 Kinder

Höhenweg: 15 Kinder

 

 

 

 

Bei positivem Coronavirus-Test das Ergebnis über die Warn-App mitteilen / Appell an Bürgerinnen und Bürger bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen

Stand: 27.10.2020

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist bislang rund 20 Millionen Mal heruntergeladen worden. Sie ist damit ein zentraler Bestandteil bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, denn sie unterstützt bei der Unterbrechung von Infektionsketten und der Nachverfolgung von Kontakten. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

 

Die App kann ihrem Nutzer oder ihrer Nutzerin mitteilen, dass es zu einem Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist. Sie hat hier also eine Benachrichtigungsfunktion. Das Prinzip hinter der Corona-Warn-App ist einfach: Je mehr Leute sie nutzen, desto schneller lassen sich Infektionsketten unter-brechen. Damit die App ein Erfolg wird, braucht es tatkräftige Unterstützung – von Institutionen, Unternehmen, aber auch von Einzelnen, die möglichst viele Menschen erreichen und sich die App auf ihr Smartphone laden. Damit die App dies auch leistet, müssen infizierte Personen aber auch ihrerseits ein positives Testergebnis in der App mitteilen. Bundesweit geschieht dies aber nicht oft genug.

 

Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind zuletzt über ein Drittel der positiven Testergebnisse, die über die App verifiziert wurden, nicht geteilt worden. „Die Corona-Warn-App bringt nur dann ihren vollen Nutzen, wenn eine positiv getestete Person ihr Ergebnis über die App teilt. Nur so werden andere Menschen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten, über die Risikobegegnung informiert. Ein Rückschluss auf die Identitäten ist dabei in keinem Fall möglich. Alles verläuft anonym. Insofern bitten wir jeden, der ein positives Testergebnis hat, um die entsprechende Mitteilung in der Warn-App“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

 

Für das Unterbrechen der Infektionsketten sind nur die positiven Testergebnisse relevant. Um Missbrauch zu verhindern, müssen positive Testergebnisse verifiziert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen QR-Code oder eine teleTAN, die in der App eingegeben werden müssen. Den QR-Code erhält die Nutzerin oder der Nutzer in der Regel bei der Probenentnahme für den Test. Mit Hilfe des QR-Codes kann der Test in der App registriert werden. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird es automatisch abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt. Die Nutzerin oder der Nutzer kann dann entscheiden, die eigenen Zufallscodes der letzten bis zu 14 Tage freizugeben und mögliche Risikokontakte zu warnen. Steht kein QR-Code zur Verfügung oder geht dieser verloren, kann die Nutzerin oder der Nutzer eine Hotline (0800 7540002) anrufen. Dort wird eine teleTAN zur Verifizierung des positiven Testergebnisses erzeugt. Diese muss in die App eingegeben werden. 

 

Fragen und weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es auf der Homepage des RKI unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Warn_App.html

Eine Grafik zur Funktionsweise der App findet man unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Funktion_Detail.pdf?__blob=publicationFile

 

 

 

 

Brauchtum: Gesundheitsamt rät davon ab, am 31. Oktober in Gruppen von Haus zu Haus zu ziehen oder Halloween-Partys zu feiern

Stand: 26.10.2020

„Süßes oder Saures“: Die bei Kindern beliebte Tradition, zu Halloween (31. Oktober) verkleidet – oftmals in Gruppen – von Haus zu Haus zu ziehen und Süßigkeiten einzufordern, wird wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr vielerorts kritisch gesehen. Auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises rät, im Hinblick auf die steigenden Zahlen in diesem Jahr am besten ganz auf diese gewohnte Tradition zu verzichten.

 

Entsprechendes gilt für Halloween-Partys von Jugendlichen und Erwachsenen. „Nicht alles, was nach Verordnung noch erlaubt ist, ist epidemiologisch unbedingt sinnvoll. Wir befinden uns nun einmal inmitten einer Pandemie“ appelliert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, an die Vernunft und das Verständnis von Halloween-Fans, den Brauch in diesem Jahr besser nur in der Kernfamilie zu feiern.

 

 

 

 

 

Liebe Wilhelmsfelderinnen, liebe Wilhelmsfelder,

wie Sie sicher bereits aus den Medien erfahren haben, hat die Landesregierung BW die Corona Hauptverordnung geändert und sogleich notverkündet. Die Änderungen gelten seit 19.10.20. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende geänderte Regelungsinhalte:

 

  • Maskenpflicht: Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Fußgängerzonen sowie in für Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen öffentlicher Einrichtungen (§ 3 Abs. 1 Nr. 11 und 12).
  • Ausnahmen hiervon u.a. bei sportlicher Betätigung (§ 3 Abs. 2 Nr. 9) sowie bei in den Einrichtungen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 12 bei Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absatz 4; Einrichtungen der Rechtspflege etc. (§ 3 Abs. 2 Nr. 10).
  • Private Veranstaltungen: Begrenzung auf 10 Personen oder Angehörige von zwei Haushalten sowie die bereits bekannten Ausnahmen in Nr. 1 („gerade Linie“) u. Nr. 2 (Geschwister etc.) (§ 10 Abs. 3).
  • Ansammlungen: Beschränkung von Ansammlungen auf 10 Personen vorbehaltlich der in Abs. 2 genannten Ausnahmen (§ 9 Abs. 1 u. 2).
  • Veranstaltungen: Begrenzung auf 100 Teilnehmer (§ 10 Abs. 2) – Abweichungen hiervon nach § 20 Abs. 2 möglich.

 

Sie finden die Verordnung unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

letztlich gibt es auch jetzt wieder nur eine Möglichkeit, das weitere schnelle Ansteigen der Infektionszahl zu begrenzen: Wir müssen alle unsere Kontakte auf ein Mindestmaß beschränken! Da wird es auch die ein oder andere schmerzliche Entscheidung geben müssen, weil wir eine Familienfeier oder ähnliches doch nicht durchführen oder nicht daran teilnehmen können. Da geht es mir nicht anders wie Ihnen.

 

Es ist und bleibt für jeden von uns im privaten Bereich, aber auch für diejenigen, die im politischen Raum Verantwortung tragen, eine ständige Abwägung, was noch stattfinden soll und was besser abgesagt wird. Und für den privaten Bereich möchte ich dazu aufrufen die Kontakte zu reduzieren, aber ebenfalls mit Bedacht. Gerade älteren Menschen sollte jetzt wieder unsere Aufmerksamkeit gelten - in geeigneter Form mit Abstand und Maske.

 

Wir haben in Wilhelmsfeld und in Deutschland die Zeit seit März bis jetzt gut überstanden. Dies gilt allerdings nicht für eine große Anzahl von Selbständigen, die erhebliche wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten und auch jetzt noch bzw. wieder verunsichert sind, wie es weitergehen kann.

 

Eine zweite Komplettschließung von Geschäften und Restaurants, verbunden mit vielen weiteren Wirkungen für die Wirtschaft, hätte schlimme Folgen. Das müssen wir jetzt - Jede und Jeder durch sein eigenes Handeln - gemeinsam abwenden. Ich bitte Sie: Tragen Sie Ihren Teil dazu bei!

 

Ihr

Christoph Oeldorf

Bürgermeister

 

 

 

 

Zweite Pandemiestufe durch Steigende Infektionszahlen

Stand: 08.10.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wie Sie aus der Presse sicherlich schon erfahren haben, hat die Landesregierung aufgrund steigender Infektionszahlen die zweite Pandemiestufe ausgerufen. Pressemitteilung vom 06. Oktober 2020

 

In den vergangenen Wochen und Monaten konnte das Virus mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung eingedämmt werden. Nun sind wir aufgrund der aktuellen Lage um so mehr zur Wachsamkeit und Sorgfalt verpflichtet.

 

Konkret bedeutet das für jeden Einzelnen: Abstand halten, Hygienemaßnahmen treffen, Alltagsmaske tragen. Natürlich sind auch weitere Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung zu beachten: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.

 

Nur durch eine Verantwortungsgemeinschaft kann ein weiterer Anstieg der Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Folgen verhindert werden.

 

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Aktuelle Information der Landesregierung!

Stand: 28.09.2020

CORONA geht uns alle an......

 

Liebe Mitbürger BaWü, die aktuelle CoronaVO tritt am 30. September 2020 außer Kraft. Aufgrund der derzeitigen Infektionslage beschloss das Kabinett in seiner letzten Zusammenkunft am 21.09.20 die Verlängerung der Corona-Verordnung bis zum 30. November 2020 sowie folgende Änderungen:

 

A) Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung wird insgesamt verschärft:

- In Gaststätten, Restaurants, Bars etc. besteht nun auch (wieder) für Besucher eine Maskenpflicht, sofern sie sich nicht an ihrem Platz befinden (§ 3 Abs. 1 Nr. 7).

- Die Maskenpflicht gilt auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen (§ 3 Abs. 1 Nr.)

- Beim praktischen Fahr-, Boots- und Flugunterricht, einschließlich der jeweiligen praktischen Prüfung ( § 3 Abs. 1 Nr. 9) ist nun ebenfalls eine Maske zu tragen.

- Ausnahmen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung benötigen nun „in der Regel eine ärztliche Bescheinigung“. Diese Formulierung ist ein Regelbeispiel, eine andere Glaubhaftmachung ist jedoch möglich. Die Auflistung dieses Regelbeispiels soll bewirken, dass der von bestimmten Gruppierungen in der Vergangenheit vorgenommene Aufruf zum Boykott zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gerade nicht mit der Rechtslage vereinbar ist (§ 3 Abs. 2).

- Verantwortliche von Einrichtungen und Geschäften müssen über die Maskenpflicht informieren (§ 4 Abs. 1) B ) Die typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankungen wurden an den neuesten Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts angepasst (§ 7 Abs. 1 Nr. 2).

C) Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht besteht nun ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (§ 7 Abs. 1 Nr. 3).

D) Die Untersagung von Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden bleibt über den 30. September 2020 hinaus bestehen (§ 10 Abs. 3).

E) Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (§ 14 Nr. 5).

 

Die Verordnung tritt am 30. September in Kraft.

 

Die Verordnung wird voraussichtlich am 29. September 2020 im Gesetzblatt Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Vorabveröffentlichung der Verordnung unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Bitte bleiben Sie und ihre Angehörigen gesund.

 

 

 

 

 

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe wird bis zum Jahresende verlängert und für weitere Betriebe geöffnet

Stand: 15.09.2020

 

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Branche bereitet sich auf schwierige Monate vor. Durch die Verlängerung der Hilfe unterstützen wir sie genau dann. Auch Betriebe, die nur teilweise gastgewerblich tätig sind, können nun profitieren“
Tourismusminister Wolf: „Der Gastronomie und Hotellerie stehen nochmals sehr harte Wochen bevor. Anpassung des Sofortprogramms an die gemachten Erfahrungen richtig und wichtig“
Das Kabinett hat heute (15. September) die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden. Außerdem können auch solche Betriebe durch das Programm unterstützt werden, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Einkommens ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Das Hotel- und Gast-gewerbe ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Land, sondern auch essenziell für die Lebensqualität und das Miteinander der Menschen im Land. Ich beobachte die Situation in dieser Branche allerdings mit Sorge. Deshalb müssen wir unsere Betriebe weiterhin unterstützen. Mit dem sich abzeichnenden Ende der Außengastronomie- und Feriensaison stehen viele Betriebe vor schwierigen Herbst- und Wintermonaten. Durch die Verlängerung der Antragsfrist können sie genau dann von der Stabilisierungshilfe Gebrauch machen. Mit der Aufnahme des Dezembers in den Förderzeitraum nutzen wir den bundesrechtlichen
Spielraum für Corona-Notprogramme zeitlich voll aus“, erklärte die Ministerin.
Die Erfahrungen der ersten zwei Monate im Förderzeitraum hätten zudem gezeigt, dass auch viele Unternehmen, die nur teilweise gastgewerblich tätig seien, ähnlich schwer von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sein könnten wie klassische Betriebe der Branche. Dies betreffe beispielsweise Bäckereien mit Cafés oder Metzgereien mit Cateringservice. „Die jetzt beschlossene Absenkung der Eintrittsschwelle ist daher richtig und wichtig, denn sie eröffnet diesen Betrieben nun ebenfalls die Möglichkeit, von dem Programm zu profitieren“,so Hoffmeister-Kraut.
Tourismusminister Dr. Guido Wolf sagte: „Die Corona-Pandemie mit allen ihren Folgen hat den Tourismus sowie Gastronomie und Hotellerie im Land hart getroffen. Allerdings haben sich die Einbußen sehr unterschiedlich entwickelt. Vor allem Freiluftgastronomie und Hotelbetriebe in und um bekannte Ferienregionen konnten über den Sommer teilweise etwas durchatmen und sich wieder über Gäste freuen.“ Demgegenüber seien der Städtetourismus und vor allem das Geschäftsreisensegment nach wie vor brutal getroffen. Alle Erfahrungen des Sommers deuteten darauf hin, dass aber, sobald die Temperaturen sinken und das Wetter schlechter würde, Gastronomie und Hotellerie nochmals sehr harte Wochen bevorstünden. Viele Menschen seien im Freien aktiv und besuchten draußen Gastronomiebetriebe. Vor Begegnungen in geschlossenen Räumen hätten viele nach wie vor großen Respekt. „Daher ist es richtig und wichtig, dass wir das Sofortprogramm an die in den vergangenen Wochen gemachten Erfahrungen anpassen. Viele Betriebe haben in den vergangenen Jahren viel investiert, teilweise gefährdet die Krise die Aufbauarbeit mehrerer Generationen in den Familienbetrieben“,so Wolf.
Weitere Informationen
Die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Der Liquiditätsengpass wird auf Basis des betrieblichen Sach-, Personal- und Finanzaufwands des Antragsstellers berechnet. Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt, als Freiberuf-ler oder Soloselbständige zusätzlich im Haupterwerb tätig sein. Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen, erhalten wie bislang für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Für Betriebe, die zwischen mindestens 30 Prozent und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften, wird eine neue Förderstufe eingeführt. Sie erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 2.000 Euro zuzüglich 1.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Bisher endete die Antragsfrist am 30. September 2020. Bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums konnte maximal der November herangezogen werden. Zudem konnten nur Betriebe die Hilfe beantragen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unter-schriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Liquiditätsplanung muss beispielsweise von einem Steuerberater, einer Rechtsanwältin, einem Wirt-schaftsprüfer oder einer vereidigten Buchprüferin geprüft und bescheinigt wer-den. Das Antragsformular und das Bescheinigungsformular finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums unter https://wm.baden-wuerttem-berg.de/stabilisierungshilfe-HOGA.
Der Branchenverband DEHOGA sowie die Industrie- und Handelskammern im Land bieten auch für Nichtmitglieder Beratung und Unterstützung bei der Antrag-stellung. Die Industrie- und Handelskammern nehmen außerdem die Anträge an und prüfen sie vor. Die Bewilligung und Auszahlung erfolgen durch die L-Bank.

 

 

 

 

Corona-Pandemie: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis setzt auf Termin-vergabe

Stand: 15.09.2020

 

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis nimmt die Herausforderungen, die das Corona-Virus mit sich bringt, sehr ernst. Im regulären Dienstbetrieb sind aktuell nach wie vor das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) und die Vereinba-rung eines Termins notwendig.
Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, vorab zu klären, ob eine persönliche Vorsprache erforderlich ist. Oft lassen sich die Angelegenheiten te-lefonisch, per Brief oder E-Mail regeln. Ist ein persönliches Erscheinen unum-gänglich, bittet die Kreisverwaltung um Terminvereinbarung. Sollte ein bereits vereinbarter Termin einmal doch nicht benötigt werden, bittet das Landratsamt um rechtzeitige Absage.
Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine.

 

 

 

 

Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Test-tickets
Infotelefon des Gesundheitsamts ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar

Stand: 01.09.2020

 

Corona-Fall in Wilhelmsfeld

 

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

heute möchten wir Sie darüber informieren, dass es einen positiven Corona-Fall in unserer Gemeinde gibt. Die Nachricht, die uns gestern Nachmittag erreichte, wurde heute offiziell vom Gesundheitsamt bestätigt. Die betroffene Person befindet sich derzeit in Quarantäne.

 

Dies zeigt, dass wir auch weiterhin umsichtig sein müssen! Bleiben Sie besonnen und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

 

Stand: 30.07.2020

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, weitet wieder die Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline aus. Das Infotelefon unter der Nummer 06221 522-1881 ist ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende – also samstags und sonn-tags – von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Von Montag bis Freitag beantworten die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes am Infotelefon von 8 bis 16 Uhr alle Fragen rund um das Coronavirus. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist und die entsprechenden Testtickets vergeben.

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert. An manchen Tagen gingen über 1000 Anrufe ein – mittlerweile sind es durchschnitt-lich rund 300 pro Tag. „Aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen haben wir uns entschlossen, unsere Hotline-Zeiten gerade am Wochenende wieder aufzusto-cken, um den Bürgerinnen und Bürgern einen umfassenden Beratungsservice bieten zu können“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.
Weitere Infos rund um das Coronavirus gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

 

 

 

Gesundheitsamt testet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg in regelmäßigen Abständen bestimmte Fokusgruppen

 

Stand: 30.04.2020

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, begrüßt die am Sonntag, 26. April, von der Landesregierung verkündete Entscheidung, die Kapazitäten für Corona-Tests deutlich auszuweiten. In enger Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Heidelberg werden nun in regelmäßigen Abständen sogenannte Fokusgruppen getestet. Ziel ist es, ein vertieftes epidemiologisches Verständnis der Ansteckungszahlen bestimmter Personen- und Berufsgruppen zu erlangen. Diese Erkenntnisse fließen nicht nur in die Forschung ein, sondern dienen auch als Grundlage für Entscheidungen politischer Handlungsträger.

 

„Um einen erneuten schnellen Anstieg der Covid-19-Fallzahlen in unserem Zuständigkeitsbereich frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich eindämmen zu können, sind breit gefächerte Tests notwendig“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes. Entsprechend der jeweiligen Situation und einer Risikoabschätzung werde man schnell reagieren und legt in enger Absprache mit dem Universitätsklinikum – wo ein Großteil der vom Gesundheitsamt angewiesenen Tests analysiert wird – den Fokus auf spezielle Personen- bzw. Berufsgruppen. Wer dieser zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist. „Wir wollen möglichst frühzeitig bemerken, wenn sich der Erreger wieder stärker ausbreitet“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Virologe und Sprecher des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.

 

Niedergelassene medizinische Berufe und Betreuungskräfte im Fokus

Wie bereits angekündigt, liegt momentan der Schwerpunkt der Tests bei Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Neben Mitarbeitenden hiesiger Kliniken und Krankenhäuser, wo bereits Protokolle zur Testung erstellt wurden, betrifft dies auch das Personal aus niedergelassenen medizinischen Berufen sowie Personen, die im Alten- und Pflegebereich arbeiten. Auf Grund der seit einigen Tagen ausgeweiteten Notbetreuung können sich derzeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind, testen lassen.

Für die Testungen dieser und anderer bestimmter Fokusgruppen wird ein Kontingent vorgehalten, das sich an der dynamischen Entwicklung der Gesamtlage orientiert.

 

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere. Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich immer schnellstmöglich melden – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“

 

Mit den Testungen verfolgt das Gesundheitsamt das Ziel, neuinfizierte Personen möglichst früh zu identifizieren und sie zu isolieren sowie deren Kontaktpersonen zu ermitteln. Nur so können Quarantänemaßnahmen schnell und effizient eingeleitet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes knapp 8000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 29. April 2020 beträgt sie 7866. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Gemeinsame Presseinformation der Städte Heidelberg und Mannheim, des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises und der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn

Stand: 30.04.2020

 

„Wichtige Etappenziele erreicht – aber bisherige Erfolge jetzt nicht aufs Spiel setzen“

Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten aus der Metropolregion appellieren an Bevölkerung

 

Bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind wichtige Etappenziele erreicht worden – die bisherigen Erfolge dürfen aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb bitten die Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz, sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, die Bevölkerung weiterhin um Geduld und aktive Mithilfe bei der Bekämpfung der Pandemie.

„Die Zahlen der Neuinfektionen in der Metropolregion Rhein-Neckar gehen in eine gute Richtung. Alle Bürgerinnen und Bürger tragen hierzu erheblich bei. Wir denken dabei zum Beispiel an die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zuhause Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Oder an diejenigen, die in sogenannten kritischen Bereichen arbeiten und jetzt dringend benötigt werden. Oder an die Schülerinnen und Schüler, die gerade zuhause lernen. Herzlichen Dank an Sie alle, dass Sie sich an die Regeln halten und Verständnis für die Kontaktbeschränkungen haben“, erklären die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten.

 

„Wir begrüßen gleichzeitig, dass Bund und Länder nun erste Schritte zur Lockerung verabschiedet haben. Seit vergangener Woche haben nun auch wieder viele Geschäfte geöffnet, ab dem 4. Mai werden die ersten Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen. Auch die Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde erweitert. Es ist aber entscheidend, dass die Lockerungen nicht zu einem deutlichen Anstieg der Infektionen führen. Gerade deshalb sind die Abstandsregelungen, das Tragen von Masken und die Vermeidung von großen Ansammlungen so wichtig. Dass eine Ausgangssperre vermieden werden konnte, war Ihrem besonnenen Verhalten zu verdanken. Darauf kommt es auch jetzt wieder an.“ 

 

Es gelten weiterhin die wichtigen Hygieneregeln: Abstand halten, häufiges und gründliches Händewaschen und – das ist noch für viele neu: Gesichtsmaske auf! Die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten bekräftigen: „Tragen Sie bitte eine Schutzmaske in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr – das ist seit 27. April Pflicht. Bitte benutzen Sie eine Maske aber auch überall dort, wo sich Menschen auf engem Raum begegnen und in Kontakt mit anderen Menschen treten. Masken – auch selbst genähte – helfen dabei, das Infektionsrisiko zu verringern. Erfreulicherweise hat sich auch die Versorgungslage in den Apotheken, in den Drogerien und im Online-Versandhandel verbessert. Und zur Not reicht auch ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt. Helfen Sie mit, die Pandemie einzudämmen und bleiben Sie gesund!“

 

 

 

 

Maskenpflicht auch im Landratsamt - Behörden weiterhin nur nach Terminvereinbarung erreichbar

 

Stand: 29.04.2020

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bittet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis alle Kundinnen und Kunden – soweit möglich – auch weiterhin von persönlichen Vorsprachen bei der Behörde abzusehen und Online-Bürgerdienste zu nutzen. Rücksprachen und Gesprächstermine sollten weiterhin telefonisch wahrgenommen und ggf. erforderliche Unterlagen auf postalischem Weg eingereicht werden.

 

Nicht aufschiebbare persönliche Vorsprachen sollten ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Termine können sowohl online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine als auch telefonisch unter der Behördennummer 115 vereinbart werden. Kundinnen und Kunden werden darüber hinaus gebeten, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Parkmöglichkeiten im Landratsamt und seinen Außenstellen sind weiter eingeschränkt.

 

Seit dem 27. April 2020 gilt bundesweit eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis und seiner Behörden dürfen die Dienstgebäude nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten. Die Regelung gilt auch für alle Außenstellen, einschließlich der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch.

 

Getragen werden muss im Übrigen kein medizinischer Mundschutz, sondern sogenannte Alltags- oder Community-Masken, ein Schal oder ein Tuch, um das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von virenbelasteten Tröpfchen zu senken.

 

Das Landratsamt bittet um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die dem Schutz von Besucher/innen und Mitarbeitenden gleichermaßen dienen.

 

 

 

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – Antragsstellung im Förderschwerpunkt „Grundversorgung“ ab Juni 2020 nun auch unterjährig möglich

 

Stand: 28.04.2020

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) hat aufgrund der aktuellen Lage mitgeteilt, dass die ELR-Kommunen

ab Juni 2020 fortlaufend unterjährige Aufnahmeanträge für den Bereich Grundversorgung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) stellen können.

 

Durch die Corona-Pandemie ist die Antragsstellung für viele Betriebe deutlich erschwert worden. Da das Land mit dem ELR die Grundversorgung im Land bestmöglich unterstützen möchte, läuft noch bis zum 30. April 2020 die Sonderausschreibung Dorfgasthäuser/Grundversorgung. Schwerpunkt der Sonderausschreibung ist die lokale Grundversorgung mit einem besonderen Augenmerk auf Dorfgasthäuser. Um jedoch Fördermittel aus dem ELR-Topf im Bereich Grundversorgung auch nach dem 30. April 2020 ohne lange Wartezeiten und Fristen zur Verfügung zu stellen, können Gemeinden, die Projekte der Grundversorgung unterstützen möchten, ab Juni 2020 fortlaufend unterjährig Aufnahmeanträge stellen. Für die zur Förderung ausgewählten Projekte ist eine monatliche Einplanung bis September 2020 vorgesehen.

 

Die Anträge sind dem Regierungspräsidium Karlsruhe (zweifach) und dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (einfach) vorzulegen. Das Jahresprogramm im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für das Programmjahr 2021 wird voraussichtlich im Mai 2020 ausgeschrieben. Abgabefrist voraussichtlich am 30. September 2020.

 

Fragen zum ELR beantwortet Barbara Schäuble, Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Kontakt: , Telefon 06221 522-2501.

 

Das ELR

Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Kommunen geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern oder zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

 

Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein. Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen oder wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe.

 

 

 

 

Coronavirus: Gesundheitsamt empfiehlt Covid-19-Test für bestimmte Personengruppen auch ohne Symptome

 

Stand: 25.04.2020

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis empfiehlt den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises und der Stadt Heidelberg, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie keine akuten Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber aufweisen, aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

 

„Wer in einem Gesundheitsberuf mit direktem Kontakt zu Patienten arbeitet, also dem medizinischen oder pflegerischen Personal zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit uns testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist“, erklärt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Gleiches gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung derzeit aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind.

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere.

 

Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich schnellstmöglich testen lassen – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“ Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig von der Schwere der Symptomatik getestet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes weit über 7000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 25. April 2020 beträgt sie 7383. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne – ausgenommen Pendler und Saisonarbeiter

 

Stand: 16.04.2020

 

 

Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich seit dem Wochenende Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausgenommen davon sind unter anderem Pendler und Saisonarbeiter.

 

Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 umfasst folgende Regelungen:

 

Personen, die aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich umgehend nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Isolation zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Diesen Personen ist es innerhalb dieses Zeitraums nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die Regelung gilt auch für Personen, die über ein anderes Bundesland nach Baden-Württemberg eingereist sind.

 

Die Personen sind verpflichtet unverzüglich die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde zu kontaktieren. Sie sind ferner verpflichtet beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren. Diese Information wird von dort an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landes Baden-Württemberg haben, dürfen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums auf dem Gebiet des Landes Baden-Württemberg keine berufliche Tätigkeit ausüben.

 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen, nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden sowie für Saisonarbeitskräfte und Pendler, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung in das Bundesgebiet einreisen.

 

Weiterhin können von der zuständigen Ortspolizeibehörde weitere Ausnahmen erlassen werden, solche Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein triftiger beruflicher oder persönlicher Grund vorliegt. Ein solcher liegt insbesondere vor bei geteiltem Sorgerecht, dem Besuch des Lebenspartners oder dem Beistand bzw. der Pflege schutzbedürftiger Personen.

 

Für Saisonarbeitskräfte allerdings sind in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise die Regelungen zu beachten, dass am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.

 

Personen, die nur zur Durchreise aus einem Staat außerhalb Deutschlands nach Baden-Württemberg einreisen, müssen das Bundesland auf direktem Weg verlassen.

 

Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

 

 

 

 

 

 

Erster Corona-Fall jetzt auch in Wilhelmsfeld

 

Stand: 04.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich muss Ihnen leider mitteilen, dass nun auch in Wilhelmsfeld der erste Corona-Fall bestätigt wurde. Die Person hat sich nicht in Wilhelmsfeld angesteckt. Die Person handelte sehr verantwortungsvoll und stellte sich umgehend selbst unter Quarantäne. Nach

 

Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt wurde die Person positiv getestet und befindet sich seitdem in häuslicher Isolation. Kontaktpersonen sind bekannt und wurden getestet.

Auch diese bleiben vorsorglich zu Hause.


Ich habe mit der Familie gesprochen und kann mitteilen, dass der Gesundheitszustand nicht besorgniserregend ist. Die Person bleibt weiterhin ruhig und besonnen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich keine weiteren Informationen zur Person preisgeben kann.

Die Gemeinde Wilhelmsfeld steht weiterhin in engem Kontakt zum Gesundheitsamt. Der Verwaltungsstab der Gemeinde trifft sich regelmäßig zur Lagebeurteilung und Maßnahmenkoordination.

Bleiben Sie gesund und besonnen!

Ihr
Christoph Oeldorf
Bürgermeister

 

 

Coronavirus: Vierter Todesfall im Rhein-Neckar-Kreis

 

Stand: 27.03.2020

 

 

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der vierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, heute, 27. März 2020 mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Abend, 26. März 2020 in einer kreiseigenen Klinik verstarb.

 

Damit handelt es um den vierten Todesfall mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

 

Stand: 27.03.2020

 

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-

Angelegenheiten, wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Hier finden Sie Informationen für den Fall, dass

Ihr alter Personalausweis oder Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen sollte:

Innerhalb Deutschlands können Sie sich - wie gewohnt - entweder mit einem gültigen Personalausweis oder mit einem

gültigen Reisepass ausweisen.

Ist Ihr Personalausweis und/oder Reisepass abgelaufen und steht Ihnen somit kein gültiges Identitätsdokument

(Personalausweis oder Reisepass) mehr zur Verfügung, benötigen Sie aber dringend ein gültiges Identitätsdokument,

können Sie in jedem geöffneten Bürgeramt ein neues Dokument beantragen und – nach Herstellung/Lieferung durch

den Hersteller – dort abholen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Unzuständigkeitszuschlag (Personalausweis: 13,00

€; Reisepass: doppelte Gebühr) anfällt. Hat die Behörde an Ihrem Wohnsitz – neben der Reduzierung des

Publikumsverkehrs – aufgrund des Infektionsschutzes auch die büromäßige Bearbeitung komplett eingestellt, können

auch bei unzuständigen, geöffneten Bürgerämtern Anträge auf Ausstellung von Personalausweis und Reisepass nicht

bearbeitet werden.

Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra,

Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein

gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach

Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter

anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich,

Schweiz, Slowenien.

Nähere Einzelheiten können Sie auch unter dem regelmäßig aktualisierten Link abrufen.

Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der

Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend

erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des

Ziellandes informieren.

 

 

 

 

 

Hilfe zur Ernte gesucht

 

Stand: 26.03.2020

 

 

Gutes Obst & Gemüse gibt es zu kaufen – doch nur, wenn Sie helfen!

 

Unsere landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor großen Herausforde­rungen. Gemüse, Erdbeeren, Spargel, Rhabarber & Co. könnten und müssten geerntet und verkauft werden. Doch die, die es seither taten, dürfen nicht mehr einreisen und auch die Mobilität innerhalb Deutsch­lands ist eingeschränkt.

Wir appellieren an Sie, die sie vor Ort wohnen und Zeit haben oder entbehren können (z.B. Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Nicht-berufstätige, Berufstätige in Kurzarbeit, freigestellte Menschen aus der Gastronomie und viele andere)

Bitte bieten Sie unseren Betrieben (gegen Entlohnung natürlich) Ihre Hilfe und Arbeitskraft an. Registrieren Sie sich auf dem Portal www.Daslandhilft.de oder sprechen Sie unsere örtlichen landwirtschaft-lichen Betriebe direkt an.

Es darf nicht passieren, dass tonnenweise regionales Obst & Gemüse auf unseren Äckern verdirbt oder aus Personalmangel nicht verkauft werden kann. Nur wenn wir jetzt die wirtschaftliche Existenzgrundlage unserer Betriebe sichern, werden wir auch zukünftig frische regionale Produkte kaufen können. Helfen Sie mit, nur gemeinsam können wir die Situation meistern!

 

Ein Aufruf der Bürgermeister der Region

der Städte: Hemsbach, Ladenburg, Schriesheim, Viernheim und Weinheim

der Gemeinden: Dossenheim, Edingen-Neckarkausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Laudenbach und Wilhelmsfeld

 

 

 

 

 

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

 

Stand: 26.03.2020

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage.

Anlage

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises

 

Stand: 25.03.2020

 

Coronavirus: Erste Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bestätigt heute, 25. März 2020 die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis. Ein über 70 Jahre al-ter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist gestern Abend, 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben.

Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet.

Damit handelt es um die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG der Bürgermeister des GVV Schönau

 

Stand: 25.03.2020

 

Kitagebühren: der GVV Schönau setzt auf gemeinsame Lösung

In einer Dringlichkeitssitzung am Mittwoch haben sich die Bürgermeisterin, Bürgermeister und Geschäftsführer des GVV Schönau intensiv über die aktuelle Situation der Kinderbetreuung ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung über ein einheitliches Vorgehen zur Frage, ob die Betreuungsgebühren für die Bereiche Krippe, Kindergarten und Schulkindbetreuung für den Monat April ausgesetzt werden. Alle Kommunen beschlossen gemeinsam, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände vom gestrigen Dienstag zu folgen und die Erhebung der Gebühren für den Monat April auszusetzen. Erhoben werden sollen die Gebühren für die eingerichtete Notfallbetreuung entsprechend der bestehenden Gebührensatzungen.

Bürgermeisterin und Bürgermeister begründen die Entscheidung in einem Statement: „Alle Städte und Gemeinden befinden sich im Krisenmodus und stehen tagtäglich vor weitreichenden Herausforderungen. Wichtig hierbei ist es, stets auch die Folgen der Entscheidungen im Blick zu halten. Ein abruptes Aussetzen der Einnahmen bringt viele Träger in eine akute finanzielle Schieflage, gefährdet Arbeitsplätze sowie Betreuungsstrukturen, welche im weiteren Fortgang wieder wie gewohnt vorhanden sein müssen und dringend benötigt werden. Gleichwohl können wir die Perspektive der Eltern nachvollziehen, die zum Teil mit finanziellen Einbußen konfrontiert sind. Wir haben uns daher darauf verständigt, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände zu folgen und den Einzug der Gebühren im Monat April auszusetzen. Dies bedeutet nicht, dass die Gebühren erlassen werden. Wir warten für weitergehende Entscheidungen die angekündigten Lösungen der Ministerien ab. Gleichzeitig werden wir in den anstehenden Gesprächen mit dem Land unsere Bedenken vorbringen und auch darauf drängen, eine Rückerstattung der Gebühren durch das Land zu erzielen.“

Die kirchlichen Träger und Postillion verfahren vergleichbar.

 

 

 

 

 

Corona-Quarantäne und Maßnahmen: Die Nichteinhaltung kann Strafen und Bußgelder zur Folge haben

 

Stand: 20.03.2020

 

 

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungs-gefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährli-cher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nach-kommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Buß-gelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können.

 

  • Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbe-stand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.
  • Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG).
  • Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollzieh-bare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtun-gen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).
  • Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnun-gen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maß-nahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)

 

„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

 

Information BürgerInnen

Stand: 18.03.2020

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Schönau,

am Montag, 16. März 2020 wurde von der Landesregierung eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 erlassen.

Vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreise wurde uns eine Allgemeinverfügung angekündigt, die aber bis Redaktionsschluss noch nicht vorlag. Sobald uns die Verfügung vorliegt, werden wir diese auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde und in der nächsten Amtsblattausgabe veröffentlichen.

Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig über die Homepage Ihrer Gemeinde und des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises.

Die in der heutigen Ausgabe bei der jeweiligen Gemeinde abgedruckte Allgemeinverfügung behält ihre Gültigkeit.

Gerne möchten wir auf die Frage eingehen, warum jetzt diese vielfältigen, eingrenzenden Maßnahmen zur Einschränkung von Kontakten stattfinden:

Wir haben ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem, welches mit den Folgen von grippalen Infekten akzeptabel zurechtkommt. Hierzu muss man sich die durchschnittlichen Zahlen von grippalen Infekten unter rki.de anschauen. Wenn man dann die Zahlen der infizierten Menschen anschaut, sieht man, dass leider jedes Jahr zwischen 0,3 und 3 % der infizierten Patienten an diesem Infekt sterben. Dabei sind diejenigen, die bereits an bestimmten Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetiker, Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck sowie Krebs leiden, besonders gefährdet. Ähnlich ist dies im Fall des COVID-19. Die Vorerkrankungen sind identisch, so sind Patienten, die älter als 50 Jahre sind noch gering und ab 59 Jahren sehr stark gefährdet. Je nach Land haben wir aktuell eine Sterblichkeit der Infizierten von 0,3 bis aktuell 7 %. Dies ist sehr hoch, wenn man beispielsweise die aktuellen Zahlen von Italien betrachtet.

Unser Gesundheitssystem kann nun, wenn beide Erkrankungen zu einer sehr hohen Zahl von Infizierten führen, an seine Grenzen der Leistungsfähigkeit kommen. Dies möchten wir nach Möglichkeit vermeiden. Da Baden-Württemberg und Bayern nach Nordrhein-Westfalen zu den Bundesländern mit den höchsten Infizierten-Zahlen gehören, sind wir gerade im Rhein-Neckar-Kreis (zusammen mit Heidelberg am 16.03.2020: 90 Infizierte sowie 703 Personen unter Quarantäne) sehr angehalten, hier mit viel Zivilcourage, voran zu gehen.

Das bedeutet konkret, dass wir die Gruppe derer, die am meisten gefährdet sind, so wenig wie möglich mit Menschen zusammentreffen lassen. Dies bedeutet aber auch, dass alle Arten von Treffen, Schulungen, Sitzungen, Sporttreffs, Trainings, etc. einfach mal bis mindestens 19.04.2020 ausfallen. Zudem sollte man in seiner Freizeit im heimischen Umfeld schauen, dass man dort nicht regelmäßig Freunde trifft, sondern vielmehr mal Dinge zuhause tut, die schon lange nötig waren. Vielleicht ist dieses „Entschleunigen“ unseres Alltags auch eine Chance, mal mehr im familiären Band etwas zu tun, auf jeden Fall eine für viele spannende und neue Herausforderung.

Wir fordern Sie daher auf, an diese sehr besondere Zeit mit Bedacht und Nachsicht zu gehen, denn so etwas sind wir nicht gewohnt, in unserer heutigen so schnellen Zeit. Das ist schon eine echte Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Die wichtigsten Funktionen unseres Lebens: Lebensmittelhandel, Apotheken, Verwaltung und vieles mehr, wird weiter geöffnet bleiben. Sicherlich wird man überall auf Hygieneschutzmaßnahmen treffen, die nicht immer einheitlich sind, aber davor sollte man sich nicht ängstigen lassen, denn diese sind zum Schutze aller.

Als Bürgermeister der GVV-Gemeinden möchten wir Ihnen deutlich machen, keine Angst vor dem Ungewohnten zu haben, es ist eine neue Situation, der wir alle uns so noch nicht stellen mussten. Hier brauchen wir alle viel Vertrauen in unsere Systeme und vor allem eigene Zivilcourage.

Die Bürgermeisterin und Bürgermeister der GVV-Gemeinden

 

 

 

 

Aktuelle Information zum Corona Virus

Stand: 16.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

bereits sehr frühzeitig wurden in der Verwaltung Wilhelmsfeld Vorbereitungen und Maßnahmen getroffen, um optimal auf die momentane Situation in Zusammenhang mit der Pandemie vorbereitet zu sein. Neben dem regelmäßigen Austausch mit allen Gemeinden des GVV Schönau findet auch ein regelmäßiger und intensiver Austausch mit dem Gesundheitsamt den Rhein-Neckar-Kreises sowie weiterer Behörden statt. Leider waren auch Absagen verschiedener Veranstaltungen notwendig.

„Wir werden uns Entscheidungen nicht leichtmachen und stehen auch mit unseren Vereinsvertretern in einem engen Austausch. Wir stehen auch weiterhin partnerschaftlich und beratend zur Seite, so auch in der Frage wie mit künftigen Veranstaltungen umzugehen ist“, so der Rathauschef.

 

Wir möchten unsere Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Reduzierung des Infektionsrisikos bitten:

Bitte prüfen Sie Ihre Anliegen darauf, ob sie auch telefonisch, postalisch oder per E-Mail geklärt werden können. Helfen Sie mit und beschränken Sie damit persönliche Vorsprachen im Rathaus auf ein Minimum.

Gesprächstermine sowie Beratungen sind auch telefonisch möglich. Eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gibt es auf www.wilhelmsfeld.de.

Auch unter der Behördennummer 115 erhalten Sie Informationen über alle Verwaltungsfragen.

Damit minimieren wir Risiken für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeiter(innen), um schließlich die Arbeits- und Funktionsfähigkeit der Verwaltung weiterhin aufrecht zu erhalten.

Es ist richtig und wichtig, zeitnahe Maßnahmen zu treffen. Allerdings mit der gebotenen Vernunft. Panik oder Hektik wären schlechte Ratgeber: wir benötigen ein gesellschaftliches Miteinander sowie eine Achtsamkeit auf sich selbst und das jeweilige Gegenüber!

 

Weitere Informationen rund um den Corona-Virus gibt es auch hier:

    Rhein-Neckar-Kreis: www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

    Robert-Koch-Institut: www.rki.de

    Sozialministerium: https://sozialministerium.badenwuerttemberg.de/de/

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de

 

Fragen beantwortet auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises:

Info-Telefon 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag, 7.30 bis 19 Uhr)

 

 

 

 

 

Kontakt
 

Gemeinde Wilhelmsfeld
Johann-Wilhelm-Str. 61
Postfach 1120
69259 Wilhelmsfeld

 

Fon +49 (0) 6220 5090
Fax +49 (0) 6220 50935

 

Mo 8-12 Uhr
Di 8-12 Uhr
Mi geschlossen
Do 13-17.30 Uhr
Fr 8-12 Uhr

 

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