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Mitteilungen Gemeinde und Rhein-Neckar-Kreis

Bei positivem Coronavirus-Test das Ergebnis über die Warn-App mitteilen / Appell an Bürgerinnen und Bürger bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen

Stand: 27.10.2020

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist bislang rund 20 Millionen Mal heruntergeladen worden. Sie ist damit ein zentraler Bestandteil bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, denn sie unterstützt bei der Unterbrechung von Infektionsketten und der Nachverfolgung von Kontakten. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

 

Die App kann ihrem Nutzer oder ihrer Nutzerin mitteilen, dass es zu einem Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist. Sie hat hier also eine Benachrichtigungsfunktion. Das Prinzip hinter der Corona-Warn-App ist einfach: Je mehr Leute sie nutzen, desto schneller lassen sich Infektionsketten unter-brechen. Damit die App ein Erfolg wird, braucht es tatkräftige Unterstützung – von Institutionen, Unternehmen, aber auch von Einzelnen, die möglichst viele Menschen erreichen und sich die App auf ihr Smartphone laden. Damit die App dies auch leistet, müssen infizierte Personen aber auch ihrerseits ein positives Testergebnis in der App mitteilen. Bundesweit geschieht dies aber nicht oft genug.

 

Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind zuletzt über ein Drittel der positiven Testergebnisse, die über die App verifiziert wurden, nicht geteilt worden. „Die Corona-Warn-App bringt nur dann ihren vollen Nutzen, wenn eine positiv getestete Person ihr Ergebnis über die App teilt. Nur so werden andere Menschen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten, über die Risikobegegnung informiert. Ein Rückschluss auf die Identitäten ist dabei in keinem Fall möglich. Alles verläuft anonym. Insofern bitten wir jeden, der ein positives Testergebnis hat, um die entsprechende Mitteilung in der Warn-App“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

 

Für das Unterbrechen der Infektionsketten sind nur die positiven Testergebnisse relevant. Um Missbrauch zu verhindern, müssen positive Testergebnisse verifiziert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen QR-Code oder eine teleTAN, die in der App eingegeben werden müssen. Den QR-Code erhält die Nutzerin oder der Nutzer in der Regel bei der Probenentnahme für den Test. Mit Hilfe des QR-Codes kann der Test in der App registriert werden. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird es automatisch abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt. Die Nutzerin oder der Nutzer kann dann entscheiden, die eigenen Zufallscodes der letzten bis zu 14 Tage freizugeben und mögliche Risikokontakte zu warnen. Steht kein QR-Code zur Verfügung oder geht dieser verloren, kann die Nutzerin oder der Nutzer eine Hotline (0800 7540002) anrufen. Dort wird eine teleTAN zur Verifizierung des positiven Testergebnisses erzeugt. Diese muss in die App eingegeben werden. 

 

Fragen und weitere Informationen zur Corona-Warn-App gibt es auf der Homepage des RKI unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Warn_App.html

Eine Grafik zur Funktionsweise der App findet man unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Funktion_Detail.pdf?__blob=publicationFile

 

 

 

 

Brauchtum: Gesundheitsamt rät davon ab, am 31. Oktober in Gruppen von Haus zu Haus zu ziehen oder Halloween-Partys zu feiern

Stand: 26.10.2020

„Süßes oder Saures“: Die bei Kindern beliebte Tradition, zu Halloween (31. Oktober) verkleidet – oftmals in Gruppen – von Haus zu Haus zu ziehen und Süßigkeiten einzufordern, wird wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr vielerorts kritisch gesehen. Auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises rät, im Hinblick auf die steigenden Zahlen in diesem Jahr am besten ganz auf diese gewohnte Tradition zu verzichten.

 

Entsprechendes gilt für Halloween-Partys von Jugendlichen und Erwachsenen. „Nicht alles, was nach Verordnung noch erlaubt ist, ist epidemiologisch unbedingt sinnvoll. Wir befinden uns nun einmal inmitten einer Pandemie“ appelliert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, an die Vernunft und das Verständnis von Halloween-Fans, den Brauch in diesem Jahr besser nur in der Kernfamilie zu feiern.

 

 

 

 

 

Liebe Wilhelmsfelderinnen, liebe Wilhelmsfelder,

wie Sie sicher bereits aus den Medien erfahren haben, hat die Landesregierung BW die Corona Hauptverordnung geändert und sogleich notverkündet. Die Änderungen gelten seit 19.10.20. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende geänderte Regelungsinhalte:

 

  • Maskenpflicht: Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Fußgängerzonen sowie in für Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen öffentlicher Einrichtungen (§ 3 Abs. 1 Nr. 11 und 12).
  • Ausnahmen hiervon u.a. bei sportlicher Betätigung (§ 3 Abs. 2 Nr. 9) sowie bei in den Einrichtungen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 12 bei Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absatz 4; Einrichtungen der Rechtspflege etc. (§ 3 Abs. 2 Nr. 10).
  • Private Veranstaltungen: Begrenzung auf 10 Personen oder Angehörige von zwei Haushalten sowie die bereits bekannten Ausnahmen in Nr. 1 („gerade Linie“) u. Nr. 2 (Geschwister etc.) (§ 10 Abs. 3).
  • Ansammlungen: Beschränkung von Ansammlungen auf 10 Personen vorbehaltlich der in Abs. 2 genannten Ausnahmen (§ 9 Abs. 1 u. 2).
  • Veranstaltungen: Begrenzung auf 100 Teilnehmer (§ 10 Abs. 2) – Abweichungen hiervon nach § 20 Abs. 2 möglich.

 

Sie finden die Verordnung unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

letztlich gibt es auch jetzt wieder nur eine Möglichkeit, das weitere schnelle Ansteigen der Infektionszahl zu begrenzen: Wir müssen alle unsere Kontakte auf ein Mindestmaß beschränken! Da wird es auch die ein oder andere schmerzliche Entscheidung geben müssen, weil wir eine Familienfeier oder ähnliches doch nicht durchführen oder nicht daran teilnehmen können. Da geht es mir nicht anders wie Ihnen.

 

Es ist und bleibt für jeden von uns im privaten Bereich, aber auch für diejenigen, die im politischen Raum Verantwortung tragen, eine ständige Abwägung, was noch stattfinden soll und was besser abgesagt wird. Und für den privaten Bereich möchte ich dazu aufrufen die Kontakte zu reduzieren, aber ebenfalls mit Bedacht. Gerade älteren Menschen sollte jetzt wieder unsere Aufmerksamkeit gelten - in geeigneter Form mit Abstand und Maske.

 

Wir haben in Wilhelmsfeld und in Deutschland die Zeit seit März bis jetzt gut überstanden. Dies gilt allerdings nicht für eine große Anzahl von Selbständigen, die erhebliche wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten und auch jetzt noch bzw. wieder verunsichert sind, wie es weitergehen kann.

 

Eine zweite Komplettschließung von Geschäften und Restaurants, verbunden mit vielen weiteren Wirkungen für die Wirtschaft, hätte schlimme Folgen. Das müssen wir jetzt - Jede und Jeder durch sein eigenes Handeln - gemeinsam abwenden. Ich bitte Sie: Tragen Sie Ihren Teil dazu bei!

 

Ihr

Christoph Oeldorf

Bürgermeister

 

 

 

 

Zweite Pandemiestufe durch Steigende Infektionszahlen

Stand: 08.10.2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wie Sie aus der Presse sicherlich schon erfahren haben, hat die Landesregierung aufgrund steigender Infektionszahlen die zweite Pandemiestufe ausgerufen. Pressemitteilung vom 06. Oktober 2020

 

In den vergangenen Wochen und Monaten konnte das Virus mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung eingedämmt werden. Nun sind wir aufgrund der aktuellen Lage um so mehr zur Wachsamkeit und Sorgfalt verpflichtet.

 

Konkret bedeutet das für jeden Einzelnen: Abstand halten, Hygienemaßnahmen treffen, Alltagsmaske tragen. Natürlich sind auch weitere Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung zu beachten: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.

 

Nur durch eine Verantwortungsgemeinschaft kann ein weiterer Anstieg der Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Folgen verhindert werden.

 

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

Aktuelle Information der Landesregierung!

Stand: 28.09.2020

CORONA geht uns alle an......

 

Liebe Mitbürger BaWü, die aktuelle CoronaVO tritt am 30. September 2020 außer Kraft. Aufgrund der derzeitigen Infektionslage beschloss das Kabinett in seiner letzten Zusammenkunft am 21.09.20 die Verlängerung der Corona-Verordnung bis zum 30. November 2020 sowie folgende Änderungen:

 

A) Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung wird insgesamt verschärft:

- In Gaststätten, Restaurants, Bars etc. besteht nun auch (wieder) für Besucher eine Maskenpflicht, sofern sie sich nicht an ihrem Platz befinden (§ 3 Abs. 1 Nr. 7).

- Die Maskenpflicht gilt auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen (§ 3 Abs. 1 Nr.)

- Beim praktischen Fahr-, Boots- und Flugunterricht, einschließlich der jeweiligen praktischen Prüfung ( § 3 Abs. 1 Nr. 9) ist nun ebenfalls eine Maske zu tragen.

- Ausnahmen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung benötigen nun „in der Regel eine ärztliche Bescheinigung“. Diese Formulierung ist ein Regelbeispiel, eine andere Glaubhaftmachung ist jedoch möglich. Die Auflistung dieses Regelbeispiels soll bewirken, dass der von bestimmten Gruppierungen in der Vergangenheit vorgenommene Aufruf zum Boykott zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gerade nicht mit der Rechtslage vereinbar ist (§ 3 Abs. 2).

- Verantwortliche von Einrichtungen und Geschäften müssen über die Maskenpflicht informieren (§ 4 Abs. 1) B ) Die typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankungen wurden an den neuesten Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts angepasst (§ 7 Abs. 1 Nr. 2).

C) Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht besteht nun ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (§ 7 Abs. 1 Nr. 3).

D) Die Untersagung von Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden bleibt über den 30. September 2020 hinaus bestehen (§ 10 Abs. 3).

E) Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (§ 14 Nr. 5).

 

Die Verordnung tritt am 30. September in Kraft.

 

Die Verordnung wird voraussichtlich am 29. September 2020 im Gesetzblatt Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Vorabveröffentlichung der Verordnung unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Bitte bleiben Sie und ihre Angehörigen gesund.

 

 

 

 

 

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe wird bis zum Jahresende verlängert und für weitere Betriebe geöffnet

Stand: 15.09.2020

 

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Branche bereitet sich auf schwierige Monate vor. Durch die Verlängerung der Hilfe unterstützen wir sie genau dann. Auch Betriebe, die nur teilweise gastgewerblich tätig sind, können nun profitieren“
Tourismusminister Wolf: „Der Gastronomie und Hotellerie stehen nochmals sehr harte Wochen bevor. Anpassung des Sofortprogramms an die gemachten Erfahrungen richtig und wichtig“
Das Kabinett hat heute (15. September) die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden. Außerdem können auch solche Betriebe durch das Programm unterstützt werden, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Einkommens ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte: „Das Hotel- und Gast-gewerbe ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Land, sondern auch essenziell für die Lebensqualität und das Miteinander der Menschen im Land. Ich beobachte die Situation in dieser Branche allerdings mit Sorge. Deshalb müssen wir unsere Betriebe weiterhin unterstützen. Mit dem sich abzeichnenden Ende der Außengastronomie- und Feriensaison stehen viele Betriebe vor schwierigen Herbst- und Wintermonaten. Durch die Verlängerung der Antragsfrist können sie genau dann von der Stabilisierungshilfe Gebrauch machen. Mit der Aufnahme des Dezembers in den Förderzeitraum nutzen wir den bundesrechtlichen
Spielraum für Corona-Notprogramme zeitlich voll aus“, erklärte die Ministerin.
Die Erfahrungen der ersten zwei Monate im Förderzeitraum hätten zudem gezeigt, dass auch viele Unternehmen, die nur teilweise gastgewerblich tätig seien, ähnlich schwer von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sein könnten wie klassische Betriebe der Branche. Dies betreffe beispielsweise Bäckereien mit Cafés oder Metzgereien mit Cateringservice. „Die jetzt beschlossene Absenkung der Eintrittsschwelle ist daher richtig und wichtig, denn sie eröffnet diesen Betrieben nun ebenfalls die Möglichkeit, von dem Programm zu profitieren“,so Hoffmeister-Kraut.
Tourismusminister Dr. Guido Wolf sagte: „Die Corona-Pandemie mit allen ihren Folgen hat den Tourismus sowie Gastronomie und Hotellerie im Land hart getroffen. Allerdings haben sich die Einbußen sehr unterschiedlich entwickelt. Vor allem Freiluftgastronomie und Hotelbetriebe in und um bekannte Ferienregionen konnten über den Sommer teilweise etwas durchatmen und sich wieder über Gäste freuen.“ Demgegenüber seien der Städtetourismus und vor allem das Geschäftsreisensegment nach wie vor brutal getroffen. Alle Erfahrungen des Sommers deuteten darauf hin, dass aber, sobald die Temperaturen sinken und das Wetter schlechter würde, Gastronomie und Hotellerie nochmals sehr harte Wochen bevorstünden. Viele Menschen seien im Freien aktiv und besuchten draußen Gastronomiebetriebe. Vor Begegnungen in geschlossenen Räumen hätten viele nach wie vor großen Respekt. „Daher ist es richtig und wichtig, dass wir das Sofortprogramm an die in den vergangenen Wochen gemachten Erfahrungen anpassen. Viele Betriebe haben in den vergangenen Jahren viel investiert, teilweise gefährdet die Krise die Aufbauarbeit mehrerer Generationen in den Familienbetrieben“,so Wolf.
Weitere Informationen
Die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Der Liquiditätsengpass wird auf Basis des betrieblichen Sach-, Personal- und Finanzaufwands des Antragsstellers berechnet. Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt, als Freiberuf-ler oder Soloselbständige zusätzlich im Haupterwerb tätig sein. Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen, erhalten wie bislang für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Für Betriebe, die zwischen mindestens 30 Prozent und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften, wird eine neue Förderstufe eingeführt. Sie erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 2.000 Euro zuzüglich 1.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Bisher endete die Antragsfrist am 30. September 2020. Bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums konnte maximal der November herangezogen werden. Zudem konnten nur Betriebe die Hilfe beantragen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unter-schriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Liquiditätsplanung muss beispielsweise von einem Steuerberater, einer Rechtsanwältin, einem Wirt-schaftsprüfer oder einer vereidigten Buchprüferin geprüft und bescheinigt wer-den. Das Antragsformular und das Bescheinigungsformular finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums unter https://wm.baden-wuerttem-berg.de/stabilisierungshilfe-HOGA.
Der Branchenverband DEHOGA sowie die Industrie- und Handelskammern im Land bieten auch für Nichtmitglieder Beratung und Unterstützung bei der Antrag-stellung. Die Industrie- und Handelskammern nehmen außerdem die Anträge an und prüfen sie vor. Die Bewilligung und Auszahlung erfolgen durch die L-Bank.

 

 

 

 

Corona-Pandemie: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis setzt auf Termin-vergabe

Stand: 15.09.2020

 

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis nimmt die Herausforderungen, die das Corona-Virus mit sich bringt, sehr ernst. Im regulären Dienstbetrieb sind aktuell nach wie vor das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) und die Vereinba-rung eines Termins notwendig.
Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, vorab zu klären, ob eine persönliche Vorsprache erforderlich ist. Oft lassen sich die Angelegenheiten te-lefonisch, per Brief oder E-Mail regeln. Ist ein persönliches Erscheinen unum-gänglich, bittet die Kreisverwaltung um Terminvereinbarung. Sollte ein bereits vereinbarter Termin einmal doch nicht benötigt werden, bittet das Landratsamt um rechtzeitige Absage.
Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine.

 

 

 

 

Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Test-tickets
Infotelefon des Gesundheitsamts ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar

Stand: 01.09.2020

 

Corona-Fall in Wilhelmsfeld

 

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

heute möchten wir Sie darüber informieren, dass es einen positiven Corona-Fall in unserer Gemeinde gibt. Die Nachricht, die uns gestern Nachmittag erreichte, wurde heute offiziell vom Gesundheitsamt bestätigt. Die betroffene Person befindet sich derzeit in Quarantäne.

 

Dies zeigt, dass wir auch weiterhin umsichtig sein müssen! Bleiben Sie besonnen und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

 

Ihre Gemeindeverwaltung

 

 

 

 

 

Stand: 30.07.2020

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, weitet wieder die Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline aus. Das Infotelefon unter der Nummer 06221 522-1881 ist ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende – also samstags und sonn-tags – von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Von Montag bis Freitag beantworten die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes am Infotelefon von 8 bis 16 Uhr alle Fragen rund um das Coronavirus. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist und die entsprechenden Testtickets vergeben.

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert. An manchen Tagen gingen über 1000 Anrufe ein – mittlerweile sind es durchschnitt-lich rund 300 pro Tag. „Aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen haben wir uns entschlossen, unsere Hotline-Zeiten gerade am Wochenende wieder aufzusto-cken, um den Bürgerinnen und Bürgern einen umfassenden Beratungsservice bieten zu können“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.
Weitere Infos rund um das Coronavirus gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

 

 

 

Gesundheitsamt testet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg in regelmäßigen Abständen bestimmte Fokusgruppen

 

Stand: 30.04.2020

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, begrüßt die am Sonntag, 26. April, von der Landesregierung verkündete Entscheidung, die Kapazitäten für Corona-Tests deutlich auszuweiten. In enger Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Heidelberg werden nun in regelmäßigen Abständen sogenannte Fokusgruppen getestet. Ziel ist es, ein vertieftes epidemiologisches Verständnis der Ansteckungszahlen bestimmter Personen- und Berufsgruppen zu erlangen. Diese Erkenntnisse fließen nicht nur in die Forschung ein, sondern dienen auch als Grundlage für Entscheidungen politischer Handlungsträger.

 

„Um einen erneuten schnellen Anstieg der Covid-19-Fallzahlen in unserem Zuständigkeitsbereich frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich eindämmen zu können, sind breit gefächerte Tests notwendig“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes. Entsprechend der jeweiligen Situation und einer Risikoabschätzung werde man schnell reagieren und legt in enger Absprache mit dem Universitätsklinikum – wo ein Großteil der vom Gesundheitsamt angewiesenen Tests analysiert wird – den Fokus auf spezielle Personen- bzw. Berufsgruppen. Wer dieser zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist. „Wir wollen möglichst frühzeitig bemerken, wenn sich der Erreger wieder stärker ausbreitet“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Virologe und Sprecher des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.

 

Niedergelassene medizinische Berufe und Betreuungskräfte im Fokus

Wie bereits angekündigt, liegt momentan der Schwerpunkt der Tests bei Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Neben Mitarbeitenden hiesiger Kliniken und Krankenhäuser, wo bereits Protokolle zur Testung erstellt wurden, betrifft dies auch das Personal aus niedergelassenen medizinischen Berufen sowie Personen, die im Alten- und Pflegebereich arbeiten. Auf Grund der seit einigen Tagen ausgeweiteten Notbetreuung können sich derzeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind, testen lassen.

Für die Testungen dieser und anderer bestimmter Fokusgruppen wird ein Kontingent vorgehalten, das sich an der dynamischen Entwicklung der Gesamtlage orientiert.

 

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere. Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich immer schnellstmöglich melden – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“

 

Mit den Testungen verfolgt das Gesundheitsamt das Ziel, neuinfizierte Personen möglichst früh zu identifizieren und sie zu isolieren sowie deren Kontaktpersonen zu ermitteln. Nur so können Quarantänemaßnahmen schnell und effizient eingeleitet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes knapp 8000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 29. April 2020 beträgt sie 7866. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Gemeinsame Presseinformation der Städte Heidelberg und Mannheim, des Rhein-Neckar-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises und der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn

Stand: 30.04.2020

 

„Wichtige Etappenziele erreicht – aber bisherige Erfolge jetzt nicht aufs Spiel setzen“

Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten aus der Metropolregion appellieren an Bevölkerung

 

Bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind wichtige Etappenziele erreicht worden – die bisherigen Erfolge dürfen aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb bitten die Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz, sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, die Bevölkerung weiterhin um Geduld und aktive Mithilfe bei der Bekämpfung der Pandemie.

„Die Zahlen der Neuinfektionen in der Metropolregion Rhein-Neckar gehen in eine gute Richtung. Alle Bürgerinnen und Bürger tragen hierzu erheblich bei. Wir denken dabei zum Beispiel an die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zuhause Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Oder an diejenigen, die in sogenannten kritischen Bereichen arbeiten und jetzt dringend benötigt werden. Oder an die Schülerinnen und Schüler, die gerade zuhause lernen. Herzlichen Dank an Sie alle, dass Sie sich an die Regeln halten und Verständnis für die Kontaktbeschränkungen haben“, erklären die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten.

 

„Wir begrüßen gleichzeitig, dass Bund und Länder nun erste Schritte zur Lockerung verabschiedet haben. Seit vergangener Woche haben nun auch wieder viele Geschäfte geöffnet, ab dem 4. Mai werden die ersten Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen. Auch die Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde erweitert. Es ist aber entscheidend, dass die Lockerungen nicht zu einem deutlichen Anstieg der Infektionen führen. Gerade deshalb sind die Abstandsregelungen, das Tragen von Masken und die Vermeidung von großen Ansammlungen so wichtig. Dass eine Ausgangssperre vermieden werden konnte, war Ihrem besonnenen Verhalten zu verdanken. Darauf kommt es auch jetzt wieder an.“ 

 

Es gelten weiterhin die wichtigen Hygieneregeln: Abstand halten, häufiges und gründliches Händewaschen und – das ist noch für viele neu: Gesichtsmaske auf! Die Oberbürgermeister, Landräte und Polizeipräsidenten bekräftigen: „Tragen Sie bitte eine Schutzmaske in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr – das ist seit 27. April Pflicht. Bitte benutzen Sie eine Maske aber auch überall dort, wo sich Menschen auf engem Raum begegnen und in Kontakt mit anderen Menschen treten. Masken – auch selbst genähte – helfen dabei, das Infektionsrisiko zu verringern. Erfreulicherweise hat sich auch die Versorgungslage in den Apotheken, in den Drogerien und im Online-Versandhandel verbessert. Und zur Not reicht auch ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt. Helfen Sie mit, die Pandemie einzudämmen und bleiben Sie gesund!“

 

 

 

 

Maskenpflicht auch im Landratsamt - Behörden weiterhin nur nach Terminvereinbarung erreichbar

 

Stand: 29.04.2020

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bittet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis alle Kundinnen und Kunden – soweit möglich – auch weiterhin von persönlichen Vorsprachen bei der Behörde abzusehen und Online-Bürgerdienste zu nutzen. Rücksprachen und Gesprächstermine sollten weiterhin telefonisch wahrgenommen und ggf. erforderliche Unterlagen auf postalischem Weg eingereicht werden.

 

Nicht aufschiebbare persönliche Vorsprachen sollten ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Termine können sowohl online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine als auch telefonisch unter der Behördennummer 115 vereinbart werden. Kundinnen und Kunden werden darüber hinaus gebeten, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Parkmöglichkeiten im Landratsamt und seinen Außenstellen sind weiter eingeschränkt.

 

Seit dem 27. April 2020 gilt bundesweit eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis und seiner Behörden dürfen die Dienstgebäude nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten. Die Regelung gilt auch für alle Außenstellen, einschließlich der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch.

 

Getragen werden muss im Übrigen kein medizinischer Mundschutz, sondern sogenannte Alltags- oder Community-Masken, ein Schal oder ein Tuch, um das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von virenbelasteten Tröpfchen zu senken.

 

Das Landratsamt bittet um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die dem Schutz von Besucher/innen und Mitarbeitenden gleichermaßen dienen.

 

 

 

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – Antragsstellung im Förderschwerpunkt „Grundversorgung“ ab Juni 2020 nun auch unterjährig möglich

 

Stand: 28.04.2020

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) hat aufgrund der aktuellen Lage mitgeteilt, dass die ELR-Kommunen

ab Juni 2020 fortlaufend unterjährige Aufnahmeanträge für den Bereich Grundversorgung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) stellen können.

 

Durch die Corona-Pandemie ist die Antragsstellung für viele Betriebe deutlich erschwert worden. Da das Land mit dem ELR die Grundversorgung im Land bestmöglich unterstützen möchte, läuft noch bis zum 30. April 2020 die Sonderausschreibung Dorfgasthäuser/Grundversorgung. Schwerpunkt der Sonderausschreibung ist die lokale Grundversorgung mit einem besonderen Augenmerk auf Dorfgasthäuser. Um jedoch Fördermittel aus dem ELR-Topf im Bereich Grundversorgung auch nach dem 30. April 2020 ohne lange Wartezeiten und Fristen zur Verfügung zu stellen, können Gemeinden, die Projekte der Grundversorgung unterstützen möchten, ab Juni 2020 fortlaufend unterjährig Aufnahmeanträge stellen. Für die zur Förderung ausgewählten Projekte ist eine monatliche Einplanung bis September 2020 vorgesehen.

 

Die Anträge sind dem Regierungspräsidium Karlsruhe (zweifach) und dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (einfach) vorzulegen. Das Jahresprogramm im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für das Programmjahr 2021 wird voraussichtlich im Mai 2020 ausgeschrieben. Abgabefrist voraussichtlich am 30. September 2020.

 

Fragen zum ELR beantwortet Barbara Schäuble, Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Kontakt: , Telefon 06221 522-2501.

 

Das ELR

Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Kommunen geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern oder zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

 

Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein. Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen oder wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe.

 

 

 

 

Coronavirus: Gesundheitsamt empfiehlt Covid-19-Test für bestimmte Personengruppen auch ohne Symptome

 

Stand: 25.04.2020

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis empfiehlt den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises und der Stadt Heidelberg, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie keine akuten Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber aufweisen, aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

 

„Wer in einem Gesundheitsberuf mit direktem Kontakt zu Patienten arbeitet, also dem medizinischen oder pflegerischen Personal zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit uns testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome aufweist“, erklärt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Gleiches gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule, die in ihrer Einrichtung derzeit aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind.

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Schwertz das Prozedere.

 

Wichtig ist dem Leiter des Gesundheitsamtes noch folgender Hinweis: „Wenn man akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber bei sich erkennt, sollte man sich schnellstmöglich testen lassen – vor allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.“ Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig von der Schwere der Symptomatik getestet werden.

 

Hintergrund:

Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes weit über 7000 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testtickets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 25. April 2020 beträgt sie 7383. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 

 

 

 

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne – ausgenommen Pendler und Saisonarbeiter

 

Stand: 16.04.2020

 

 

Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich seit dem Wochenende Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausgenommen davon sind unter anderem Pendler und Saisonarbeiter.

 

Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 umfasst folgende Regelungen:

 

Personen, die aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich umgehend nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Isolation zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Diesen Personen ist es innerhalb dieses Zeitraums nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die Regelung gilt auch für Personen, die über ein anderes Bundesland nach Baden-Württemberg eingereist sind.

 

Die Personen sind verpflichtet unverzüglich die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde zu kontaktieren. Sie sind ferner verpflichtet beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren. Diese Information wird von dort an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

 

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landes Baden-Württemberg haben, dürfen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums auf dem Gebiet des Landes Baden-Württemberg keine berufliche Tätigkeit ausüben.

 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen, nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden sowie für Saisonarbeitskräfte und Pendler, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung in das Bundesgebiet einreisen.

 

Weiterhin können von der zuständigen Ortspolizeibehörde weitere Ausnahmen erlassen werden, solche Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein triftiger beruflicher oder persönlicher Grund vorliegt. Ein solcher liegt insbesondere vor bei geteiltem Sorgerecht, dem Besuch des Lebenspartners oder dem Beistand bzw. der Pflege schutzbedürftiger Personen.

 

Für Saisonarbeitskräfte allerdings sind in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise die Regelungen zu beachten, dass am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.

 

Personen, die nur zur Durchreise aus einem Staat außerhalb Deutschlands nach Baden-Württemberg einreisen, müssen das Bundesland auf direktem Weg verlassen.

 

Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

 

 

 

 

 

 

Erster Corona-Fall jetzt auch in Wilhelmsfeld

 

Stand: 04.04.2020

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich muss Ihnen leider mitteilen, dass nun auch in Wilhelmsfeld der erste Corona-Fall bestätigt wurde. Die Person hat sich nicht in Wilhelmsfeld angesteckt. Die Person handelte sehr verantwortungsvoll und stellte sich umgehend selbst unter Quarantäne. Nach

 

Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt wurde die Person positiv getestet und befindet sich seitdem in häuslicher Isolation. Kontaktpersonen sind bekannt und wurden getestet.

Auch diese bleiben vorsorglich zu Hause.


Ich habe mit der Familie gesprochen und kann mitteilen, dass der Gesundheitszustand nicht besorgniserregend ist. Die Person bleibt weiterhin ruhig und besonnen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich keine weiteren Informationen zur Person preisgeben kann.

Die Gemeinde Wilhelmsfeld steht weiterhin in engem Kontakt zum Gesundheitsamt. Der Verwaltungsstab der Gemeinde trifft sich regelmäßig zur Lagebeurteilung und Maßnahmenkoordination.

Bleiben Sie gesund und besonnen!

Ihr
Christoph Oeldorf
Bürgermeister

 

 

Coronavirus: Vierter Todesfall im Rhein-Neckar-Kreis

 

Stand: 27.03.2020

 

 

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der vierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, heute, 27. März 2020 mitteilt, handelt es sich dabei um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der gestern Abend, 26. März 2020 in einer kreiseigenen Klinik verstarb.

 

Damit handelt es um den vierten Todesfall mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

 

Stand: 27.03.2020

 

Im Zuge der Pandemiebekämpfung haben viele Bürgerämter die Sprechzeiten reduziert und darum gebeten, Behörden-

Angelegenheiten, wenn möglich online zu erledigen oder zu verschieben. Hier finden Sie Informationen für den Fall, dass

Ihr alter Personalausweis oder Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen sollte:

Innerhalb Deutschlands können Sie sich - wie gewohnt - entweder mit einem gültigen Personalausweis oder mit einem

gültigen Reisepass ausweisen.

Ist Ihr Personalausweis und/oder Reisepass abgelaufen und steht Ihnen somit kein gültiges Identitätsdokument

(Personalausweis oder Reisepass) mehr zur Verfügung, benötigen Sie aber dringend ein gültiges Identitätsdokument,

können Sie in jedem geöffneten Bürgeramt ein neues Dokument beantragen und – nach Herstellung/Lieferung durch

den Hersteller – dort abholen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Unzuständigkeitszuschlag (Personalausweis: 13,00

€; Reisepass: doppelte Gebühr) anfällt. Hat die Behörde an Ihrem Wohnsitz – neben der Reduzierung des

Publikumsverkehrs – aufgrund des Infektionsschutzes auch die büromäßige Bearbeitung komplett eingestellt, können

auch bei unzuständigen, geöffneten Bürgerämtern Anträge auf Ausstellung von Personalausweis und Reisepass nicht

bearbeitet werden.

Sollte Ihr Reisepass in den nächsten Wochen ablaufen, reicht für Länder der Europäischen Union sowie Andorra,

Bosnien und Herzegowina, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan auch ein

gültiger Personalausweis als Reisedokument aus.

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach

Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter

anderem Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich,

Schweiz, Slowenien.

Nähere Einzelheiten können Sie auch unter dem regelmäßig aktualisierten Link abrufen.

Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden. Um etwaige Schwierigkeiten bei der

Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

Da derzeit eine Vielzahl von Staaten Einreisebeschränkungen erlassen haben, sollten Sie generell nur zwingend

erforderliche Reisen antreten und sich vor Antritt der Reise über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen des

Ziellandes informieren.

 

 

 

 

 

Hilfe zur Ernte gesucht

 

Stand: 26.03.2020

 

 

Gutes Obst & Gemüse gibt es zu kaufen – doch nur, wenn Sie helfen!

 

Unsere landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor großen Herausforde­rungen. Gemüse, Erdbeeren, Spargel, Rhabarber & Co. könnten und müssten geerntet und verkauft werden. Doch die, die es seither taten, dürfen nicht mehr einreisen und auch die Mobilität innerhalb Deutsch­lands ist eingeschränkt.

Wir appellieren an Sie, die sie vor Ort wohnen und Zeit haben oder entbehren können (z.B. Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Nicht-berufstätige, Berufstätige in Kurzarbeit, freigestellte Menschen aus der Gastronomie und viele andere)

Bitte bieten Sie unseren Betrieben (gegen Entlohnung natürlich) Ihre Hilfe und Arbeitskraft an. Registrieren Sie sich auf dem Portal www.Daslandhilft.de oder sprechen Sie unsere örtlichen landwirtschaft-lichen Betriebe direkt an.

Es darf nicht passieren, dass tonnenweise regionales Obst & Gemüse auf unseren Äckern verdirbt oder aus Personalmangel nicht verkauft werden kann. Nur wenn wir jetzt die wirtschaftliche Existenzgrundlage unserer Betriebe sichern, werden wir auch zukünftig frische regionale Produkte kaufen können. Helfen Sie mit, nur gemeinsam können wir die Situation meistern!

 

Ein Aufruf der Bürgermeister der Region

der Städte: Hemsbach, Ladenburg, Schriesheim, Viernheim und Weinheim

der Gemeinden: Dossenheim, Edingen-Neckarkausen, Heddesheim, Hirschberg, Ilvesheim, Laudenbach und Wilhelmsfeld

 

 

 

 

 

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

 

Stand: 26.03.2020

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage.

Anlage

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises

 

Stand: 25.03.2020

 

Coronavirus: Erste Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis

 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bestätigt heute, 25. März 2020 die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis. Ein über 70 Jahre al-ter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist gestern Abend, 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben.

Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet.

Damit handelt es um die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

 

 

 

 

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG der Bürgermeister des GVV Schönau

 

Stand: 25.03.2020

 

Kitagebühren: der GVV Schönau setzt auf gemeinsame Lösung

In einer Dringlichkeitssitzung am Mittwoch haben sich die Bürgermeisterin, Bürgermeister und Geschäftsführer des GVV Schönau intensiv über die aktuelle Situation der Kinderbetreuung ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung über ein einheitliches Vorgehen zur Frage, ob die Betreuungsgebühren für die Bereiche Krippe, Kindergarten und Schulkindbetreuung für den Monat April ausgesetzt werden. Alle Kommunen beschlossen gemeinsam, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände vom gestrigen Dienstag zu folgen und die Erhebung der Gebühren für den Monat April auszusetzen. Erhoben werden sollen die Gebühren für die eingerichtete Notfallbetreuung entsprechend der bestehenden Gebührensatzungen.

Bürgermeisterin und Bürgermeister begründen die Entscheidung in einem Statement: „Alle Städte und Gemeinden befinden sich im Krisenmodus und stehen tagtäglich vor weitreichenden Herausforderungen. Wichtig hierbei ist es, stets auch die Folgen der Entscheidungen im Blick zu halten. Ein abruptes Aussetzen der Einnahmen bringt viele Träger in eine akute finanzielle Schieflage, gefährdet Arbeitsplätze sowie Betreuungsstrukturen, welche im weiteren Fortgang wieder wie gewohnt vorhanden sein müssen und dringend benötigt werden. Gleichwohl können wir die Perspektive der Eltern nachvollziehen, die zum Teil mit finanziellen Einbußen konfrontiert sind. Wir haben uns daher darauf verständigt, der Empfehlung der kommunalen Landesverbände zu folgen und den Einzug der Gebühren im Monat April auszusetzen. Dies bedeutet nicht, dass die Gebühren erlassen werden. Wir warten für weitergehende Entscheidungen die angekündigten Lösungen der Ministerien ab. Gleichzeitig werden wir in den anstehenden Gesprächen mit dem Land unsere Bedenken vorbringen und auch darauf drängen, eine Rückerstattung der Gebühren durch das Land zu erzielen.“

Die kirchlichen Träger und Postillion verfahren vergleichbar.

 

 

 

 

 

Corona-Quarantäne und Maßnahmen: Die Nichteinhaltung kann Strafen und Bußgelder zur Folge haben

 

Stand: 20.03.2020

 

 

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungs-gefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährli-cher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nach-kommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Buß-gelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können.

 

  • Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbe-stand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.
  • Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG).
  • Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollzieh-bare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtun-gen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).
  • Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnun-gen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maß-nahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)

 

„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

 

Information BürgerInnen

Stand: 18.03.2020

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Schönau,

am Montag, 16. März 2020 wurde von der Landesregierung eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 erlassen.

Vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreise wurde uns eine Allgemeinverfügung angekündigt, die aber bis Redaktionsschluss noch nicht vorlag. Sobald uns die Verfügung vorliegt, werden wir diese auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde und in der nächsten Amtsblattausgabe veröffentlichen.

Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig über die Homepage Ihrer Gemeinde und des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises.

Die in der heutigen Ausgabe bei der jeweiligen Gemeinde abgedruckte Allgemeinverfügung behält ihre Gültigkeit.

Gerne möchten wir auf die Frage eingehen, warum jetzt diese vielfältigen, eingrenzenden Maßnahmen zur Einschränkung von Kontakten stattfinden:

Wir haben ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem, welches mit den Folgen von grippalen Infekten akzeptabel zurechtkommt. Hierzu muss man sich die durchschnittlichen Zahlen von grippalen Infekten unter rki.de anschauen. Wenn man dann die Zahlen der infizierten Menschen anschaut, sieht man, dass leider jedes Jahr zwischen 0,3 und 3 % der infizierten Patienten an diesem Infekt sterben. Dabei sind diejenigen, die bereits an bestimmten Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetiker, Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck sowie Krebs leiden, besonders gefährdet. Ähnlich ist dies im Fall des COVID-19. Die Vorerkrankungen sind identisch, so sind Patienten, die älter als 50 Jahre sind noch gering und ab 59 Jahren sehr stark gefährdet. Je nach Land haben wir aktuell eine Sterblichkeit der Infizierten von 0,3 bis aktuell 7 %. Dies ist sehr hoch, wenn man beispielsweise die aktuellen Zahlen von Italien betrachtet.

Unser Gesundheitssystem kann nun, wenn beide Erkrankungen zu einer sehr hohen Zahl von Infizierten führen, an seine Grenzen der Leistungsfähigkeit kommen. Dies möchten wir nach Möglichkeit vermeiden. Da Baden-Württemberg und Bayern nach Nordrhein-Westfalen zu den Bundesländern mit den höchsten Infizierten-Zahlen gehören, sind wir gerade im Rhein-Neckar-Kreis (zusammen mit Heidelberg am 16.03.2020: 90 Infizierte sowie 703 Personen unter Quarantäne) sehr angehalten, hier mit viel Zivilcourage, voran zu gehen.

Das bedeutet konkret, dass wir die Gruppe derer, die am meisten gefährdet sind, so wenig wie möglich mit Menschen zusammentreffen lassen. Dies bedeutet aber auch, dass alle Arten von Treffen, Schulungen, Sitzungen, Sporttreffs, Trainings, etc. einfach mal bis mindestens 19.04.2020 ausfallen. Zudem sollte man in seiner Freizeit im heimischen Umfeld schauen, dass man dort nicht regelmäßig Freunde trifft, sondern vielmehr mal Dinge zuhause tut, die schon lange nötig waren. Vielleicht ist dieses „Entschleunigen“ unseres Alltags auch eine Chance, mal mehr im familiären Band etwas zu tun, auf jeden Fall eine für viele spannende und neue Herausforderung.

Wir fordern Sie daher auf, an diese sehr besondere Zeit mit Bedacht und Nachsicht zu gehen, denn so etwas sind wir nicht gewohnt, in unserer heutigen so schnellen Zeit. Das ist schon eine echte Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Die wichtigsten Funktionen unseres Lebens: Lebensmittelhandel, Apotheken, Verwaltung und vieles mehr, wird weiter geöffnet bleiben. Sicherlich wird man überall auf Hygieneschutzmaßnahmen treffen, die nicht immer einheitlich sind, aber davor sollte man sich nicht ängstigen lassen, denn diese sind zum Schutze aller.

Als Bürgermeister der GVV-Gemeinden möchten wir Ihnen deutlich machen, keine Angst vor dem Ungewohnten zu haben, es ist eine neue Situation, der wir alle uns so noch nicht stellen mussten. Hier brauchen wir alle viel Vertrauen in unsere Systeme und vor allem eigene Zivilcourage.

Die Bürgermeisterin und Bürgermeister der GVV-Gemeinden

 

 

 

 

Aktuelle Information zum Corona Virus

Stand: 16.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

bereits sehr frühzeitig wurden in der Verwaltung Wilhelmsfeld Vorbereitungen und Maßnahmen getroffen, um optimal auf die momentane Situation in Zusammenhang mit der Pandemie vorbereitet zu sein. Neben dem regelmäßigen Austausch mit allen Gemeinden des GVV Schönau findet auch ein regelmäßiger und intensiver Austausch mit dem Gesundheitsamt den Rhein-Neckar-Kreises sowie weiterer Behörden statt. Leider waren auch Absagen verschiedener Veranstaltungen notwendig.

„Wir werden uns Entscheidungen nicht leichtmachen und stehen auch mit unseren Vereinsvertretern in einem engen Austausch. Wir stehen auch weiterhin partnerschaftlich und beratend zur Seite, so auch in der Frage wie mit künftigen Veranstaltungen umzugehen ist“, so der Rathauschef.

 

Wir möchten unsere Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Reduzierung des Infektionsrisikos bitten:

Bitte prüfen Sie Ihre Anliegen darauf, ob sie auch telefonisch, postalisch oder per E-Mail geklärt werden können. Helfen Sie mit und beschränken Sie damit persönliche Vorsprachen im Rathaus auf ein Minimum.

Gesprächstermine sowie Beratungen sind auch telefonisch möglich. Eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gibt es auf www.wilhelmsfeld.de.

Auch unter der Behördennummer 115 erhalten Sie Informationen über alle Verwaltungsfragen.

Damit minimieren wir Risiken für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeiter(innen), um schließlich die Arbeits- und Funktionsfähigkeit der Verwaltung weiterhin aufrecht zu erhalten.

Es ist richtig und wichtig, zeitnahe Maßnahmen zu treffen. Allerdings mit der gebotenen Vernunft. Panik oder Hektik wären schlechte Ratgeber: wir benötigen ein gesellschaftliches Miteinander sowie eine Achtsamkeit auf sich selbst und das jeweilige Gegenüber!

 

Weitere Informationen rund um den Corona-Virus gibt es auch hier:

    Rhein-Neckar-Kreis: www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

    Robert-Koch-Institut: www.rki.de

    Sozialministerium: https://sozialministerium.badenwuerttemberg.de/de/

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de

 

Fragen beantwortet auch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises:

Info-Telefon 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag, 7.30 bis 19 Uhr)

 

 

 

 

 

Kontakt
 

Gemeinde Wilhelmsfeld
Johann-Wilhelm-Str. 61
Postfach 1120
69259 Wilhelmsfeld

 

Fon +49 (0) 6220 5090
Fax +49 (0) 6220 50935

 

Mo 8-12 Uhr
Di 8-12 Uhr
Mi geschlossen
Do 13-17.30 Uhr
Fr 8-12 Uhr

 

Impressum

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