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Mitteilungen Gemeinde und Rhein-Neckar-Kreis

Gesundheitsamt testet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg in regelmäßigen Abständen bestimmte Fokusgruppen

 

Stand: 30.04.2020

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, begrüßt die am Sonntag, 26. April, von der Landesregierung verkündete Entscheidung, die Kapazitäten für Corona-Tests deutlich auszuweiten. In enger Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Heidelberg werden nun in regelmäßigen Abständen sogenannte Fokusgruppen getestet. Ziel ist es, ein vertieftes epidemiologisches Verständnis der Ansteckungszahlen bestimmter Personen- und Berufsgruppen zu erlangen. Diese Erkenntnisse fließen nicht nur in die Forschung ein, sondern dienen auch als Grundlage für Entscheidungen politischer Handlungsträger.

 

„Um einen erneuten schnellen Anstieg der Covid-19-Fallzahlen in unserem Zuständigkeitsbereich frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich eindämmen zu können, sind breit gefächerte Tests notwendig“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes. Entsprechend der jeweiligen Situation und einer Risikoabschätzung werde man schnell reagieren und legt in enger Absprache mit dem Universitätsklinikum – wo ein Großteil der vom Gesundheitsamt angewiesenen Tests analysiert wird – den Fokus auf spezielle Personen- bzw. Berufsgruppen. Wer dieser zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist. „Wir wollen möglichst frühzeitig bemerken, wenn sich der Erreger wieder stärker ausbreitet“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Virologe und Sprecher des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.

 

Niedergelassene medizinische Berufe und Betreuungskräfte im Fokus

Wie bereits angekündigt, liegt momentan der Schwerpunkt der Tests bei Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Neben Mitarbeitenden hiesiger Kliniken und Krankenhäuser, wo bereits Protokolle zur Testung erstellt wurden, betrifft dies auch das Personal aus niedergelassenen medizinischen Berufen sowie Personen, die im Alten- und Pflegebereich arbeiten. Auf Grund der seit einigen Tagen ausgeweiteten Notbetreuung können sich derzeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind, testen lassen.

Für die Testungen dieser und anderer bestimmter Fokusgruppen wird ein Kontingent vorgehalten, das sich an der dynamischen Entwicklung der Gesamtlage orientiert.

 

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere. Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich immer schnellstmöglich melden – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“

 

Mit den Testungen verfolgt das Gesundheitsamt das Ziel, neuinfizierte Personen möglichst früh zu identifizieren und sie zu isolieren sowie deren Kontaktpersonen zu ermitteln. Nur so können Quarantänemaßnahmen schnell und effizient eingeleitet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes knapp 8000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 29. April 2020 beträgt sie 7866. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Gemeinsame Presseinformation der Städte Heidelberg und Mannheim, des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises und der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn

Stand: 30.04.2020

 

„Wichtige Etappenziele erreicht – aber bisherige Erfolge jetzt nicht aufs Spiel setzen“

Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten aus der Metropolregion appellieren an Bevölkerung

 

Bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind wichtige Etappenziele erreicht worden – die bisherigen Erfolge dürfen aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb bitten die Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz, sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, die Bevölkerung weiterhin um Geduld und aktive Mithilfe bei der Bekämpfung der Pandemie.

„Die Zahlen der Neuinfektionen in der Metropolregion Rhein-Neckar gehen in eine gute Richtung. Alle Bürgerinnen und Bürger tragen hierzu erheblich bei. Wir denken dabei zum Beispiel an die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zuhause Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Oder an diejenigen, die in sogenannten kritischen Bereichen arbeiten und jetzt dringend benötigt werden. Oder an die Schülerinnen und Schüler, die gerade zuhause lernen. Herzlichen Dank an Sie alle, dass Sie sich an die Regeln halten und Verständnis für die Kontaktbeschränkungen haben“, erklären die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten.

 

„Wir begrüßen gleichzeitig, dass Bund und Länder nun erste Schritte zur Lockerung verabschiedet haben. Seit vergangener Woche haben nun auch wieder viele Geschäfte geöffnet, ab dem 4. Mai werden die ersten Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen. Auch die Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde erweitert. Es ist aber entscheidend, dass die Lockerungen nicht zu einem deutlichen Anstieg der Infektionen führen. Gerade deshalb sind die Abstandsregelungen, das Tragen von Masken und die Vermeidung von großen Ansammlungen so wichtig. Dass eine Ausgangssperre vermieden werden konnte, war Ihrem besonnenen Verhalten zu verdanken. Darauf kommt es auch jetzt wieder an.“ 

 

Es gelten weiterhin die wichtigen Hygieneregeln: Abstand halten, häufiges und gründliches Händewaschen und – das ist noch für viele neu: Gesichtsmaske auf! Die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten bekräftigen: „Tragen Sie bitte eine Schutzmaske in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr – das ist seit 27. April Pflicht. Bitte benutzen Sie eine Maske aber auch überall dort, wo sich Menschen auf engem Raum begegnen und in Kontakt mit anderen Menschen treten. Masken – auch selbst genähte – helfen dabei, das Infektionsrisiko zu verringern. Erfreulicherweise hat sich auch die Versorgungslage in den Apotheken, in den Drogerien und im Online-Versandhandel verbessert. Und zur Not reicht auch ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt. Helfen Sie mit, die Pandemie einzudämmen und bleiben Sie gesund!“

 

 

 

 

Maskenpflicht auch im Landratsamt - Behörden weiterhin nur nach Terminvereinbarung erreichbar

 

Stand: 29.04.2020

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bittet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis alle Kundinnen und Kunden – soweit möglich – auch weiterhin von persönlichen Vorsprachen bei der Behörde abzusehen und Online-Bürgerdienste zu nutzen. Rücksprachen und Gesprächstermine sollten weiterhin telefonisch wahrgenommen und ggf. erforderliche Unterlagen auf postalischem Weg eingereicht werden.

 

Nicht aufschiebbare persönliche Vorsprachen sollten ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Termine können sowohl online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine als auch telefonisch unter der Behördennummer 115 vereinbart werden. Kundinnen und Kunden werden darüber hinaus gebeten, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Parkmöglichkeiten im Landratsamt und seinen Außenstellen sind weiter eingeschränkt.

 

Seit dem 27. April 2020 gilt bundesweit eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis und seiner Behörden dürfen die Dienstgebäude nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten. Die Regelung gilt auch für alle Außenstellen, einschließlich der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch.

 

Getragen werden muss im Übrigen kein medizinischer Mundschutz, sondern sogenannte Alltags- oder Community-Masken, ein Schal oder ein Tuch, um das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von virenbelasteten Tröpfchen zu senken.

 

Das Landratsamt bittet um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die dem Schutz von Besucher/innen und Mitarbeitenden gleichermaßen dienen.

 

 

 

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – Antragsstellung im Förderschwerpunkt „Grundversorgung“ ab Juni 2020 nun auch unterjährig möglich

 

Stand: 28.04.2020

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) hat aufgrund der aktuellen Lage mitgeteilt, dass die ELR-Kommunen

ab Juni 2020 fortlaufend unterjährige Aufnahmeanträge für den Bereich Grundversorgung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) stellen können.

 

Durch die Corona-Pandemie ist die Antragsstellung für viele Betriebe deutlich erschwert worden. Da das Land mit dem ELR die Grundversorgung im Land bestmöglich unterstützen möchte, läuft noch bis zum 30. April 2020 die Sonderausschreibung Dorfgasthäuser/Grundversorgung. Schwerpunkt der Sonderausschreibung ist die lokale Grundversorgung mit einem besonderen Augenmerk auf Dorfgasthäuser. Um jedoch Fördermittel aus dem ELR-Topf im Bereich Grundversorgung auch nach dem 30. April 2020 ohne lange Wartezeiten und Fristen zur Verfügung zu stellen, können Gemeinden, die Projekte der Grundversorgung unterstützen möchten, ab Juni 2020 fortlaufend unterjährig Aufnahmeanträge stellen. Für die zur Förderung ausgewählten Projekte ist eine monatliche Einplanung bis September 2020 vorgesehen.

 

Die Anträge sind dem Regierungspräsidium Karlsruhe (zweifach) und dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (einfach) vorzulegen. Das Jahresprogramm im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für das Programmjahr 2021 wird voraussichtlich im Mai 2020 ausgeschrieben. Abgabefrist voraussichtlich am 30. September 2020.

 

Fragen zum ELR beantwortet Barbara Schäuble, Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Kontakt: , Telefon 06221 522-2501.

 

Das ELR

Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Kommunen geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern oder zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

 

Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein. Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen oder wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe.

 

 

 

 

Coronavirus: Gesundheitsamt empfiehlt Covid-19-Test für bestimmte Personengruppen auch ohne Symptome

 

Stand: 25.04.2020

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis empfiehlt den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises und der Stadt Heidelberg, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie keine akuten Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber aufweisen, aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

 

„Wer in einem Gesundheitsberuf mit direktem Kontakt zu Patienten arbeitet, also dem medizinischen oder pflegerischen Personal zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit uns testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist“, erklärt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Gleiches gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung derzeit aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind.

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere.

 

Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich schnellstmöglich testen lassen – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“ Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig von der Schwere der Symptomatik getestet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes weit über 7000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 25. April 2020 beträgt sie 7383. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne – ausgenommen Pendler und Saisonarbeiter

 

Stand: 16.04.2020

 

 

Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich seit dem Wochenende Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausgenommen davon sind unter anderem Pendler und Saisonarbeiter.

 

Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 umfasst folgende Regelungen:

 

Personen, die aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich umgehend nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Isolation zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Diesen Personen ist es innerhalb dieses Zeitraums nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die Regelung gilt auch für Personen, die über ein anderes Bundesland nach Baden-Württemberg eingereist sind.

 

Die Personen sind verpflichtet unverzüglich die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde zu kontaktieren. Sie sind ferner verpflichtet beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren. Diese Information wird von dort an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landes Baden-Württemberg haben, dürfen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums auf dem Gebiet des Landes Baden-Württemberg keine berufliche Tätigkeit ausüben.

 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen, nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden sowie für Saisonarbeitskräfte und Pendler, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung in das Bundesgebiet einreisen.

 

Weiterhin können von der zuständigen Ortspolizeibehörde weitere Ausnahmen erlassen werden, solche Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein triftiger beruflicher oder persönlicher Grund vorliegt. Ein solcher liegt insbesondere vor bei geteiltem Sorgerecht, dem Besuch des Lebenspartners oder dem Beistand bzw. der Pflege schutzbedürftiger Personen.

 

Für Saisonarbeitskräfte allerdings sind in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise die Regelungen zu beachten, dass am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.

 

Personen, die nur zur Durchreise aus einem Staat außerhalb Deutschlands nach Baden-Württemberg einreisen, müssen das Bundesland auf direktem Weg verlassen.

 

Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

 

 

 

 

 

 

Erster Corona-Fall jetzt auch in Wilhelmsfeld

 

Stand: 04.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich muss Ihnen leider mitteilen, dass nun auch in Wilhelmsfeld der erste Corona-Fall bestätigt wurde. Die Person hat sich nicht in Wilhelmsfeld angesteckt. Die Person handelte sehr verantwortungsvoll und stellte sich umgehend selbst unter Quarantäne. Nach

 

Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt wurde die Person positiv getestet und befindet sich seitdem in häuslicher Isolation. Kontaktpersonen sind bekannt und wurden getestet.

Auch diese bleiben vorsorglich zu Hause.


Ich habe mit der Familie gesprochen und kann mitteilen, dass der Gesundheitszustand nicht besorgniserregend ist. Die Person bleibt weiterhin ruhig und besonnen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich keine weiteren Informationen zur Person preisgeben kann.

Die Gemeinde Wilhelmsfeld steht weiterhin in engem Kontakt zum Gesundheitsamt. Der Verwaltungsstab der Gemeinde trifft sich regelmäßig zur Lagebeurteilung und Maßnahmenkoordination.

Bleiben Sie gesund und besonnen!

Ihr
Christoph Oeldorf
Bürgermeister

 

 

Coronavirus: Vierter Todesfall im Rhein-Neckar-Kreis

 

Stand: 27.03.2020

 

 

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der vierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, heute, 27. März 2020 mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Abend, 26. März 2020 in einer kreiseigenen Klinik verstarb.

 

Damit handelt es um den vierten Todesfall mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

 

Stand: 27.03.2020

 

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-

Angelegenheiten, wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Hier finden Sie Informationen für den Fall, dass

Ihr alter Personalausweis oder Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen sollte:

Innerhalb Deutschlands können Sie sich - wie gewohnt - entweder mit einem gültigen Personalausweis oder mit einem

gültigen Reisepass ausweisen.

Ist Ihr Personalausweis und/oder Reisepass abgelaufen und steht Ihnen somit kein gültiges Identitätsdokument

(Personalausweis oder Reisepass) mehr zur Verfügung, benötigen Sie aber dringend ein gültiges Identitätsdokument,

können Sie in jedem geöffneten Bürgeramt ein neues Dokument beantragen und – nach Herstellung/Lieferung durch

den Hersteller – dort abholen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Unzuständigkeitszuschlag (Personalausweis: 13,00

€; Reisepass: doppelte Gebühr) anfällt. Hat die Behörde an Ihrem Wohnsitz – neben der Reduzierung des

Publikumsverkehrs – aufgrund des Infektionsschutzes auch die büromäßige Bearbeitung komplett eingestellt, können

auch bei unzuständigen, geöffneten Bürgerämtern Anträge auf Ausstellung von Personalausweis und Reisepass nicht

bearbeitet werden.

Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra,

Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein

gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach

Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter

anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich,

Schweiz, Slowenien.

Nähere Einzelheiten können Sie auch unter dem regelmäßig aktualisierten Link abrufen.

Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der

Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend

erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des

Ziellandes informieren.

 

 

 

 

 

Hilfe zur Ernte gesucht

 

Stand: 26.03.2020

 

 

Gutes Obst & Gemüse gibt es zu kaufen – doch nur, wenn Sie helfen!

 

Unsere landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor großen Herausforde­rungen. Gemüse, Erdbeeren, Spargel, Rhabarber & Co. könnten und müssten geerntet und verkauft werden. Doch die, die es seither taten, dürfen nicht mehr einreisen und auch die Mobilität innerhalb Deutsch­lands ist eingeschränkt.

Wir appellieren an Sie, die sie vor Ort wohnen und Zeit haben oder entbehren können (z.B. Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Nicht-berufstätige, Berufstätige in Kurzarbeit, freigestellte Menschen aus der Gastronomie und viele andere)

Bitte bieten Sie unseren Betrieben (gegen Entlohnung natürlich) Ihre Hilfe und Arbeitskraft an. Registrieren Sie sich auf dem Portal www.Daslandhilft.de oder sprechen Sie unsere örtlichen landwirtschaft-lichen Betriebe direkt an.

Es darf nicht passieren, dass tonnenweise regionales Obst & Gemüse auf unseren Äckern verdirbt oder aus Personalmangel nicht verkauft werden kann. Nur wenn wir jetzt die wirtschaftliche Existenzgrundlage unserer Betriebe sichern, werden wir auch zukünftig frische regionale Produkte kaufen können. Helfen Sie mit, nur gemeinsam können wir die Situation meistern!

 

Ein Aufruf der Bürgermeister der Region

der Städte: Hemsbach, Ladenburg, Schriesheim, Viernheim und Weinheim

der Gemeinden: Dossenheim, Edingen-Neckarkausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Laudenbach und Wilhelmsfeld

 

 

 

 

 

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

 

Stand: 26.03.2020

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage.

Anlage

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises

 

Stand: 25.03.2020

 

Coronavirus: Erste Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bestätigt heute, 25. März 2020 die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis. Ein über 70 Jahre al-ter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist gestern Abend, 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben.

Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet.

Damit handelt es um die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG der Bürgermeister des GVV Schönau

 

Stand: 25.03.2020

 

Kitagebühren: der GVV Schönau setzt auf gemeinsame Lösung

In einer Dringlichkeitssitzung am Mittwoch haben sich die Bürgermeisterin, Bürgermeister und Geschäftsführer des GVV Schönau intensiv über die aktuelle Situation der Kinderbetreuung ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung über ein einheitliches Vorgehen zur Frage, ob die Betreuungsgebühren für die Bereiche Krippe, Kindergarten und Schulkindbetreuung für den Monat April ausgesetzt werden. Alle Kommunen beschlossen gemeinsam, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände vom gestrigen Dienstag zu folgen und die Erhebung der Gebühren für den Monat April auszusetzen. Erhoben werden sollen die Gebühren für die eingerichtete Notfallbetreuung entsprechend der bestehenden Gebührensatzungen.

Bürgermeisterin und Bürgermeister begründen die Entscheidung in einem Statement: „Alle Städte und Gemeinden befinden sich im Krisenmodus und stehen tagtäglich vor weitreichenden Herausforderungen. Wichtig hierbei ist es, stets auch die Folgen der Entscheidungen im Blick zu halten. Ein abruptes Aussetzen der Einnahmen bringt viele Träger in eine akute finanzielle Schieflage, gefährdet Arbeitsplätze sowie Betreuungsstrukturen, welche im weiteren Fortgang wieder wie gewohnt vorhanden sein müssen und dringend benötigt werden. Gleichwohl können wir die Perspektive der Eltern nachvollziehen, die zum Teil mit finanziellen Einbußen konfrontiert sind. Wir haben uns daher darauf verständigt, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände zu folgen und den Einzug der Gebühren im Monat April auszusetzen. Dies bedeutet nicht, dass die Gebühren erlassen werden. Wir warten für weitergehende Entscheidungen die angekündigten Lösungen der Ministerien ab. Gleichzeitig werden wir in den anstehenden Gesprächen mit dem Land unsere Bedenken vorbringen und auch darauf drängen, eine Rückerstattung der Gebühren durch das Land zu erzielen.“

Die kirchlichen Träger und Postillion verfahren vergleichbar.

 

 

 

 

 

Corona-Quarantäne und Maßnahmen: Die Nichteinhaltung kann Strafen und Bußgelder zur Folge haben

 

Stand: 20.03.2020

 

 

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungs-gefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährli-cher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nach-kommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Buß-gelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können.

 

  • Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbe-stand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.
  • Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG).
  • Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollzieh-bare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtun-gen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).
  • Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnun-gen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maß-nahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)

 

„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

 

Information BürgerInnen

Stand: 18.03.2020

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Schönau,

am Montag, 16. März 2020 wurde von der Landesregierung eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 erlassen.

Vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreise wurde uns eine Allgemeinverfügung angekündigt, die aber bis Redaktionsschluss noch nicht vorlag. Sobald uns die Verfügung vorliegt, werden wir diese auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde und in der nächsten Amtsblattausgabe veröffentlichen.

Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig über die Homepage Ihrer Gemeinde und des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises.

Die in der heutigen Ausgabe bei der jeweiligen Gemeinde abgedruckte Allgemeinverfügung behält ihre Gültigkeit.

Gerne möchten wir auf die Frage eingehen, warum jetzt diese vielfältigen, eingrenzenden Maßnahmen zur Einschränkung von Kontakten stattfinden:

Wir haben ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem, welches mit den Folgen von grippalen Infekten akzeptabel zurechtkommt. Hierzu muss man sich die durchschnittlichen Zahlen von grippalen Infekten unter rki.de anschauen. Wenn man dann die Zahlen der infizierten Menschen anschaut, sieht man, dass leider jedes Jahr zwischen 0,3 und 3 % der infizierten Patienten an diesem Infekt sterben. Dabei sind diejenigen, die bereits an bestimmten Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetiker, Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck sowie Krebs leiden, besonders gefährdet. Ähnlich ist dies im Fall des COVID-19. Die Vorerkrankungen sind identisch, so sind Patienten, die älter als 50 Jahre sind noch gering und ab 59 Jahren sehr stark gefährdet. Je nach Land haben wir aktuell eine Sterblichkeit der Infizierten von 0,3 bis aktuell 7 %. Dies ist sehr hoch, wenn man beispielsweise die aktuellen Zahlen von Italien betrachtet.

Unser Gesundheitssystem kann nun, wenn beide Erkrankungen zu einer sehr hohen Zahl von Infizierten führen, an seine Grenzen der Leistungsfähigkeit kommen. Dies möchten wir nach Möglichkeit vermeiden. Da Baden-Württemberg und Bayern nach Nordrhein-Westfalen zu den Bundesländern mit den höchsten Infizierten-Zahlen gehören, sind wir gerade im Rhein-Neckar-Kreis (zusammen mit Heidelberg am 16.03.2020: 90 Infizierte sowie 703 Personen unter Quarantäne) sehr angehalten, hier mit viel Zivilcourage, voran zu gehen.

Das bedeutet konkret, dass wir die Gruppe derer, die am meisten gefährdet sind, so wenig wie möglich mit Menschen zusammentreffen lassen. Dies bedeutet aber auch, dass alle Arten von Treffen, Schulungen, Sitzungen, Sporttreffs, Trainings, etc. einfach mal bis mindestens 19.04.2020 ausfallen. Zudem sollte man in seiner Freizeit im heimischen Umfeld schauen, dass man dort nicht regelmäßig Freunde trifft, sondern vielmehr mal Dinge zuhause tut, die schon lange nötig waren. Vielleicht ist dieses „Entschleunigen“ unseres Alltags auch eine Chance, mal mehr im familiären Band etwas zu tun, auf jeden Fall eine für viele spannende und neue Herausforderung.

Wir fordern Sie daher auf, an diese sehr besondere Zeit mit Bedacht und Nachsicht zu gehen, denn so etwas sind wir nicht gewohnt, in unserer heutigen so schnellen Zeit. Das ist schon eine echte Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Die wichtigsten Funktionen unseres Lebens: Lebensmittelhandel, Apotheken, Verwaltung und vieles mehr, wird weiter geöffnet bleiben. Sicherlich wird man überall auf Hygieneschutzmaßnahmen treffen, die nicht immer einheitlich sind, aber davor sollte man sich nicht ängstigen lassen, denn diese sind zum Schutze aller.

Als Bürgermeister der GVV-Gemeinden möchten wir Ihnen deutlich machen, keine Angst vor dem Ungewohnten zu haben, es ist eine neue Situation, der wir alle uns so noch nicht stellen mussten. Hier brauchen wir alle viel Vertrauen in unsere Systeme und vor allem eigene Zivilcourage.

Die Bürgermeisterin und Bürgermeister der GVV-Gemeinden

 

 

 

 

Aktuelle Information zum Corona Virus

Stand: 16.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

bereits sehr frühzeitig wurden in der Verwaltung Wilhelmsfeld Vorbereitungen und Maßnahmen getroffen, um optimal auf die momentane Situation in Zusammenhang mit der Pandemie vorbereitet zu sein. Neben dem regelmäßigen Austausch mit allen Gemeinden des GVV Schönau findet auch ein regelmäßiger und intensiver Austausch mit dem Gesundheitsamt den Rhein-Neckar-Kreises sowie weiterer Behörden statt. Leider waren auch Absagen verschiedener Veranstaltungen notwendig.

„Wir werden uns Entscheidungen nicht leichtmachen und stehen auch mit unseren Vereinsvertretern in einem engen Austausch. Wir stehen auch weiterhin partnerschaftlich und beratend zur Seite, so auch in der Frage wie mit künftigen Veranstaltungen umzugehen ist“, so der Rathauschef.

 

Wir möchten unsere Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Reduzierung des Infektionsrisikos bitten:

Bitte prüfen Sie Ihre Anliegen darauf, ob sie auch telefonisch, postalisch oder per E-Mail geklärt werden können. Helfen Sie mit und beschränken Sie damit persönliche Vorsprachen im Rathaus auf ein Minimum.

Gesprächstermine sowie Beratungen sind auch telefonisch möglich. Eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gibt es auf www.wilhelmsfeld.de.

Auch unter der Behördennummer 115 erhalten Sie Informationen über alle Verwaltungsfragen.

Damit minimieren wir Risiken für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeiter(innen), um schließlich die Arbeits- und Funktionsfähigkeit der Verwaltung weiterhin aufrecht zu erhalten.

Es ist richtig und wichtig, zeitnahe Maßnahmen zu treffen. Allerdings mit der gebotenen Vernunft. Panik oder Hektik wären schlechte Ratgeber: wir benötigen ein gesellschaftliches Miteinander sowie eine Achtsamkeit auf sich selbst und das jeweilige Gegenüber!

 

Weitere Informationen rund um den Corona-Virus gibt es auch hier:

    Rhein-Neckar-Kreis: www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

    Robert-Koch-Institut: www.rki.de

    Sozialministerium: https://sozialministerium.badenwuerttemberg.de/de/

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de

 

Fragen beantwortet auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises:

Info-Telefon 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag, 7.30 bis 19 Uhr)

 

 

 

 

 

Kontakt
 

Gemeinde Wilhelmsfeld
Johann-Wilhelm-Str. 61
Postfach 1120
69259 Wilhelmsfeld

 

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